Förderung: News

Elektrofahrzeuge und Infrastruktur

Gefördert wird: Aufbau von elektrischen Fahrzeugflotten

Im Zeitraum vom 21.04.2023 bis zum 08.05.2023 sind zwei Aufrufe mit unterschiedlichen Fristen zur Förderung von Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur geöffnet:

1. Aufruf zur Antragseinreichung zur Förderung von Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur für Unternehmen, Verbände und Vereine (03/2023)

Förderbereich: Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur

Antragsfrist: 08.Mai 2023

Weiterführende Informationen erhalten Sie hier.

2. Aufruf zur Antragseinreichung zur Förderung von Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur für Gebietskörperschaften und Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft (04/2023)

Förderbereich: kommunale E-Fahrzeuge und LIS

Antragsfrist: 08.Juni 2023

Weiterführende Information erhalten Sie hier.

Online-Portal zur Beantragung von Härtefallhilfen für nicht leitungs­gebundene Energieträger freigeschaltet

25.04.2023; www.regierung-mv.de

Privathaushalte, die mit Öl und anderen nicht leitungsgebundenen Energieträgern heizen, können nun Härtefallhilfen rückwirkend für das Jahr 2022 beantragen. Dadurch sollen diese von den erhöhten Preissteigerungen von Heizöl, Flüssiggas, Holzpellets, Holzhackschnitzeln, Holzbriketts, Scheitholz und Kohle bzw. Koks entlastet werden. In MV wird das Online-Portal am 04. Mai. freigeschaltet. Die Antragsstellung erfolgt über https://www.mv-energieportal.de/.

Die Härtefallhilfe ist für Privathaushalte gedacht, die vom 1. Januar 2022 bis 1. Dezember 2022 mindestens von einer Verdoppelung ihrer Energiekosten betroffen waren. Erstattet werden 80 Prozent der Mehrkosten über diesem verdoppelten Betrag gegenüber dem bundesweiten Referenzpreis des jeweiligen Energieträgers im Jahr 2021.

Ob eine Antragstellung in Frage kommt, kann über einen ONLINE-Rechner ermittelt werden:

https://serviceportal.hamburg.de/HamburgGateway/Service/Entry?id=HEIZKOSTEN

Unternehmen (z.B. Wohnungsbaugesellschaften) können als Zentralantragssteller bereits durch Einrichtung eines Servicekontos ihre Firmenakte bei der Finanzkasse Kasse.Hamburg beantragen:

https://serviceportal.hamburg.de/HamburgGateway/Service/Entry/AFM_FiAkte

Diese ist notwendig, um eine Identifikation für die Antragsstellung zu ermöglichen und vereinfacht die Antragsstellung für unterschiedliche Wohngebäude.

Zur Pressemitteilung gelangen Sie hier.

Einladung zur Online-Veranstaltung „Grüne Wärme für Dörfer und Städte“ am 26. April 2023

Thema: Geschäftsmodelle, Finanzierung und Förderung für erneuerbare Nahwärmeversorgung

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) richtet in Partnerschaft mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) und dem Deutschen Landkreistag (DLT) die Veranstaltungsreihe „Grüne Wärme für Dörfer und Städte“ aus. Sie informiert über verschiedene Möglichkeiten der nachhaltigen Wärmeversorgung unter Einbeziehung regional verfügbarer Biomasse und weiterer erneuerbarer Energiequellen.

Am 26. April 2023 findet die nächste Online-Veranstaltung zum Thema „Geschäftsmodelle, Finanzierung und Förderung für erneuerbare Nahwärmeversorgung“ statt.

In vielen Kommunen wird über neue Möglichkeiten der erneuerbaren Wärmeversorgung, über Wärmenetze und mögliche Geschäftsmodelle diskutiert. Die FNR und ihre Partner haben das Thema aufgegriffen und möchten mit Ihnen Geschäftsmodelle sowie Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten diskutieren:

  • Welche unterschiedlichen Geschäftsmodelle kommen für eine Nahwärmeversorgung in Dörfern und Städten in Frage? Welche Rolle kann die Bioenergie dabei spielen?
  • Welche aktuellen Förderprogramme des Bundes können für die Errichtung von Wärmenetzen und den Aufbau einer erneuerbaren Nahwärmeversorgung genutzt werden? Was ist bei der Ideenfindung, Planung und Umsetzung zu beachten?
  • Welche Möglichkeiten der Infrastrukturfinanzierung bietet die KfW Bankengruppe? Welche Förderprogramme für Konzept, Planung und Umsetzung können kombiniert werden? Welches Vorgehen wird für die Planung, Förderung und Finanzierung von Quartiers- und Nahwärmeversorgung empfohlen?

Wann: 26. April 2023 | 10:00 – 12:00 Uhr

Wo: online (Webex)

Programm: https://veranstaltungen.fnr.de/gruene-waerme/programm  

Anmeldung: https://veranstaltungen.fnr.de/gruene-waerme/anmeldung  

Die Teilnahme am Seminar ist kostenfrei.

Strompreisbremse: Wärmepumpen-Besitzer werden entlastet

06.04.2023; www.sbz-online.de

Durch die vorgesehene Anpassung des Referenzpreises für Heizstrom auf 28 Cent pro Kilowattstunde können Wärmepumpennutzer profitieren. Der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V. begrüßt die Anpassungen, ruft aber trotzdessen auf den Strompreis nicht nur temporär, sondern langfristig zu entlasten, um die Menschen weg von Gas hin zu Wärmepumpen im Sinne von Klimaschutz und Energieunabhängigkeit zu überzeugen.

Eine weitere Änderung gibt es beim Referenzpreis für Heizstrom: Bisher war dieser analog zum Haushaltsstrom bei 40 Cent pro Kilowattstunde. Nach dem Gesetzentwurf soll für Netzentnahmestellen, die weniger als 30.000 Kilowattstunden im Jahr verbrauchen, der Referenzpreis sowohl für Heizstrom als auch für Niedertarife (Nachtstromtarife) von 40 auf 28 Cent je Kilowattstunde gesenkt werden. Dadurch werden Haushalte mit Heizstrom nun auch entlastet, die durch die Strompreisbremse bisher kaum bis garnicht entlastet wurden.

Die Deckelung auf 40 Cent pro Kilowattstunde führte zu einer sozialen Schieflage, die nun berichtigt wurde. Dies stellt sozialpolitisch eine wichtige Maßnahme dar, da die Endverbraucher, die bereits in eine klimafreundliche Heizung investiert haben, nun spürbar entlastet werden.

Den ganzen Artikel finden Sie hier.

Preisbremse für Heizöl, Holz, Holzpellets und Flüssiggas steht

03.04.2023; www.sbz-online.de

Bund und Länder haben sich jetzt auf die Einzelheiten einer Härtefallregelung für Privathaushalte, die mit Heizöl, Flüssiggas, Holzpellets und Kohle heizen, abstimmen können. Über die Härtefallregelung können Haushalte sogar rückwirkend ihre erhöhten Ausgaben aus dem Jahr 2022 zurückbekommen – vorausgesetzt sie waren von besonders starken Preissteigerungen betroffen und hatten durch die Energiekrise deutliche Mehrkosten.

Dadurch sollen Mehrkosten im Jahr 2022 abgefedert werden, die über eine Verdopplung des Preisniveaus aus dem Jahr 2021 hinausgehen. Die individuellen Beschaffungskosten spielen dabei keine Rolle, sondern die Betrachtung der Kosten gegenüber dem Durchschnittswert des Jahres 2021, dem sogenannten Referenzpreis. Die Referenzpreise für die einzelnen Energieträger wurden gemeinsam von Bund und Ländern ermittelt.

Als Referenzpreise für die einzelnen Energieträger wurde festgelegt:
● Heizöl: 71 Ct/l (inkl. USt.)
● Flüssiggas: 57 Ct/l (inkl. USt.)
● Holzpellets: 24 Ct/kg (inkl. USt.)
● Holzhackschnitzel: 11 Ct/kg (inkl. USt.)
● Holzbriketts: 28 Ct/kg (inkl. USt.)
● Scheitholz: 85 Euro/Raummeter (inkl. USt.)
● Kohle/Koks: 36 Ct/kg (inkl. USt.)

-> Rechnungen im Zeitraum vom 01. Januar 2022 bis zum 01. Dezember 2022 können berücksichtigt werden.

Die Bagatellgrenze beträgt 100 Euro pro Haushalt (höchstens allerdings 1000 Euro bei Antragstellung durch einen Zentralantragsteller / Vermieter für mehrere Haushalte), der maximale Gesamtentlastungsbetrag beläuft sich auf 2000 Euro pro Haushalt.

Von den Kosten, die über eine Verdopplung der Kosten gegenüber 2021 hinausgehen, bekommen betroffene Privathaushalte für den jeweiligen Energieträger 80 % erstattet. Die Förderhöhe (Entlastungsbetrag) setzt sich anhand der folgenden Formel zusammen

Entlastungsbetrag = 0,8 × (Rechnungsbetrag – 2 × Referenzpreis × Bestellmenge)

Der Faktor 2 sorgt dafür, dass der Entlastungsbetrag negativ ausfallen würde, wenn der bezahlte Mengenpreis nicht mindestens doppelt so hoch wie der Referenzpreis ist.

Die Freischaltung der notwendigen Portale und Antragsverfahren bei den Ländern soll schnellstmöglich erfolgen. Die Bundesländer informieren dazu über die zuständigen Landesministerien und ihre jeweiligen Bewilligungsstellen-

Den ganzen Artikel finden Sie hier.

Kälte-Klima-Richtlinie (BAFA)

Förderung von energieeffizienten Kälte- und Klimaanlagen mit nicht-halogenierten Kältemitteln in stationären Anwendungen

Antragstellung: Jan. 2023 bis 31. Dez. 2023

Förderquote: Die Förderung erfolgt auf Zuschussbasis mit Festbeträgen. Ein Förderrechner berechnet die Höhe der möglichen Förderung für die Anlagen sowie deren Komponenten auf Grundlage der aktuellen Förderrichtlinie und individuellen Parameter.

Gefördert werden: vollständige oder teilweise Neuerrichtung von Kälteanlagen, Klimaanlagen sowie von Wärmepumpen zur Nutzung von Prozessabwärme – und in Kombination damit – zugehörige Komponenten und Systeme einschließlich Speicher

Nicht mehr gefördert werden Kälteerzeuger einschl. der zugehörigen Komponenten und Systeme, die überwiegend der Kühlung von Verkaufskühlmöbeln oder der Klimatisierung von Verkaufsräumen dienen sowie Klimaanlagen in Bussen und Bahnen.

Antragsberechtigt sind: Unternehmen, gemeinnützige Organisationen, Kommunen, kommunalen Gebietskörperschaften, Zweckverbänden und Eigenbetrieben, Schulen, Krankenhäusern sowie kirchlichen Einrichtungen

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Kostenloser Info-Abend zu Förderprogrammen

am Donnerstag, den 16. März 2023 von 17:00-19:30 in der Regionalbibliothek Neubrandenburg

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Neue Förderregeln – Wärmepumpen erhalten bis zu 40 Prozent

03.01.2023; www.pv-magazine.de

Die neuen Förderregeln für nachhaltige Heizungssysteme wurden überarbeitet und traten zum 30. Dezember 2022 in Kraft. Dadurch können jetzt auch Wärmepumpen mit natürlichen Kältemitteln wie R290 Propan den Fünf-Prozent-Förderbonus bekommen.

Die neuen Förderbedingungen beinhalten nun eine Förderung von Wärmepumpen von bis zu 40 Prozent. Dabei werden 25 Prozent der förderfähigen Ausgaben für Wärmepumpen gefördert. Hinzu kommen abhängig vom Modell der Wärmepumpe ein Fünf-Prozent-Förderbonus und eine Zehn-Prozent-Prämie für den Austausch einer alten, nicht mehr effizienten Heizung. Ab 2028 werden nur noch Wärmepumpen bezuschusst, die ein natürliches Kältemittel einsetzen. Desweiteren ist eine Fördervoraussetzung eine Mindestjahresarbeitszahl von 2,7. Ab 2024 müssen es dann 3,0 sein.

Neben Wärmepumpen werden auch noch Solarthermie mit bis zu 35 Prozent begünstigt. Biomasseöfen können einen Zuschuss von bis zu 20 Prozent bekommen, vorausgesetzt sie können einen Raumheizungsnutzungsgrad von mindestens 81 Prozent vorweisen und dabei maximal 2,5 Milligramm Feinstaub pro Kubikmeter ausstoßen. Brennstoffzellheizungen können auch eine Förderung von bis zu 35 Prozent erhalten. Voraussetzung hierfür ist ein stationäres und mit grünem Wasserstoff betriebenes System. Hauseigentümer können auch einen Anschluss an ein bestehendes Wärmenetz mit 40 Prozent fördern lassen.

Für ausführliche Informationen klicken Sie hier.

Zu den neuen Förderregeln können Sie sich zudem auf der BAFA-Seite informieren.

Du willst mitreden? Dann beteilige dich jetzt am Klimaschutzgesetz M-V!

Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt

Klimaschutz – ein Wort, welches die einen schon nicht mehr hören können und für die Anderen noch nicht oft genug genannt wird. Wir sind von mahnenden Worten umgeben. Und angesichts der Wetterextreme, die vor unserer Haustür herrschen, wissen wir doch eigentlich alle: Wir müssen etwas tun!

Das Land M-V gibt sich ein Klimaschutzgesetz!

Aber wo anfangen? Mit welchen Maßnahmen? Und wie setzen wir das bestmöglich um, damit alle dabei mitmachen und die Ziele auch erreichbar werden? Denn nur dann macht ein Klimaschutzgesetz im Land wirklich Sinn – wenn es auch umsetzbar und sozial verträglich ist. Genau darum soll es im Bürgerbeteiligungsprozess gehen. Bürger und Bürgerinnen haben hier die Chance ihre Ideen und Gedanken zu klimafreundlichen Maßnahmen in den Bereichen Landwirtschaft, Moore, Wald, Energie, Gebäude, Industrie und Verkehr mitzuteilen. Eine Gelegenheit, die wir nicht ungenutzt lassen sollten – denn es geht um unsere Zukunft und vorallem die unserer Kinder. Lasst es uns zusammen anpacken und das neue Klimaschutzgesetz für MV mitgestalten – sachlich und auf Augenhöhe!

Hier geht es zur ONLINE-BÜRGERBETEILIGUNG

1000. Beratung zu Energie- und Klimaschutzprogrammen und es geht weiter!

02.03.2023; in eigener Sache

Nach 6 Jahren Projektlaufzeit können wir mit Stolz sagen: Das Beratungsangebot war und ist ein voller Erfolg! Wir können uns bis heute kaum retten vor Anfragen! Am 2. November 2022 konnten wir schließlich die 1000. Beratung feiern. Und auch in diesem Jahr liegen wieder 70 Beratungen hinter uns. Das Interesse der Bürger und Bürgerinnen an Beratungen zur alternativen Energiegewinnung bleibt ungebremst. Durch die Energiekrise zeigt sich im Vergleich zu den Vorjahren nahezu eine Verdopplung der Anfragen.

Und nicht nur die positive Rückmeldung unserer Kunden stimmt uns zuversichtlich, sondern auch die Nachricht, das es vorläufig bis Ende Oktober 2023 weitergehen wird. Das Projekt “Fördermittelberatung zu Energie- und Klimaschutzprogrammen” unter dem Dach des Leea e.V. mit Sitz im Landeszentrum für erneuerbare Energien (Leea) in Neustrelitz, wird seit 2016 durch den Europäischen Fond für regionale Entwicklung des Landes Mecklenburg-Vorpommern (EFRE) finanziert. Unsere Hauptaufgabe ist es Ansprechpartner für jeden zu sein, der in alternative Energieträger investieren möchte im gesamten Landesgebiet Mecklenburg-Vorpommern. Privatpersonen, Kommunen, Verbände, Vereine und Unternehmen beraten wir kostenfrei zur Klimaneutralität.

Eine Erstberatung können wir idealerweise am Objekt vor Ort realisieren oder auch eine Beratung im Leea, online oder telefonisch zu unseren Sprechzeiten anbieten. In einem Beratungsgespräch wird das betreffende Projekt den passenden Förderprogrammen zugeordnet, Abschätzungen zu den groben Kosten zu gegeben und was bei der Antragsstellung zu beachten ist. „Da die Wartezeiten für eine Beratung derzeit nicht abzuschätzen sind, rate ich jeden sich vorab auf der Förderdatenbank unserer Website einen ersten Überblick zu verschaffen und schon früh, am besten in der Planungsphase, auf uns zu zukommen.“ rät unsere Projektleiterin Stefanie Beitz. Die Anliegen der Kunden betreffen vor allem Heizungssanierungen von Öl- und Gasheizungen durch erneuerbare Energieträger, sowie Photovoltaikanlagen inklusive Batteriespeicher für den Eigenverbrauch von Solarstrom, aber auch Einspar- und Dämmmaßnahmen an Gebäuden.

Auch als Referentin ist Frau Beitz viel unterwegs. In diesem Jahr wird sie auch auf Bürger-Informationsveranstaltungen zu treffen sein, wo interessierte Bürger und Bürgerinnen die Möglichkeit erhalten kostenfrei einen allgemeinen Einblick in die unterschiedlichen Förderprogramme zu bekommen. Die erste Infoveranstaltung findet am 16. März um 17 Uhr in der Regionalbibliothek in Neubrandenburg statt.

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Telefonische Sprechzeiten (für kürzere Anliegen):

montags und mittwochs von 9- 11 Uhr unter 03981/ 4490 106

1000. Beratung zu Solaranlagen für eine Eigentümergemeinschaft in Neustrelitz mit Blumenstraußübergabe von Oliver Kluge an Projektleiterin Stefanie Beitz (Bildnachweis: Leea e.V.)