Förderung: News

Grüner und blauer Wasserstoff aus dem In- und Ausland

05. November 2019 – www.pv-magazine.de

Wasserstoff ist ein wichtiges Element für die Energiewende. Denn dieser verursacht keine zusätzlichen Emissionen. Entweder wird dieser aus Erdgas hergestellt, wobei die CO2-Emissionen mit der CCS-Technologie gespeichert werden oder die Herstellung erfolgt durch erneuerbare Energien und es fallen keine CO2-Emissonen an. Diese Wasserstoff-Technologie ist ausreichend für die chemische Industrie bis hin zur Dekarbonisierung des Schwerlast- und Schiffsverkehrs.

Zudem wird Wasserstoff und seine Benutzung schon seit Jahrzehnten erforscht und getestet. Bereits heute zählt Deutschland als Vorreiter auf dem Gebiet von Wasserstoff- und Power-to-X-Technologien.

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Anstieg des Meeresspiegels um 20 cm in nur 15 Jahren durch Emissionen

05. November 2019 – www.pik-potsdam.de

Die Pläne, die von den Ländern, die bei dem Pariser Klimaabkommen unterschrieben haben, vorgelegt wurden, sorgen für einen Meeresspiegelanstieg um 20 cm bis zum Jahr 2300. Dabei ist jedoch noch nicht das irreversible Schmelzen von Teilen des antarktischen Eisschildes berücksichtigt. Wenn die Regierungen keine neuen Pläne bis 2020 vorlegen, um die globale Erwärmung deutlich unter 2°C eindämmt, dann steigt auch das Risiko für Überflutungen. Diese würden häufiger und stärker auftreten als die Jetzigen. Dabei kommen am meisten Emissionen aus China, USA, EU, Indien und Russland.

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„Klimanotstand“ von 11.000 Wissenschaftlern ausgerufen

05. November 2019 – de.euronews.com

11.000 Menschen aus der wissenschaftlichen Gemeinschaft unterzeichneten ein Papier, auf dem gefordert wird, dass eine „immense Zunahme der Anstrengungen“, die erforderlich sind, um „unermessliches Leiden“ zu verhindern. Seit 40 Jahren läuten die Wissenschaftler die Alarmglocken, jedoch werden von der Politik nicht genügend Fortschritte erzielt.

Sechs Veränderungen, die der Erde widerfahren müssen, um den Klimanotstand zu lösen.

  • Restbestände der fossilen Brennstoffe im Boden zurück lassen und durch erneuerbare Energien ersetzen
  • Emissionen von Klimaschadstoffen wie Methan und Fluorkohlenwasserstoffe reduzieren
  • Ökosysteme wiederherstellen und schützen
  • Vermeidung von tierischen Produkten und aller Lebensmittelabfällen
  • Ziele der Wirtschaft verlagen (weg vom Wachstun des Bruttoinlandsprodukt)
  • Stabilisierung der Weltbevölkerung durch Ansätze, die soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit gewährleisten

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Umweltbundesamt stellt aktuelle RESCUE-Studie vor: Treibhausgasneutralität und Ressourceneffizienz bis 2050

04.11.2019 – Umweltbundesamt

Die Studie hat sechs mögliche Szenarien aufgerufen, mit dem Ziel einzuschätzen, wie Deutschland bis 2050 die Treibhausgasneutralität erreichen und gleichzeitig 70 Prozent weniger Rohstoffe und Ressourcen nutzen kann. Um treibhausgasneutral und ressourceneffizient im Jahr 2050 zu sein ist es wichtig, dass Deutschland zum Beispiel so schnell wie möglich aus der Kohle aussteigt. Zudem wird die Technologie für die Raumwärme empfohlen.

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Mehr also 400.000 Todesfälle durch Luftverschmutzung

03. November 2019 – www.energyload.eu

Um weitere Leben zu schützen werden weniger Autos in den Städten gefordert. Denn die Luftverschmutzung ist die größte Umweltgefahr für den Menschen. Durch die Atemwege gelangen der Feinstaub in den gesamten Körper und im Jahr 2016 starben an diesem 412.000 Menschen.

Die Politik sollte etwas gegen die Luftverschmutzung unternehmen. Denn an 69 Prozent der Messstationen sind die Feinstaubwerte über dem Wert, der von der Weltgesundheitsorganisation empfohlen wird. Dieser liegt bei 10 Mikrogramm pro Kubikmeter.

Diese von der Weltgesundheitsorganisation vorgegebenen Werte können eingehalten werden. Gute Erfahrungen wurden hier schon mit Stickoxiden gemacht. Politiker haben den Wert, der durch die Weltgesundheitsorganisation festgesetzt wurde, limitiert. Seit dem überstiegen nur 10 Prozent aller Messstationen diesen Wert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Erneut sinkender Energieverbrauch

29. Oktober 2019 – www.pv-magazine.de

Der Energieverbrauch in Deutschland wird in diesem Jahr voraussichtlich um zwei Prozent absinken. Allein die Energie- und Wasserwirtschaft konnten in den ersten neun Monaten die CO2-Emissionen um 40 Millionen Tonnen verringern. Für Wärme- und Verkehrssektor wurde gefordert, dass diese Sektoren nachziehen sollen.

Weitere Daten und den ausführlichen Bericht finden Sie hier.

Erneuerbare Energien decken 42,9% des Stromverbrauchs in den ersten drei Monaten

25. Oktober 2019 – www.pv-magazine.de

In den ersten drei Quartalen deckten die erneuerbaren Energien 42,9% des Bruttostromverbrauchs in Deutschland. Damit decken diese 12 % mehr als im Vorjahr und stellen einen neuen Bestwert auf. Wenn sich im vierten Quartal der Durchschnitt der letzten Jahre widerspiegelt, dann wird der Anteil der erneuerbaren Energie im Bruttostromverbrauch 2019 bei 42% liegen.

Das 65-Prozent Ziel kann jedoch nur erreicht werden, wenn die Politiker die politischen Rahmenbedingungen schnell verbessern. Die bis dato eingeführten Abstandsregelungen zu Ortslagen und infolge fehlenden Flächen bremsen den Ausbau der Windanlagen aus. Zudem benötigt man als zweites Standbein noch die Photovoltaik. Auch hier muss die Politik nachbessern, da andernfalls der kürzlich beschlossene Leistungszubau auf 98 Gigawatt nicht annähernd erreicht wird.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Beschluss vom Bundeskabinett für das Gebäudeenergiegesetz (GEG)

23. Oktober 2019 – www.enev-online.eu

In diesem Gesetz werden die Beschlüsse aus dem Klimaschutzprogramm 2030, dem Koalitionsvertrag und dem Wohngipfel 2018 gesetzlich festgeschrieben. Das Gebäudeenergiegesetz dient als Regelwerk für neue, einheitliche, aufeinander abgestimmte energetische Anforderungen an Neubauten und an Bestandsgebäude. Hinzu kommt, dass der Einsatz von erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteversorgung vorgeschrieben wurde.

Dieses Gesetz hat zur Folge, dass die separaten Regelwerke für Gebäudeenergieeffizienz und Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energien zusammengeführt wurden. Zudem entlastet dieses Gesetz die Bauherren und Planer durch ein Nachweisverfahren, in dem keine Berechnungen erforderlich sind. Dieses wird „Modellgebäudeverfahren“ genannt.

Die Umsetzung der europäischen Anforderungen im Bereich der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden werden in diesem Gesetz vollständig umgesetzt. Außerdem wurde eine Regelung des Niedrigstenergiegebäudes in das vereinheitlichte Energieeinsparrecht hinzugefügt.

An den Anforderungen für Neubauten und Sanierungen ändert sich weiterhin nichts.

Mehr zum Gebäudeenergiegesetz finden Sie hier.

Beschluss vom Bundeskabinett über den CO2-Emissionshandel für Verkehr und Wärmeversorgung

23. Oktober 2019 – www.pv-magazine.de

Der Fixpreis für die Zertifikate startet im Jahr 2021 bei 10 Euro pro Tonne CO2. Im Folgejahr soll der Preis dann 20 Euro betragen. Bis Jahr 2025 ist mit einem Anstieg auf 35 Euro pro Zertifikat zu rechen. Nach diesem Jahr werden die Zertifikate versteigert. Pro Tonne CO2 kann von einer Obergrenze, die 60 Euro beträgt, ausgegangen werden. 2027 könnten sich diese Werte erneut ändern, denn erst im Jahre 2025 wird die Höhe von Ober- und Untergrenze nach dem Zeitraum von 2027 festgelegt. Die Menge der ausgegebenen Zertifikaten wird durch das CO2-Budget in den einzelnen Sektoren begrenzt. Dieses sinkt Jahr für Jahr. Damit steigen die Preise bei den fossilen Brennstoffen.

Verbände sagen, dass die Preise für die Zertifikate zu gering seien um Anreize für Investitionen in Klimaschutzmaßnahmen zu bieten. So fordert der Verein CO2-Abgabe e.V. einen höheren Einstiegspreis. Dieser sollte 40 Euro pro Tonne CO2 betragen. Außerdem fordern sie noch eine stärkere Entlastung für Haushalte, damit die ökonomischen Anreize umgesetzt werden können.

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Windkraft aus dem Garten

21. Oktober 2019 – www.energie-fachberater.de

Es existieren zwei verschiedene Arten von Windrädern, die Horizontalen und die Vertikalen. Die Horizontalen haben eine liegende Achse. Sie funktionieren wie die großen Anlagen. Bei vertikalen Windräder drehen sich die Rotoren um eine aufrecht stehende Achse. Diese sind leiser, erzeugen kaum Vibrationen, sind nicht anfällig für Böen und drehen sich, egal, aus welcher Richtung der Wind weht. Jedoch haben sie auch eine geringeren Wirkungsgrad und erzeugen weniger Strom als horizontale Windräder.

Kleinwindkraftanlagen drehen sich schon bei ruhigem Wind. Oft wird dabei nur bis zu 20 Prozent ihrer Leistung erreicht. Die optimale Leistung wird bei einer Geschwindigkeiten von 10 m/s erreicht. Demzufolge zahlt sich ein Windkraftwerk nur aus, wenn am Aufstellungsort eine bestimmte Windgeschwindigkeit herrscht. Diese wird meist von den Anbietern selbst überprüft.

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