Förderung: News

Veranstaltung: #MSEimpuls – Energie und Nachhaltigkeit für die Wirtschaft am 27.09.2022

27.09.2022; 12:00 – 14:00 Uhr; online

Die #MSEimpuls, online veranstaltet am 27.09.2022 von 12:00 -14:00 Uhr durch die Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte GmbH, richtet sich vorangig an Unternehmen und hat sich die allseits beherrschenden Themen Energie und Nachhaltigkeit in der Wirtschaft auf die Fahnen geschrieben.

In diesem Jahr stehen Stefanie Beitz vom Leea Neustrelitz, Projektleiterin „Förderberatung zu Energie- und Klimaschutzprogrammen insbesondere des Bundes und der EU“ und Johannes Arlt, direkt gewähltes MdB für den Wahlkreis Mecklenburgische Seenplatte II – Landkreis Rostock III und Mitglied der SPD-Bundestagsfraktion online Rede und Antwort, vor allem zu Fördermöglichkeiten und Richtlinien, die Unternehmen dabei unterstützen, sich dem verändernden Energiemarkt anzupassen – für mehr Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz.

Stefanie Beitz wird konkrete Einblicke geben zu aktuellen Förderprogrammen und- konditionen. Johannes Arlt wird Maßnahmen erläutern, wie Unternehmen in der aktuellen Situation kurzfristig gefördert und entlastet werden können und somit den Bogen spannen zu den langfristigen Zielen der Nachhaltigkeit in Unternehmen.

Hier gelangen Sie zur Anmeldung der Online-Veranstaltung.

Richtlinienänderung der Bundesförderung für effiziente Gebäude ab 28.07.2022

22.07.2022 – Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Im Zuge der Reformierung der Richtlinien der Bundesförderung für effiziente Gebäude ergeben sich zahlreiche Neuerungen und veränderte Förderbedingungen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) , die es für Antragsteller nun zu beachten gilt. Einige der wichtigsten Neuerungen möchten wir hier benennen.

Eine Antragstellung für die Förderung von Einzelmaßnahmen ist künftig nur noch über das BAFA im Rahmen einer Zuschussförderung möglich. Die Kreditförderung bei der KfW wird mit in Kraft treten der neuen Änderungen am 28.07.2022 gänzlich gestrichen. Die Zuschussförderung nach den alten Förderquoten ist beim BAFA noch bis einschließlich zum 14.08.2022 möglich. Grundsätzlich werden ab dem 15.08.2022 für alle Einzelmaßnahmen die Förderquoten vermindert.

Speziell im Heizungsbereich ergeben sich die meisten Änderungen. Die wohl wichtigste Veränderung ist der Förderstopp für Gasbrennwertthermen in jeglicher baulicher Ausführung. Der Austausch-Bonus für Ölheizungen wird ersetzt durch einen Heizungs-Tausch-Bonus in Höhe von 10 %. Dieser gilt nun gleichermaßen für den Austausch von Gas-, Öl-, Nachtspeicher- und Kohleheizungen, sofern diese in einem funktionstüchtigen Zustand sind. Zudem kann der iSFP-Bonus für Anlagen zur Wärmeerzeugung künftig nicht mehr geltend gemacht werden. Die maximal möglichen Förderquoten sind nachfolgend aufgelistet. Eine Förderquotentabelle wird in Kürze auf den Seiten des BAFA und auch auf unseren Seiten veröffentlicht.

  • Solarthermieanlagen bis zu 25 %
  • Wärmepumpen bis zu 40 %
  • Biomasseheizungen bis zu 20 %
  • Erneuerbare Energien-Hybridheizungen ohne Einbindung einer Biomasseheizung (EE-Hybride) bis zu 35 %
  • Erneuerbare Energien-Hybridheizungen mit Einbindung einer Biomasseheizung (EE-Hybride) mit 25 %
  • Anschluss an Gebäude- oder Fernwärmenetz bis zu 35 %
  • Errichtung, Erweiterung und Umbau von gebäudenetzen bis zu 35 %
  • Innovative Heizungstechnik auf Basis EE bis zu 35 %

Im Bereich der Bundesförderung für effiziente Wohngebäude und der Nichtwohngebäude gibt es weitere wichtige Änderungen.

So wird beipielsweise der Neubau von Gebäuden nur noch in der Effizinzklasse 40 mit Nachhaltigkeitsklassifizierung als Kreditvariante gefördert- bei einer maximalen Förderquote von 5 % und bis zu 120.000 € förderfähigen Kosten. Die Zuschussvariante entfällt für alle Antragsteller- mit Ausnahme der kommunalen Antragsteller. Für Nichtwohngebäude können nur noch 10 Millionen Euro förderfähige Kosten geltend gemacht werden.

Die Fördersätze im Bereich der Gebäudesanierung werden gekürzt, der iSFP-Bonus- resultierend aus einer Energieberatung für Wohngebäude- wird vollständig gestrichen. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die künftig geltenden Förderquoten.

Effizienzhaus/-gebäudekommunale Antragstellerweitere Antragsteller
EH/EG Denkmal20%5%
EH/EG 8520%5%
EH 7025%10%
EH/EG 5530%15%
EH/EG 4035%20%
Förderquoten der BEG WG und NWG nach Effizienzklassifizierung

Weitere Informationen zu den Neuerungen finden Sie in der Änderung der Richtlinien der Bundesförderung für effiziente Gebäude oder auf den Seiten des Bundeswirtschaftsministeriums. Für das Gebiet Mecklenburg-Vorpommerns steht Ihnen auch die Förderberatung des Leea e.V. für Fragen zur Verfügung.

Deutsche Welle berichtet über Förderberatung

Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen sind so gefragt wie nie. Doch aufgrund des Krieges in Europa, Lieferkettenproblemen sowie Fachkräftemangel ist die Umsetzung derzeit schwierig.

Ein Reporter der Deutschen Welle hat unsere Projektleiterin Stefanie Beitz bei einem ihrer vielen Beratungsgespräche im Hotelbetrieb der Familie Thien begleitet. Hier gehts zum Beitrag der Deutschen Welle.

Informationsveranstaltung für M-V: Förderwissen für den Klimaschutz von SKK:KK vor Ort

am 23. Juni 2022 von 10 bis 15 Uhr, www.klimaschutz.de

Ziel der Veranstaltung der sk:kk ist es interessierten Vertretern von kommunalen Unternehmen und Zweckverbänden, Kita- und Schulträgern, Hochschulen, Religionsgemeinschaften, der Kinder- und Jugendhilfe, gemeinnützige Vereine, kommunalen Aufgabenträgern, Contractoren, Sozial- und Wohlfahrtsverbänden und ggf. Vertreter*innen weiterer antragsberechtigter Einrichtungen auf den neuesten Stand zu bringen und diese zu unterstützen das passende Förderangebot für das eigene Projekt zu finden. Hintergrund der Veranstaltung sind die verstärkten Klimaschutz-Förderangebote von Bund und Ländern.

mehr Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie hier.

CO2-Kosten für Mieter und Vermieter: neues Stufenmodell soll Kosten gerechter verteilen

03.05.2022, bmwi-energiewende.de

Ab Januar 2023 soll ein neues Stufenmodell die CO2-Kosten für Wohn- und Nichtwohngebäude gerechter zwischen Mieter und Vermieter aufteilen. Dabei sollen die Kosten für emissionsreiche Gebäude zum Großteil von den Vermietern getragen werden, während bei emissionsärmeren Gebäuden die Mieter höhere Anteile an den Kosten haben sollen. Das Modell soll zu mehr energetischen Sanierungen und geringerem Energieverbrauch anreizen.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel hier.

Änderungen im Geldwäschegesetz: Mitteilungspflicht zum Transparenzregister auch für PV-Gesellschaften

19.04.2022, pv-magazine.de

Seit der Änderung des Geldwäschegesetzes am 01.08.2021 sind alle Gesellschaften dazu verpflichtet, eine Meldung über ihre „wirtschaftlich Berechtigten“ beim Transparenzregister zu veranlassen. Damit sind Personen gemeint, die mehr als 25% der Kapital- oder Stimmanteile einer Gesellschaft halten oder in ähnlicher Art Einfluss ausübt.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel hier.

BEG: KFW-Förderung für Effizienzhaus-Stufe 40 mit Nachhaltigkeitssiegel wieder möglich

21.04.2022, kfw.de

Ab sofort können wieder Förderanträge zur Neubauförderung der KfW für die Effizienzhaus/-gebäude-Stufe 40 mit Nachhaltigkeits-Klasse gestellt werden. Neue Voraussetzung dafür ist das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude.

Anträge zu den Effizienz­haus-Stufen 40 mit Erneuerbare-Energien-Klasse und 40 Plus oder zur Effizienzgebäude-Stufe 40 mit Erneuerbare-Energien-Klasse sollen aufgrund der bereits ausgeschöpften Fördermittel nicht mehr gestellt werden.

Ausführliche Informationen zur Förderung finden Sie hier.

Antragstellung der BEG-Gebäudesanierung bei der KfW wieder möglich!

21.02.2022, ww.kfw.de

Aus aktuellem Anlass möchten wir Sie darüber informieren, dass die Antragstellung für die energieeffiziente Sanierung von Gebäuden nach der ‚Bundesförderung effiziente Gebäude‘ (BEG) sowohl für Einzelmaßnahmen, also auch für die ganzheitliche Sanierung von Wohngebäuden zu Effizienzhäusern bzw. von Nichtwohngebäuden zu Effizienzgebäuden wieder möglich ist.

Im Zuge der Neuordnung der Förderung wurde auch die Liste der förderfähigen Maßnahmen angepasst. Nähere Informationen erhalten Sie bei der Förderberatung und auf den Seiten der KfW.

BEG: KfW-Gebäudeförderung eingestellt

27.01.2022, www.focus.de

Seit dem 24. Januar ist die Neubauförderung der KfW für die Effizienzklassen EH55 und EH40 (d.h. für Neubauten mit max. 55% bzw. 40% des Energieverbrauchs eines vergleichbaren Standardhauses) und die Förderung von Energieeffizienz-Sanierungen vorläufig eingestellt.

In der Begründung des Wirtschaftsministeriums heißt es, dass die Ankündigung des Endes der EH55-Förderung (zum 01.02.22) im November letzten Jahres zu einer hohen Nachfrage für Fördermittel aus diesem Programm geführt habe und nun die verfügbaren Mittel erschöpft seien.

Die Programme zur energieeffizienten Sanierung und die Neubauförderung für EH40-Gebäude sollen wieder anlaufen, wenn entsprechende Mittel zur Verfügung stehen. Der Fokus könnte in Zukunft allerdings eher auf Sanierungsmaßnahmen liegen, da sich hier laut Ministerium die meisten Emissionen einsparen ließen.

Die Förderung von Einzelmaßnahmen für energieeffiziente Gebäude der BAFA ist allerdings nicht betroffen und läuft unverändert weiter. Außerdem gibt es neben der Bundesförderung auch Programme der Länder.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel hier.

Sind Sie betroffen oder haben Sie weitere Fragen zu Förderprogrammen?

Kontaktieren Sie doch Frau Beitz von der Fördermittelberatung des Leea:

Tel.: 03981 4490-106
E-Mail: projektleitung@foerderung-leea-mv.de

Klimaschutzminister Habeck stellt zwei neue Klimapakete für 2022 vor

11.01.2022, www.pv-magazine.de

Der neue Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck (Bündnis 90/ Die Grünen) stellte auf einer Pressekonferenz am 11. Januar seine Pläne für den Klimaschutz im neuen Jahr vor, die in zwei Gesetzespaketen realisiert werden sollen. Unter anderem geplant sind ein Solarbeschleunigungspaket und eine EEG-Novellierung.

Zunächst zog Habeck eine Anfangsbilanz zum Amtsantritt, in der er einen „drastischen Rückstand“ beim Klimaschutz anmahnte und die bisherigen Maßnahmen als „unzureichend“ kritisierte.

Um diesen bestehenden Rückstand nun aufzuholen, sollen 2022 zwei Klimaschutzpakete für Frühling und Sommer auf den Weg gebracht werden. Das „Osterpaket“ soll eine Reihe von schnell umsetzbaren Klimaschutzmaßnahmen enthalten, während das „Sommerpaket“ in der zweiten Jahreshälfte weitere Gesetze und Verordnungen zur Erreichung der Klimaziele bringen soll.

Mit dem Ziel vor Augen, bis 2030 80% des Bruttostromverbrauch mit Erneuerbaren zu decken, soll unter anderem gesetzlich verankert werden, dass der Ausbau von Erneuerbaren Energien „im überragenden öffentlichen Interesse ist und der öffentlichen Sicherheit dient“.

Einige weitere geplante Inhalte sind:

  • Ein Solarbeschleunigungspaket (u.a. PV-Pflicht für gewerbliche Neubauten, Verbesserungen beim Mieterstrom, höhere Fördersätze)
  • EEG-Umlage soll ab 2023 vom Bund finanziert werden, um Verbraucher*innen zu entlasten
  • Neue ambitionierte Strategien in den Bereichen Windkraft, Wärme und Wasserstoff

Lesen Sie den ausführlichen Artikel hier.