Förderung: Energieerzeugungsanlagen

Klimaschutzförderrichtlinie Kommunen – Klimaschutz-Projekte in nicht wirtschaftlich tätigen Organisationen (KliFöKommRL M-V)

Antragstellung: bis 31. Dezember 2023

Förderquote: Zuschuss; 50 % der zuwendungsfähigen Kosten; Betrag ≥ 20.000 EUR, 10 % Bonus (maßnahmenspezifisch)

Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt nicht wirtschaftlich tätige Organisationen wie Kommunen, Vereine oder Stiftungen bei der Umsetzung von Klimaschutzprojekten. Gegenstand der Förderung sind insbesondere Maßnahmen, welche der Energieeinsparung, verstärkten Nutzung von erneuerbaren Energien und Steigerung der Energieeffizienz dienen um somit direkt und indirekt einen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasen zu leisten.

Förderfähig sind investive Maßnahmen für die Nutzung von erneuerbaren Energien im Wärmebereich, zur Energieeinsparung und zur Verbesserung der Energieeffizienz. Weiterhin werden auch Infrastrukturmaßnahmen, die der besseren Speicherung und Verteilung von regenerativen Energien dienen, gefördert. Hierzu zählen Wärme- und Stromspeicher (chemisch/physikalisch), Nahwärmewärmenetze und Maßnahmen zur Erzeugung und Speicherung von Wasserstoff. Im Verkehrsektor wird die vermehrte Nutzung alternativer Antriebe sowie die Herstellung von Kraftstoffen nicht-fossilen Ursprungs unterstützt (Brennstoffzellentechnik, Elektromobilität). Ebenso können Vorplanungsstudien beispielsweise für den Aufbau von lokalen Energieversorgungsstrukturen und Planungsleistungen für investive Maßnahmen bezuschusst werden.

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7. Energieforschungsprogramm – angewandte nichtnukleare Forschungsförderung „Innovationen für die Energiewende“ (PtJ)

Antragstellung: keine Frist

Förderquote: Zuschuss; 50%-85 % der zuwendungsfähigen Ausgaben je nach Unternehmensgröße

Die Bundesregierung unterstützt mit dem 7. Energieforschungsprogramm Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kommunen dabei neue Technologien für die Energieversorgung zu erforschen und zu entwickeln. Ziel ist es, einen Beitrag zur Erfüllung der energiewirtschaftlichen und klimapolitischen Vorgaben der Bundesregierung zu leisten und bis 2050 den Umbau der deutschen Energieversorgung auf Basis hoher Effizienz und weitgehender Nutzung erneuerbarer Energien zu erreichen. Bedingt durch die schwankende Verfügbarkeit erneuerbarer Energien   stehen hier vor allem die Neu- bzw. Weiterentwicklung von Verfahren und Techologien, welche das Angebot und die Nachfrage ausgleichen, im Fokus. Hierzu zählen auch Vorhaben zur Demonstration und Erprobung dieser Techologien.

Die technologieoffene Förderung erstreckt sich über 4 Förderschwerpunkte. Gefördert werden insbesondere Forschungsvorhaben zur Energiebereitstellung aus erneuerbaren Energien und deren Nutzung in den Bereichen Gebäude und Quartier, aber auch in Industrie, Gewerbe und Verkehr. Weiterhin wird die Erforschung der verbesserten Systemintegration der regenerativen Energien in die verschiedenen Sektoren sowie deren Kopplung untereinander unterstützt.

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Kofinanzierungshilfenrichtlinie (KofiRL M-V)

Antragstellung: bis 31. Dezember 2023

Förderquote: 50 -90 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, je nach Leistungsfähigkeit des Antragstellers, max. 1 Mio. €

Finanzschwache Kommunen können aufgrund fehlenden Kapitals oftmals nicht an Fördermittelprogrammen (Land, Bund, EU) teilnehmen. Im Rahmen der Kofinanzierungshilfenrichtlinie fördert das Land Mecklenburg-Vorpommern speziell diese Kommunen. Der von den Kommunen zu erbringende Eigenanteil wird mitfinanziert.

Eine Kofinanzierung ist nur möglich, wenn das Vorhaben im Rahmen anderer Richtlinien und Verwaltungsvorschriften gefördert wird und noch nicht begonnen wurde. Mitfinanzierbar sind somit unter anderem auch Vorhaben entsprechend der Klimaschutzschutzförderrichtlinie Kommunen, Kommunale Radwegebaurichtlinie, der Regenerative Energieversorgungsförderrichtlinie oder der Richtlinie zur Förderung forstwirtschaftlicher Maßnahmen im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums

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IKK – Investitionskredit Kommunen (KfW)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung

Förderquote: max. bis zu 150 Mio. € pro Jahr und Antragsteller

Die KfW- Bankengruppe finanziert langfristig Investitionen und Fördermaßnahmen von Kommunen in die soziale und kommunale Infrastruktur.

Förderfähig sind Anpassungsmaßnahmen der technischen Infrastruktur (z.B. Wasser- und Abwasserwirtschaft), Stadtbeleuchtung, Breitbandnetze, Verkehrsinfrastruktur, Abfallwirtschaft, Stadt- und Dorfentwicklung incl. Tourismus, Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen.

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IKK – Energetische Stadt­sanierung – Quartiers­versorgung (KfW)

Antragstellung:  ohne zeitliche Begrenzung

Förderung:  bis zu 100 % der förderfähigen Kosten durch Kredit

Mit dem Programm „IKK -Energetische Stadtsanierung – Quartiersversorgung“ sollen insbesondere kommunale Körperschaften und Verbände finanziell gefördert werden. Gegenstand der Förderung sind sowohl energieeffiziente Systeme und Komponenten der Wärme- und Kälteversorgung als auch der Wasserver- und Abwasserentsorgung in Quartieren.

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Marktanreizprogramm Erneuerbare Energien (BAFA): Kombinationsbonus bei Solarkollektoranlagen (Zuschuss)

Antragstellung: keine Frist

Förderung: 500 Euro zur Solaranlagenförderung

Gefördert wird neben der Solarkollektoranlage der: gleichzeitige Austausch eines Heizkessels ohne Brennwerttechnik durch einen Öl- oder Gasbrennwertkessel, gleichzeitige Errichtung einer förderfähigen Biomasse-Anlage oder einer effizienten Wärmepumpe, Anschluss der Solarkollektoranlage an ein Wärmenetz

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BMUB – Umweltinnovationsprogramm (PTJ)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung

Förderung: erfolgt als Zinszuschuss

Ziel der Förderung ist es, mit möglichst wenig Umweltbelastung und geringem Ressourcen- und Energieeinsatz ökonomisch zu wirtschaften.

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Umweltschutzförderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung

Förderung: richtet sich nach Art des Projektes

Ziel der Förderung ist es, die Erforschung, Entwicklung und Nutzung neuer umweltentlastender Technologien und Produkte im Sinne eines vorsorgenden integrierten Umweltschutzes zu unterstützen sowie das Nationale Naturerbe zu bewahren bzw. wiederherzustellen und das Umweltbewusstsein und -verhalten der Menschen durch Information und Maßnahmen der Umweltbildung zu fördern.

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EU-Regionalförderung in Mecklenburg-Vorpommern: der Europäische Fonds für regionale Entwicklung

Frist: bis 2020

Über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt die EU die wirtschaftliche Entwicklung in allen EU-Ländern. Dazu zählen u.a. die Schaffung von Arbeitsplätzen, Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaftswachstum, Verbesserung der Lebensqualität und nachhaltige Entwicklung.

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https://ec.europa.eu/germany/content/europa-vor-ort-mecklenburg-vorpommern_de

Integrierte ländliche Entwicklung (ILERL M-V, StALU)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung

Förderquote: richtet sich nach Maßnahme und Antragsteller

Ziel ist es, die ländlichen Räume des Landes Mecklenburg-Vorpommern als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturräume zu sichern und weiterzuentwickeln sowie zur Verbesserung der Agrarstruktur beizutragen.

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