Förderung: Klimaschutz

Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland (BAV)

Antragstellung: bis 31. Dezember 2020 (nur online, aktueller Förderaufruf bis 21. Februar 2019)

Förderquote: Zuschuss; max. 60 % der Kosten, max. 80.000 EUR je nach Art des Ladepunktes und des Netzanschlusses

Etwa 25 Prozent der EU-weiten CO2-Emissionen entstehen im Verkehrssektor. Die Einführung der Elektromobiltät bildet einen wichtigen Baustein zur Reduzierung von Schadstoff- und CO2-Emissionen und zur Erreichung der gesetzten Klimaschutzziele. Aufgrund der Umstellung des Verkehrssektors von der Nutzung von Energieträgern fossilen Ursprungs auf die erneuerbaren Stroms unterliegt die gesamte Automobilindustrie einem Strukturwandel. Um das mittelfristige Ziel von 1 Million Elektrofahrzeugen im Jahr 2020 zu erreichen bedarf es nicht nur der Anreize zum Kauf der Fahrzeuge, sondern auch zum Errichten der dafür nötigen Ladeinfrastruktur. Diese ist wesentlicher Fördertatbestand der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland. Förderfähig im Sinne dieser Richtlinie sind die:

  • Neuerrichtung öffentlich zugänglicher Normalladeinfrastruktur bis einschließlich 22 kW
  • Neuerrichtung öffentlich zugänglicher Schnellladeinfrastruktur ab 22 kW
  • Aufrüstung oder Ersatzbeschaffung der Ladeinfrastruktur und
  • Ertüchtigung des Netzanschlusses an Standorten, betrieben vor dem 13.02.2017

Die Kosten für Ladeinfrastruktur bestehen hier aus einem oder mehreren Ladepunkten, dem dafür notwendigen Netzanschluss und der Montage des Ladepunktes. Die Ertüchtigung des Netzschlusses und die Aufrüstung und Ersatzbeschaffung von Ladeinfrastruktur sind nur förderfähig, sofern daraus nachweislich ein Mehrwert generiert werden kann. Zudem muss diese den Anforderungen der aktuell geltenden Fassung der Ladesäulenverordnung (LSV) erfüllen. Dies gilt ebenso für neu errichtete Ladepunkte. Wenn an einem öffentlichen Standort, an dem eine Ladesäule errichtet werden soll, zu erwarten ist, dass der Ladebedarf künftig steigen wird und weitere Ladepunkte geplant sind, kann die Netzanschlussleistung bereits zu Beginn des Projektes größer und entsprechend dem künftigen Bedarf ausgelegt werden. Die Förderquoten richten sich nach Art der Ladeinfrastruktur und des Netzanschlusses.

Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die möglichen Förderquoten für Ladeinfrastruktur.

Ladepunkt/Netzanschlusszulässige Leistung in kWFörderhöchstsatz in %Förderhöchstsumme in EUR
Normalladepunkt≤ 22≤ 60≤ 3.000
Schnellladepunkt< 100≤ 60≤ 12.000
Schnellladepunkt>100≤ 60≤ 30.000
NetzanschlussNiederspannung≤ 60≤ 5.000
NetzanschlussMittelspannung≤ 60≤ 50.000

Die Förderung erfolgt über gesonderte Förderaufrufe in bestimmten Zeitfenstern, in denen die Antragstellung erfolgen muss. Die aktuellen Förderaufrufe werden auf diesen Seiten mit veröffentlicht (siehe Antragstellung). Beachten Sie bitte auch die neueste rechtliche Vorgabe, dass jede Ladesäule beim örtlichen Netzbetreiber angemeldet werden muss.

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

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Solarthermie im Neubau – Innovations- und Zusatzförderung (BAFA)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Zuschuss; Innovationsförderung bis zu 15.000 EUR; Zusatzförderung bis zu 16.500 EUR

Im Rahmen des Marktanreizprogramms fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Maßnahmen zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien. Ziel ist es neben der Nutzungspflicht für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung in Neubauten und bei der größeren Sanierung öffentlicher Gebäude, welche im Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz festgeschrieben ist, auch den Anteil von erneuerbaren Energien bei der Wärmeversorgung in Bestandsbauten spürbar zu erhöhen. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen auch die Errichtung oder die Erweiterung von großen Solarkollektoren mit einer Bruttokollektorfläche zwischen 20 und 100 m2 zur thermischen Nutzung. Voraussetzung für die Förderung ist die Installation der großen Anlage auf neuen Wohngebäuden mit mindestens 3 Wohneinheiten, Nichtwohngebäuden mit einer Nutzfläche von mindestens 500 m2 oder auf Ein- bzw. Zweifamilienhäusern mit einem solaren Deckungsgrad von mindestens 50 %. Einer der folgenden Nutzungszwecke soll dabei erfüllt sein.

  • Warmwasserbereitung
  • ausschließliche Raumheizung
  • kombinierte Warmwasserbereitung und Raumheizung
  • solare Kälteerzeugung
  • Einspeisung der Wärme u./o. Kälte in ein Wärme- u./o. Kältenetz

Die Höhe der Innovationsförderung für solarthermische Anlagen richtet sich nach dem ausgerichteten Nutzungszeck der Anlage. Für Kollektoren, welche lediglich für die Warmwasserbereitung genutzt werden, beträgt die Förderhöhe 75 Euro je m2 Bruttokollektorfläche. Werden die Solarkollektoranlagen anderweit genutzt, beispielsweise zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, so kann für die Errichtung der Anlagen ein Zuschuss in Höhe von 150 Euro je m2 Bruttokollektorfläche beantragt werden. Bei einer installierten, maximal im Rahmen dieser Richtlinie zugelassenen, Bruttokollektorfläche von 100 m2 ist somit eine Innovationsförderung in Höhe 15.000 Euro möglich.

Bezüglich der hier beschriebenen Kollektorgrößen ist neben den üblichen Zuschüssen auch das Fördermodell einer ertragsabhängigen Förderung möglich. Basis für die Berechnung der Höhe der Innovationsförderung ist der jährlich ausgewiesene Kollektorertrag nach EN 12975 in kWh pro Modul. Multipliziert mit einem Betrag von 0,45 € und der Anzahl der Module ergibt sich somit die Höhe des Zuschusses. Das Fördermodell kann jedoch nur Anwendung finden, sofern für die betreffende Anlage das Datenblatt 2 vorliegt. Andernfalls erfolgt die Berechnung der Zuschusshöhe nach den oben genannten Fördersätzen.


Fördersätze der Innovationsförderung können mit Boni kombiniert werden

Sowohl durch Kombination der solarthermischen Anlage mit einer Biomasseanlage (feste Biomasse) oder Wärmepumpe als auch durch Anschluss der Solarkollektoranlage an ein Wärmenetz ist eine Zusatzförderung von 500 Euro möglich (Kombinationsbonus). Gleiches gilt, wenn ein alter Heizkessel, welcher ohne Brennwerttechnik betrieben wurde, gegen einen neuen auf Brennwerttechnik basierenden Öl- oder Gasbrennwertkessel ausgetauscht wird. Hier ist der Nachweis eines hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage Fördervoraussetzung.

Sofern das Gebäude, auf dem die neue Anlage errichtet wird, den Anforderungen eines KfW-Effizienzhaus 55 entspricht, kann ein zusätzlicher Gebäudeeffizienzbonus in Höhe von 50 % der Innovationsförderung gewährt werden. Bei der Errichtung einer solarthermischen Anlage sind zudem auch Optimierungsmaßnahmen, mit der die bestehende Heizungsanlage bzw. der Warmwasserbereitung energetisch auf den neuesten Stand gebracht wird, förderfähig. Die Förderhöhe beträgt hier bis zu 10 % der Nettoinvestitionskosten bzw. maximal 50 % der Innovationsförderung. Soll eine bereits geförderte Anlage nach frühestens 3 Jahren optimiert werden, wird auch diese Maßnahme mit maximal 200 Euro bezuschusst.

Mindestvoraussetzung für die Förderung ist das Vorhandensein eines Pufferspeichers. Das zu installierende Pufferspeichervolumen richtet sich sowohl nach der Kollektorfläche als auch nach der Kollektorart und sollte 40 l/ m2 Bruttokollektorfläche bei Flachkollektoren und 50 l /m2 Bruttokollektorfläche bei Vakuumröhren und Vakuumflachkollektoren betragen. Solarthermische Anlagen mit einer Bruttokollektorfläche von mindestens 20 m2 (Vakuumröhren- und Vakuumflachkollektoren) bzw. 30 m2 (Flachkollektoren) müssen mit einem Wärmemengenzähler ausgestattet sein. Zudem gilt bei Auslegung der Großanlage eine Systemsimulation als verpflichtend. Der simulierte Kollektorwärmeertrag muss bei Nichtwohngebäuden ab einer Nutzfläche von 500 m2 mindestens 300 kWh pro m2 und Jahr betragen, bei Trinkwasseranlagen mind. 350 kWh pro m2 und Jahr.

Die im Einzelnen geltenden Förderhöhen und -voraussetzungen sind in der Förderübersicht für solarthermische Anlagen zusammengestellt. Der folgende Film erklärt Ihnen kurz, wie die Antragstellung beim BAFA abläuft und wie Sie sich Ihre Zuschüsse sichern können.

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), „Wie Sie eine Förderung für Ihre neue Heizung bekommen“, CC BY 3.0.

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Heizungsoptimierung, Heizungssanierung

Solarthermie im Altbau – Innovations- und Zusatzförderung (BAFA)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Zuschuss; Innovationsförderung bis zu 20.000 EUR; Zusatzförderung bis zu 22.500 EUR

Im Rahmen des Marktanreizprogramms fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Maßnahmen zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien. Ziel ist es neben der Nutzungspflicht für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung in Neubauten und bei der größeren Sanierung öffentlicher Gebäude, welche im Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz festgeschrieben ist, auch den Anteil von erneuerbaren Energien bei der Wärmeversorgung in Bestandsbauten spürbar zu erhöhen. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen auch die Errichtung oder die Erweiterung von großen Solarkollektoren mit einer Bruttokollektorfläche zwischen 20 und 100 m2 zur thermischen Nutzung. Voraussetzung für die Förderung ist die Installation der großen Anlage auf Wohngebäuden mit mindestens 3 Wohneinheiten, Nichtwohngebäuden mit einer Nutzfläche von mindestens 500 m2 oder auf Ein- bzw. Zweifamilienhäusern mit einem solaren Deckungsgrad von mindestens 50 %. Einer der folgenden Nutzungszwecke soll dabei erfüllt sein.

  • Warmwasserbereitung
  • ausschließliche Raumheizung
  • kombinierte Warmwasserbereitung und Raumheizung
  • solare Kälteerzeugung
  • Einspeisung der Wärme u./o. Kälte in ein Wärme- u./o. Kältenetz

Die Höhe der Innovationsförderung für solarthermische Anlagen richtet sich nach dem ausgerichteten Nutzungszeck der Anlage. Für Kollektoren, welche lediglich für die Warmwasserbereitung genutzt werden, beträgt die Förderhöhe 100 Euro je m2 Bruttokollektorfläche. Werden die Solarkollektoranlagen anderweit genutzt, beispielsweise zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, so kann für die Errichtung der Anlagen ein Zuschuss in Höhe von 200 Euro je m2 Bruttokollektorfläche beantragt werden. Bei einer installierten, maximal im Rahmen dieser Richtlinie zugelassenen, Bruttokollektorfläche von 100 m2 ist somit eine Innovationsförderung in Höhe 20.000 Euro möglich.

Bezüglich der hier beschriebenen Kollektorgrößen ist neben den üblichen Zuschüssen auch das Fördermodell einer ertragsabhängigen Förderung möglich. Basis für die Berechnung der Höhe der Innovationsförderung ist der jährlich ausgewiesene Kollektorertrag nach EN 12975 in kWh pro Modul. Multipliziert mit einem Betrag von 0,45 € und der Anzahl der Module ergibt sich somit die Höhe des Zuschusses. Das Fördermodell kann jedoch nur Anwendung finden, sofern für die betreffende Anlage das Datenblatt 2 vorliegt. Andernfalls erfolgt die Berechnung der Zuschusshöhe nach den oben genannten Fördersätzen.


Fördersätze der Innovationsförderung können mit Boni kombiniert werden

Sowohl durch Kombination der solarthermischen Anlage mit einer Biomasseanlage (feste Biomasse) oder Wärmepumpe als auch durch Anschluss der Solarkollektoranlage an ein Wärmenetz ist eine Zusatzförderung von 500 Euro möglich (Kombinationsbonus). Gleiches gilt, wenn ein alter Heizkessel, welcher ohne Brennwerttechnik betrieben wurde, gegen einen neuen auf Brennwerttechnik basierenden Öl- oder Gasbrennwertkessel ausgetauscht wird. Hier ist der Nachweis eines hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage Fördervoraussetzung.

Sofern das Gebäude, auf dem die neue Anlage errichtet wird, den Anforderungen eines KfW-Effizienzhaus 55 entspricht, kann ein zusätzlicher Gebäudeeffizienzbonus in Höhe von 50 % der Innovationsförderung gewährt werden. Bei der Errichtung einer solarthermischen Anlage sind zudem auch Optimierungsmaßnahmen, mit der die bestehende Heizungsanlage bzw. der Warmwasserbereitung energetisch auf den neuesten Stand gebracht wird, förderfähig. Die Förderhöhe beträgt hier bis zu 10 % der Nettoinvestitionskosten bzw. maximal 50 % der Innovationsförderung. Soll eine bereits geförderte Anlage nach frühestens 3 Jahren optimiert werden, wird auch diese Maßnahme mit maximal 200 Euro bezuschusst.

Mindestvoraussetzung für die Förderung ist das Vorhandensein eines Pufferspeichers. Das zu installierende Pufferspeichervolumen richtet sich sowohl nach der Kollektorfläche als auch nach der Kollektorart und sollte 40 l/ m2 Bruttokollektorfläche bei Flachkollektoren und 50 l /m2 Bruttokollektorfläche bei Vakuumröhren und Vakuumflachkollektoren betragen. Solarthermische Anlagen mit einer Bruttokollektorfläche von mindestens 20 m2 (Vakuumröhren- und Vakuumflachkollektoren) bzw. 30 m2 (Flachkollektoren) müssen mit einem Wärmemengenzähler ausgestattet sein. Zudem gilt bei Auslegung der Großanlage eine Systemsimulation als verpflichtend. Der simulierte Kollektorwärmeertrag muss bei Nichtwohngebäuden ab einer Nutzfläche von 500 m2 mindestens 300 kWh pro m2 und Jahr betragen, bei Trinkwasseranlagen mind. 350 kWh pro m2 und Jahr.

Die im Einzelnen geltenden Förderhöhen und -voraussetzungen sind in der Förderübersicht für solarthermische Anlagen zusammengestellt. Der folgende Film erklärt Ihnen kurz, wie die Antragstellung beim BAFA abläuft und wie Sie sich Ihre Zuschüsse sichern können.

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), „Wie Sie eine Förderung für Ihre neue Heizung bekommen“, CC BY 3.0.

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Heizungssanierung, Heizungsoptimierung

Solarthermie im Altbau – Basis- und Zusatzförderung (BAFA)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Zuschuss; Basisförderung bis zu 5.600 EUR; Zusatzförderung bis zu 7.100 EUR

Im Rahmen des Marktanreizprogramms fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Maßnahmen zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien. Ziel ist es neben der Nutzungspflicht für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung in Neubauten und bei der größeren Sanierung öffentlicher Gebäude, welche im Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz festgeschrieben ist, auch den Anteil von erneuerbaren Energien bei der Wärmeversorgung in Bestandsbauten spürbar zu erhöhen. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen auch die Errichtung oder die Erweiterung von Solarkollektoren bis zu einer Bruttokollektorfläche von 40 m2 zur thermischen Nutzung. Mindestens einer der folgenden Nutzungszwecke soll dabei erfüllt sein.

  • Warmwasserbereitung
  • ausschließliche Raumheizung
  • kombinierte Warmwasserbereitung und Raumheizung
  • solare Kälteerzeugung
  • Einspeisung der Wärme u./o. Kälte in ein Wärme- u./o. Kältenetz

Die Höhe der Basisförderung für solarthermische Anlagen richtet sich nach dem ausgerichteten Nutzungszeck der Anlage. Für Kollektoren, welche lediglich für die Warmwasserbereitung genutzt werden, kann ein Mindestbetrag von 500 Euro bzw. bei einer maximalen Bruttokollektorfläche von 40 m2 bis zu 2.000 Euro gefördert werden. Für alle sonstigen Nutzungszwecken beträgt die Mindestförderhöhe 2.000 Euro. Wird eine solarthermische Anlage mit einer Fläche von 40 m2 errichtet, ist hier ein maximaler Betrag von 5.600 Euro förderfähig.


Fördersätze der Basisförderung können mit Boni kombiniert werden

Sowohl durch Kombination der solarthermischen Anlage mit einer Biomasseanlage (feste Biomasse) oder Wärmepumpe als auch durch Anschluss der Solarkollektoranlage an ein Wärmenetz ist eine Zusatzförderung von 500 Euro möglich (Kombinationsbonus). Gleiches gilt, wenn ein alter Heizkessel, welcher ohne Brennwerttechnik betrieben wurde, gegen einen neuen auf Brennwerttechnik basierenden Öl- oder Gasbrennwertkessel ausgetauscht wird. Hier ist der Nachweis eines hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage Fördervoraussetzung.

Sofern das Gebäude, auf dem die neue Anlage errichtet wird, den Anforderungen eines KfW-Effizienzhaus 55 entspricht, kann ein zusätzlicher Gebäudeeffizienzbonus in Höhe von 50 % der Basisförderung gewährt werden. Bei der Errichtung einer solarthermischen Anlage sind zudem auch Optimierungsmaßnahmen, mit der die bestehende Heizungsanlage bzw. der Warmwasserbereitung energetisch auf den neuesten Stand gebracht wird, förderfähig. Die Förderhöhe beträgt hier bis zu 10 % der Nettoinvestitionskosten bzw. maximal 50 % der Basisförderung. Soll eine bereits geförderte Anlage nach frühestens 3 Jahren optimiert werden, wird auch diese Maßnahme mit maximal 200 Euro bezuschusst.

Voraussetzung für die Förderung ist das Vorhandensein eines Pufferspeichers mit einem Volumen von mindestens 200 Litern bei Kollektorflächen bis 3 m2. Bei größeren Anlagen richtet sich das zu installierende Pufferspeichervolumen nach der Kollektorart und der Bruttokollektorfläche. Solarthermische Anlagen mit einer Bruttokollektorfläche von mindestens 20 m2 (Vakuumröhren- und Vakuumflachkollektoren) bzw. 30 m2 (Flachkollektoren) müssen zudem mit einem Wärmemengenzähler ausgestattet sein. Ausserdem wird die Förderung nur gewährt werden, wenn die Kollektoren ein Solar-Keymark-Zertifikat besitzen und der jährliche Kollektorertrag mindestens 525 kWh je m2 Kollektorfläche beträgt.

Die im Einzelnen geltenden Förderhöhen und -voraussetzungen sind in der Förderübersicht für solarthermische Anlagen zusammengestellt. Der folgende Film erklärt Ihnen kurz, wie die Antragstellung beim BAFA abläuft und wie Sie sich Ihre Zuschüsse sichern können.

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), „Wie Sie eine Förderung für Ihre neue Heizung bekommen“, CC BY 3.0.

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Heizungssanierung, Heizungsoptimierung

Wärmepumpen im Altbau – Innovations- und Zusatzförderung (BAFA)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Innovationsförderung mind. 1.950 EUR – 6.750 EUR; Zusatzförderung max. 50 % der Basisförderung je nach Maßnahme

Im Rahmen des Marktanreizprogramms fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) den Austausch Ihrer Heizungsanlage gegen eine Wärmepumpe mit einer maximalen Nennwärmeleistung von bis zu 100 kW. Mit dem Einbau einer Wärmepumpe können Sie erneuerbare Wärme aus Luft, Wasser oder der Erde zur Bereitung von Warmwasser, zur Raumheizung und Einspeisung in Wärmenetze nutzen. Voraussetzung der Innovationsförderung ist der Einbau von Wärmepumpen mit hohen Jahresarbeitszahlen von mindestens 4,5 oder verbesserter Systemeffizienz. Förderfähig sind:

  • elektrisch betriebene Wärmepumpen
  • gasbetriebene Wärmepumpen

Unter den elektrisch betriebenen Wärmepumpen (WP) werden leistungsgeregelte bzw. monovalente Wärmepumpen (Luft/Wasser-WP), Erdwärmepumpen mit Erdsondenbohrung (Sole/Wasser-WP) und Wärmepumpen, welche Wasser als Wärmequelle nutzen (Wasser/Wasser-WP), gefördert. Zu den förderfähigen gasbetriebenen Wärmepumpen zählen gasmotorische Wärmepumpen und Sorptionswärmepumpen.

Die Höhe der Innovationsförderung richtet sich nach der Art und Nennwärmeleistung der installierten Wärmepumpe und beträgt mindestens zwischen 1.300 Euro und 4.500 Euro. Zudem kann die Umsetzung bestimmter Maßnahmen durch Boni gefördert werden.

Sowohl durch Kombination der Wärmepumpe mit einer Solarthermie-,  Biomasse- oder photovolataisch-thermischen Anlage als auch durch Anschluss der Wärmepumpe an ein Wärmenetz ist eine Zusatzförderung in Höhe von 500 Euro möglich (Kombinationsbonus). Gleiches gilt, wenn die Wärmepumpe lastmanagementfähig ist und durch Schnittstellen netzdienlich aktiviert werden kann. Voraussetzung für die Gewährung des Lastmanagementbonus ist die Installation eines Pufferspeichers (30 l/kW). Sofern das Gebäude den Anforderungen eines KfW-Effizienzhaus 55 entspricht oder förderfähige Einzelmaßnahmen bei der Optimierung der Heizungsanlage umgesetzt werden sollen, ist eine zusätzliche Förderung in Höhe von 50 % der Innovationsförderung möglich. Die genauen Förderhöhen können Sie der Förderübersicht für Wärmepumpen entnehmen.

Der folgende Film erklärt Ihnen kurz, wie die Antragstellung beim BAFA abläuft und wie Sie sich Ihre Zuschüsse sichern können.

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), „Wie Sie eine Förderung für Ihre neue Heizung bekommen“, CC BY 3.0.

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Heizungsoptimierung, Heizungssanierung

Wärmepumpen im Neubau – Innovations- und Zusatzförderung (BAFA)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Innovationsförderung mind. 1.300 EUR – 4.500 EUR; Zusatzförderung max. 2.250 EUR je nach Maßnahme

Im Rahmen des Marktanreizprogramms fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Neubauten die Installation von Wärmepumpen mit einer maximalen Nennwärmeleistung von bis zu 100 kW. Mit dem Einbau einer Wärmepumpe können Sie erneuerbare Wärme aus Luft, Wasser oder der Erde zur Bereitung von Warmwasser, zur Raumheizung und Einspeisung in Wärmenetze nutzen. Voraussetzung der Innovationsförderung ist der Einbau von Wärmepumpen mit hohen Jahresarbeitszahlen von mindestens 4,5 oder verbesserter Systemeffizienz. Förderfähig sind:

  • elektrisch betriebene Wärmepumpen
  • gasbetriebene Wärmepumpen

Unter den elektrisch betriebenen Wärmepumpen (WP) werden leistungsgeregelte bzw. monovalente Wärmepumpen (Luft/Wasser-WP), Erdwärmepumpen mit Erdsondenbohrung (Sole/Wasser-WP) und Wärmepumpen, welche Wasser als Wärmequelle nutzen (Wasser/Wasser-WP), gefördert. Zu den förderfähigen gasbetriebenen Wärmepumpen zählen gasmotorische Wärmepumpen und Sorptionswärmepumpen.

Die Höhe der Innovationsförderung richtet sich nach der Art und Nennwärmeleistung der installierten Wärmepumpe und beträgt mindestens zwischen 1.300 Euro und 4.500 Euro. Zudem kann die Umsetzung bestimmter Maßnahmen durch Boni gefördert werden.

Sowohl durch Kombination der Wärmepumpe mit einer Solarthermie-,  Biomasse- oder photovolataisch-thermischen Anlage als auch durch Anschluss der Wärmepumpe an ein Wärmenetz ist eine Zusatzförderung in Höhe von 500 Euro möglich (Kombinationsbonus). Gleiches gilt, wenn die Wärmepumpe lastmanagementfähig ist und durch Schnittstellen netzdienlich aktiviert werden kann. Voraussetzung für die Gewährung des Lastmanagementbonus ist die Installation eines Pufferspeichers (30 l/kW). Für erhöhte Gebäudeeffizienz (KfW-Effizienzhaus 55) oder für Maßnahmen zur Optimierung der bestehenden Anlage sowie bei Errichtung der Wärmepumpe können weitere Zuschüsse bis zu 2.250 Euro gewährt werden. Die genauen Förderhöhen können Sie der Förderübersicht für Wärmepumpen entnehmen.

Der folgende Film erklärt Ihnen kurz, wie die Antragstellung beim BAFA abläuft und wie Sie sich Ihre Zuschüsse sichern können.

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), „Wie Sie eine Förderung für Ihre neue Heizung bekommen“, CC BY 3.0.

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Heizungsoptimierung, Heizungssanierung

Wärmepumpen im Altbau – Basis- und Zusatzförderung (BAFA)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Basisförderung mind. 1.300 EUR – 4.500 EUR; Zusatzförderung max. 50 % der Basisförderung je nach Maßnahme

Im Rahmen des Marktanreizprogramms fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) den Austausch Ihrer Heizungsanlage gegen eine Wärmepumpe mit einer maximalen Nennwärmeleistung von bis zu 100 kW. Die alte Heizungsanlage muss mindestens 2 Jahre installiert gewesen sein. Mit dem Einbau einer Wärmepumpe können Sie erneuerbare Wärme aus Luft, Wasser oder der Erde zur Warmwasserbereitung, Raumheizung und Einspeisung in Wärmenetze nutzen. Förderfähig sind:

  • elektrisch betriebene Wärmepumpen
  • gasbetriebene Wärmepumpen

Unter den elektrisch betriebenen Wärmepumpen (WP) werden leistungsgeregelte bzw. monovalente Wärmepumpen (Luft/Wasser-WP), Erdwärmepumpen mit Erdsondenbohrung (Sole/Wasser-WP) und Wärmepumpen, welche Wasser als Wärmequelle nutzen (Wasser/Wasser-WP), gefördert. Zu den förderfähigen gasbetriebenen Wärmepumpen zählen gasmotorische Wärmepumpen und Sorptionswärmepumpen.

Die Höhe der Basisförderung richtet sich nach der Art und Nennwärmeleistung der installierten Wärmepumpe und beträgt mindestens zwischen 1.300 Euro und 4.500 Euro. Zudem kann die Umsetzung bestimmter Maßnahmen durch Boni gefördert werden.

Sowohl durch Kombination der Wärmepumpe mit einer Solarthermie-,  Biomasse- oder photovolataisch-thermischen Anlage als auch durch Anschluss der Wärmepumpe an ein Wärmenetz ist eine Zusatzförderung in Höhe von 500 Euro möglich (Kombinationsbonus). Gleiches gilt, wenn die Wärmepumpe lastmanagementfähig ist und durch Schnittstellen netzdienlich aktiviert werden kann. Voraussetzung für die Gewährung des Lastmanagementbonus ist die Installation eines Pufferspeichers (30 l/kW). Sofern das Gebäude den Anforderungen eines KfW-Effizienzhaus 55 entspricht oder förderfähige Einzelmaßnahmen bei der Optimierung der Heizungsanlage umgesetzt werden sollen, ist eine zusätzliche Förderung in Höhe von 50 % der Basisförderung möglich. Die genauen Förderhöhen können Sie der Förderübersicht für Wärmepumpen entnehmen.

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Der folgende Film erklärt Ihnen kurz, wie die Antragstellung beim BAFA abläuft und wie Sie sich Ihre Zuschüsse sichern können.

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), „Wie Sie eine Förderung für Ihre neue Heizung bekommen“, CC BY 3.0.

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Heizungsoptimierung, Heizungssanierung

Kleinserien-Richtlinie – Klimaschutzinitiative – Innovative marktreife Klimaschutzprodukte (BAFA)

Antragstellung: bis 28. Februar 2021

Förderquote: Zuschuss; Förderhöhe abhängig von Modul; 20 – 40 % der zuwendungsfähigen Kosten

Manche ausgewählte klimaschonende Technologien sind bis zur Marktreife entwickelt, können dem Markt aufgrund fehlender Förderung jedoch nur begrenzt zugänglich gemacht werden. Durch Förderung der Endanwendung dieser Technologien beim Kunden kann der Marktzugang und die Verbreitung der Technologie verbessert werden. In Folge der Anwendung dieser Technologien können die spezifischen Produktionskosten und die Anschaffungskosten für den Endkunden gesenkt werden. Zudem wird durch die effiziente Nutzung der Energie ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

Die Fördertatbestände sind modular unterteilt. Unter dem Modul 1 werden Kleinstwasserkraftanlagen mit einer elektrischen Leistung bis zu 30 kW gefördert. Diese können beispielsweise in Trinkwassernetzen bzw. Klär- oder Abwasseranlagen Anwendung finden. Im zweiten Modul werden Investitionen in Anlagen, welche der Produktion und dem erzeugungsnahen Verbrauch von Sauerstoff dienen, unterstützt. Weiterer Fördergegenstand sind Anlagen zur Wärmerückgewinnung aus dem Abwasser in Gebäuden (Modul 3). Die Anschaffung von Bohrgeräten für Erdbohrungen und den nachfolgenden Einsatz von innovativen Erdwärmespeichersonden mit hoher Entzugsleistung ist häufig mit hohen Kosten verbunden. Diese wird gesondert im Modul 4 gefördert. Mit dem Modul 5 soll die Markteinführung von Schwerlastfahrrädern unterstützt werden. Förderfähig sind Anhänger und Fahrräder mit elektrischer Antriebsunterstützung, sowohl einzeln, als auch im Gespann.

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Umweltinnovationsprogramm (BMU)

Antragstellung: keine Frist

Förderquote: Darlehen (bis zu 70% Finanzierung) oder als Zuschuss ( ≤ 30 % Anteilfinanzierung)

Gefördert werden bauliche, maschinelle oder sonstige Investitionen in Deutschland einschließlich der Inbetriebnahme sowie ggfs. erforderlichen Messungen zur Erfolgskontrolle

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle (KFW)

Antragstellung: keine Frist

Förderzuschuss:  zwischen 7.050 Euro und 28.200 Euro, abhängig von Leistungsklassse und förderfähigen Kosten

Die KfW fördert im Rahmen des „Anreizprogramms Energieeffizienz“ den Einbau von stationären Brenn­stoff­zellen­systemen in neue und bestehende Wohn- und Nichtwohngebäude. Ziel der Förderung ist es die Einführung  dieser innovativen Technologie in der Strom- und Wärmeversorgung von Gebäuden zu unterstützen.

Ausführliche Informationen finden Sie hier: