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Wärmepumpen im Gebäudebestand – Basis- und Zusatzförderung (BAFA)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Basisförderung mind. 1.300 EUR – 4.500 EUR; Zusatzförderung max. 50 % der Basisförderung je nach Maßnahme

Im Rahmen des Marktanreizprogramms fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) den Austausch Ihrer Heizungsanlage gegen eine Wärmepumpe mit einer maximalen Nennwärmeleistung von bis zu 100 kW. Die alte Heizungsanlage muss mindestens 2 Jahre installiert gewesen sein. Mit dem Einbau einer Wärmepumpe können Sie erneuerbare Wärme aus Luft, Wasser oder der Erde zur Warmwasserbereitung, Raumheizung und Einspeisung in Wärmenetze nutzen. Förderfähig sind:

  • elektrisch betriebene Wärmepumpen
  • gasbetriebene Wärmepumpen

Unter den elektrisch betriebenen Wärmepumpen (WP) werden leistungsgeregelte bzw. monovalente Wärmepumpen (Luft/Wasser-WP), Erdwärmepumpen mit Erdsondenbohrung (Sole/Wasser-WP) und Wärmepumpen, welche Wasser als Wärmequelle nutzen (Wasser/Wasser-WP), gefördert. Zu den förderfähigen gasbetriebenen Wärmepumpen zählen gasmotorische Wärmepumpen und Sorptionswärmepumpen.

Die Höhe der Basisförderung richtet sich nach der Art und Nennwärmeleistung der installierten Wärmepumpe und beträgt mindestens zwischen 1.300 Euro und 4.500 Euro. Zudem kann die Umsetzung bestimmter Maßnahmen durch Boni gefördert werden.

Sowohl durch Kombination der Wärmepumpe mit einer Solarthermie-,  Biomasse- oder photovolataisch-thermischen Anlage als auch durch Anschluss der Wärmepumpe an ein Wärmenetz ist eine Zusatzförderung in Höhe von 500 Euro möglich (Kombinationsbonus). Gleiches gilt, wenn die Wärmepumpe lastmanagementfähig ist und durch Schnittstellen netzdienlich aktiviert werden kann. Voraussetzung für die Gewährung des Lastmanagementbonus ist die Installation eines Pufferspeichers (30 l/kW). Sofern das Gebäude den Anforderungen eines KfW-Effizienzhaus 55 entspricht oder förderfähige Einzelmaßnahmen bei der Optimierung der Heizungsanlage umgesetzt werden sollen, ist eine zusätzliche Förderung in Höhe von 50 % der Basisförderung möglich. Die genauen Förderhöhen können Sie der Förderübersicht für Wärmepumpen entnehmen.

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Klimapartnerschaften mit der Wirtschaft (DEG)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung

Förderquote: bis zu 50%

Ziel der Förderung ist es, den Privatsektor als zusätzlichen Akteur für den Klimaschutz in Entwicklungs- und Schwellenländern zu mobilisieren.

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Kälte- und Klimaanlagen (BAFA)

Antragstellung: 31. Dezember 2021 (nur Onlineantragstellung)

Förderquote: max. 50%

Um die Potentiale zur Minderung der Treibhausgasemissionen in der Kälte- und Klimatechnik in Deutschland zu heben, fördert das Bundesumweltministerium die Errichtung neuer oder die Sanierung bestehender Kälte- oder Klimaanlagen mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen.

Ausführliche Informationen finden Sie hier: