Förderung: News

Erneut sinkender Energieverbrauch

29. Oktober 2019 – www.pv-magazine.de

Der Energieverbrauch in Deutschland wird in diesem Jahr voraussichtlich um zwei Prozent absinken. Allein die Energie- und Wasserwirtschaft konnten in den ersten neun Monaten die CO2-Emissionen um 40 Millionen Tonnen verringern. Für Wärme- und Verkehrssektor wurde gefordert, dass diese Sektoren nachziehen sollen.

Weitere Daten und den ausführlichen Bericht finden Sie hier.

Erneuerbare Energien decken 42,9% des Stromverbrauchs in den ersten drei Monaten

25. Oktober 2019 – www.pv-magazine.de

In den ersten drei Quartalen deckten die erneuerbaren Energien 42,9% des Bruttostromverbrauchs in Deutschland. Damit decken diese 12 % mehr als im Vorjahr und stellen einen neuen Bestwert auf. Wenn sich im vierten Quartal der Durchschnitt der letzten Jahre widerspiegelt, dann wird der Anteil der erneuerbaren Energie im Bruttostromverbrauch 2019 bei 42% liegen.

Das 65-Prozent Ziel kann jedoch nur erreicht werden, wenn die Politiker die politischen Rahmenbedingungen schnell verbessern. Die bis dato eingeführten Abstandsregelungen zu Ortslagen und infolge fehlenden Flächen bremsen den Ausbau der Windanlagen aus. Zudem benötigt man als zweites Standbein noch die Photovoltaik. Auch hier muss die Politik nachbessern, da andernfalls der kürzlich beschlossene Leistungszubau auf 98 Gigawatt nicht annähernd erreicht wird.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Beschluss vom Bundeskabinett für das Gebäudeenergiegesetz (GEG)

23. Oktober 2019 – www.enev-online.eu

In diesem Gesetz werden die Beschlüsse aus dem Klimaschutzprogramm 2030, dem Koalitionsvertrag und dem Wohngipfel 2018 gesetzlich festgeschrieben. Das Gebäudeenergiegesetz dient als Regelwerk für neue, einheitliche, aufeinander abgestimmte energetische Anforderungen an Neubauten und an Bestandsgebäude. Hinzu kommt, dass der Einsatz von erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteversorgung vorgeschrieben wurde.

Dieses Gesetz hat zur Folge, dass die separaten Regelwerke für Gebäudeenergieeffizienz und Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energien zusammengeführt wurden. Zudem entlastet dieses Gesetz die Bauherren und Planer durch ein Nachweisverfahren, in dem keine Berechnungen erforderlich sind. Dieses wird „Modellgebäudeverfahren“ genannt.

Die Umsetzung der europäischen Anforderungen im Bereich der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden werden in diesem Gesetz vollständig umgesetzt. Außerdem wurde eine Regelung des Niedrigstenergiegebäudes in das vereinheitlichte Energieeinsparrecht hinzugefügt.

An den Anforderungen für Neubauten und Sanierungen ändert sich weiterhin nichts.

Mehr zum Gebäudeenergiegesetz finden Sie hier.

Beschluss vom Bundeskabinett über den CO2-Emissionshandel für Verkehr und Wärmeversorgung

23. Oktober 2019 – www.pv-magazine.de

Der Fixpreis für die Zertifikate startet im Jahr 2021 bei 10 Euro pro Tonne CO2. Im Folgejahr soll der Preis dann 20 Euro betragen. Bis Jahr 2025 ist mit einem Anstieg auf 35 Euro pro Zertifikat zu rechen. Nach diesem Jahr werden die Zertifikate versteigert. Pro Tonne CO2 kann von einer Obergrenze, die 60 Euro beträgt, ausgegangen werden. 2027 könnten sich diese Werte erneut ändern, denn erst im Jahre 2025 wird die Höhe von Ober- und Untergrenze nach dem Zeitraum von 2027 festgelegt. Die Menge der ausgegebenen Zertifikaten wird durch das CO2-Budget in den einzelnen Sektoren begrenzt. Dieses sinkt Jahr für Jahr. Damit steigen die Preise bei den fossilen Brennstoffen.

Verbände sagen, dass die Preise für die Zertifikate zu gering seien um Anreize für Investitionen in Klimaschutzmaßnahmen zu bieten. So fordert der Verein CO2-Abgabe e.V. einen höheren Einstiegspreis. Dieser sollte 40 Euro pro Tonne CO2 betragen. Außerdem fordern sie noch eine stärkere Entlastung für Haushalte, damit die ökonomischen Anreize umgesetzt werden können.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Windkraft aus dem Garten

21. Oktober 2019 – www.energie-fachberater.de

Es existieren zwei verschiedene Arten von Windrädern, die Horizontalen und die Vertikalen. Die Horizontalen haben eine liegende Achse. Sie funktionieren wie die großen Anlagen. Bei vertikalen Windräder drehen sich die Rotoren um eine aufrecht stehende Achse. Diese sind leiser, erzeugen kaum Vibrationen, sind nicht anfällig für Böen und drehen sich, egal, aus welcher Richtung der Wind weht. Jedoch haben sie auch eine geringeren Wirkungsgrad und erzeugen weniger Strom als horizontale Windräder.

Kleinwindkraftanlagen drehen sich schon bei ruhigem Wind. Oft wird dabei nur bis zu 20 Prozent ihrer Leistung erreicht. Die optimale Leistung wird bei einer Geschwindigkeiten von 10 m/s erreicht. Demzufolge zahlt sich ein Windkraftwerk nur aus, wenn am Aufstellungsort eine bestimmte Windgeschwindigkeit herrscht. Diese wird meist von den Anbietern selbst überprüft.

Weitere Einzelheiten finden Sie hier.

Die letzte Runde des Förderwettbewerbs für Energieeffizienz läuft

21. Oktober 2019 – www.energieagentur.nrw

Im Rahmen dieses Wettbewerbs sollen die Fördermittel in neue hocheffiziente Technologien investiert werden. Zu den neuen Techniken zählen beispielsweise Maßnahmen zur Vermeidung von Energieverlusten im Produktionsprozess. Vorraussetzung für die Förderung ist eine Amortisationszeit der Technologie von mindestens vier Jahren.

Entscheidend für die Auswahl im Rahmen des Wettbewerbes ist die Fördereffizienz, also das Verhältnis der beantragten Fördersumme und der zu erwartenden CO2-Einsparung.

Weitere Beispiel und Informationen können hier nachgelesen werden.

Das Zitat der Woche von IRENA-Generaldirektor Francesco La Camera

16. Oktober 2019 – Zitat der Woche vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

„Energieeffizienz und Erneuerbare sind der einzige Weg gegen den Klimawandel. Die Integration erneuerbarer Energien ist also keine Wahl, sie ist ein Muss

IRENA-Generaldirektor Francesco La Camera auf globaler Ministerkonferenz zur Systemintegration erneuerbarer Energien

Den offizielle Artikel vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie finden Sie hier.

Sanierung von Gebäuden durch steuerliche Förderung beschlossen

16. Oktober 2019 – www.photovoltaik.eu

Die Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und dem Heizen mit erneuerbaren Energien können, laut Gesetzesentwurf, steuerlich gefördert werden. Beispielsweise der Tausch der Heizung oder die Dämmung von Außenwänden und des Daches wären solche Maßnahmen. Diese können in einem Zeitraum von drei Jahren mit bis zu 20 Prozent von der Steuer abgezogen werden. Um von der steuerlichen Förderung zu profitieren, muss es sich bei dem Gebäude um selbstgenutztes Wohneigentum handeln.

Wenn der Wille zum Sanieren vorhanden ist, kann man sich entscheiden, ob man ein Investitonszuschuss beantragt oder die Einzelmaßnahme steuerlich abschreibt. Ab 2021 kann man erstmals die Sanierungsmaßnahmen mit der Steuererklärung geltend machen.

Lesen Sie hier mehr dazu.

Der Nutzen von der CO2- Bepreisung

16. Oktober 2019 – www.bmwi-energiewende.de

Die CO2-Bepreisung wurde im Klimaschutzprogramm 2030 festgelegt und richtet sich an dem von der EU festgelegten Budgets für Emissonen, welche in den einzelnen Sektoren Energie, Verkehr und Gebäuden ausgestossen werden dürfen. Das Ziel ist es den CO2-Ausstoß möglichst weit zu verringern. Die Obergrenze an Kohlenstoffdioxidemissionen, welche in den einzelnen Bereichen emittiert werden dürfen, werden jedes Jahr gesenkt. Um gewährleisten zu können müssen Unternehmen, die Kohlenstoffdioxid ausstoßen, sogenannte Zertifikate kaufen. Diese sollen als Anreiz für die Unternehmen dienen um in CO2-sparende Techniken zu investieren.

Weitere Informationen liefert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hier.

Hohe Treibhausgas-Einsparungen durch erneuerbare Energien

16. Oktober 2019 – www.bmwi-energiewende.de

Durch die Nutzung von erneuerbaren Energie konnten 2018 doppelt so viele Treibhausgas-Emissionen vermeiden werden, wie im Jahr 2010.

Die meisten Treibhausgas-Emissionen wurden im Stromsektor eingespart. In dem Jahr 2018 konnten 144 Millionen Tonnen dieser Emissionen vermieden werden. Im Wärmesektor konnten 35,5 Millionen Tonnen weniger verursacht werden und im Verkehrssektor verzeichnet man einen Rückgang der Treibhaus-Emissionen um 7,7 Millionen Tonnen.

Im Bereich der Windenergie Durch Windanlagen konnte 2018 im Bereich der Stromerzeugung der größte Wert von vermiedenen Emissionen verstgestellt werden.

Die größten Einsparungen konnten im Bereich der Windenergie verzeichnet werden. Durch die Stromerzeugung mittels Winenergieanlagen wurden insgesamt 76,3 Millionen Tonnen Treibhausgase einspart. Bei der Photovoltaik waren es 28,7 Millionen Tonnen, bei Biomasse 25,6 Millionen Tonnen und bei Wasserkraft 13,2 Millionen Tonnen.

Weitere Informationen finden Sie hier.