Förderung: Energieerzeugungsanlagen

Klimaschutzförderrichtlinie Unternehmen – Klimaschutz-Projekte in wirtschaftlich tätigen Organisationen ( KliFöUntRL M-V)

Antragstellung: bis 31. Dezember 2023

Förderquote: Zuschuss; 30 % der zuwendungsfähigen Kosten; 5 – 20 % Bonus (maßnahmenspezifisch)

Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt wirtschaftlich tätige Organisationen, also Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern, einschließlich Genossenschaften und Contracting-Unternehmen, aber auch Vereine, Verbände oder Stiftungen bei der Umsetzung von Klimaschutzprojekten. Gegenstand der Förderung sind insbesondere Maßnahmen, welche der Energieeinsparung, verstärkten Nutzung von erneuerbaren Energien und Steigerung der Energieeffizienz dienen um somit direkt und indirekt einen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasen zu leisten.

Förderfähig sind investive Maßnahmen für die Nutzung von erneuerbaren Energien im Wärmebereich, zur Energieeinsparung und zur Verbesserung der Energieeffizienz. Weiterhin werden auch Infrastrukturmaßnahmen, die der besseren Speicherung und Verteilung von regenerativen Energien dienen, gefördert. Hierzu zählen Wärme- und Stromspeicher (chemisch/physikalisch), Nahwärmewärmenetze und Maßnahmen zur Erzeugung und Speicherung von Wasserstoff. Im Verkehrsektor wird die vermehrte Nutzung alternativer Antriebe sowie die Herstellung von Kraftstoffen nicht-fossilen Ursprungs unterstützt (Brennstoffzellentechnik, Elektromobilität). Ebenso können Vorplanungsstudien beispielsweise für den Aufbau von lokalen Energieversorgungsstrukturen und Planungsleistungen für investive Maßnahmen bezuschusst werden.

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Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft (KfW)

Antragstellung: bis 31. Dezember 2022

Förderquote: Kredit bis zu 25 Mio. EUR pro Vorhaben; Tilgungszuschuss ist maßnahmenabhängig (30- 40%)

Ziele des Programms sind den Anteil erneuerbarer Energien bei der Bereitstellung von Prozesswärme und durch Investitionen in die Wirtschaft  die Energieeffizienz innerhalb der Unternehmen deutlich zu erhöhen. Zu diesem Zweck fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) investive Maßnahmen in Anlagen, Prozesse und Querschnittstechnologien.

Durch Anlagenmodernisierung soll neben der Umstellung der Prozesswärmebereitstellung auf erneuerbare Energien auch die Energieeffizienz des gesamten Prozsses durch den Einsatz von hocheffizienzten Querschnittstechnologien wie beispielsweise Pumpen, elektrische Antriebe, Druckluftanlagen erhöht werden. Ebenso gefördert werden Komponenten der Steuer-, Regelungs- und Messtechnik sowie der Erwerb und der Umgang mit Software für eine verbessertes Energiemanagement.

 

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7. Energieforschungsprogramm – angewandte nichtnukleare Forschungsförderung „Innovationen für die Energiewende“ (PtJ)

Antragstellung: keine Frist

Förderquote: Zuschuss; 50%-85 % der zuwendungsfähigen Ausgaben je nach Unternehmensgröße

Die Bundesregierung unterstützt mit dem 7. Energieforschungsprogramm Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kommunen dabei neue Technologien für die Energieversorgung zu erforschen und zu entwickeln. Ziel ist es, einen Beitrag zur Erfüllung der energiewirtschaftlichen und klimapolitischen Vorgaben der Bundesregierung zu leisten und bis 2050 den Umbau der deutschen Energieversorgung auf Basis hoher Effizienz und weitgehender Nutzung erneuerbarer Energien zu erreichen. Bedingt durch die schwankende Verfügbarkeit erneuerbarer Energien   stehen hier vor allem die Neu- bzw. Weiterentwicklung von Verfahren und Techologien, welche das Angebot und die Nachfrage ausgleichen, im Fokus. Hierzu zählen auch Vorhaben zur Demonstration und Erprobung dieser Techologien.

Die technologieoffene Förderung erstreckt sich über 4 Förderschwerpunkte. Gefördert werden insbesondere Forschungsvorhaben zur Energiebereitstellung aus erneuerbaren Energien und deren Nutzung in den Bereichen Gebäude und Quartier, aber auch in Industrie, Gewerbe und Verkehr. Weiterhin wird die Erforschung der verbesserten Systemintegration der regenerativen Energien in die verschiedenen Sektoren sowie deren Kopplung untereinander unterstützt.

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