Im Sommer richtig lüften!

Im Sommer richtig lüften!

13. Juni 2019 – Ratgeberportal Energie-Fachberater.de

Im Sommer erwärmen sich Gebäude je nach Dämmungsgrad schnell. Besonders Dachwohnungen sind bekanntlicherweise von einer höheren Wärmebelastung betroffen. Damit es in den eigenen vier Wänden trotzdem erträglich bleibt, gilt es einige Regeln zu beachten. An heißen Sommertagen erwärmen sich nicht nur die Innenräume, sondern auch die Außenluft. Wer nun die Fenster öffnet, kühlt die Wohnung nicht durch, sondern bewirkt eigentlich nur, dass die schwüle Außenluft nach innen dringt und die Innenräume noch weiter aufheizt. Daher sollte man am Tage lieber die Fenster, Rolläden und den Sonnenschutz geschlossen halten und das Lüften auf den Abend, die Nacht und frühen Morgenstunden verschieben.

Um möglichst schnell die Innenraumtemperatur herunterzukühlen, sollten die Räume quer gelüftet werden. Dies sollte möglichst bei komplett geöffneten Fenstern geschehen, wodurch ein Durchzug entsteht. Weitere Tipps gegen stickige Hitze in Räumen:

  • Feuchte Tücher und Bettlaken vor Fenstern und Türen tragen dazu bei die Raumtemperatur zu senken. Auch können Sie Ihre Wäsche drinnen trocknen. Das Trocknen von Wäsche entzieht der Umgebungsluft Energie und kühlt sie ab.
  • Teppiche, Vorhänge und andere schwere Textilien speichern die Wärme und werden in der Sommerzeit idealerweise entfernt.
  • Elektrogeräte, welche nicht benötigt werden, erzeugen dennoch Wärme (beispielsweise durch Lüftung) und sollten daher abgeschaltet werden.
  • Als Klimagerät bieten sich vor allem Ventilatoren, die auch zur Unterstützung der Querlüftung genutzt werden können, an. Andere Klimageräte haben einen sehr hohen Energieverbrauch, sollten daher eine gute Energieeffizienzklasse aufweisen und nur im Extremfall eingesetzt werden.

Auch Feuchtigkeitsprobleme im Keller, welche durch falsches Lüften entstehen, sollten nicht unterschätzt werden. Der Glaube, dass warme Luft den feuchten Keller austrockne, hält sich hartnäckig. Durch das Lüften gelangt jedoch meist warme, feuchtere Luft hinein, die dann an den kalten Wänden kondensiert. Somit bewirkt das Lüften genau das Gegenteil und steigert auch noch das Risko der Schimmelbildung. Schlauer ist es, die Feuchtigkeit der Außenluft zu messen und nur dann zu lüften, wenn diese deutlich geringer ist als die Luftfeuchtigkeit im Keller und zudem 5 Grad kühler.

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Stefanie Beitz administrator