Förderung: Haustechnik

Biomasse im Neubau – Innovations- und Zusatzförderung (BAFA)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Zuschuss; Innovationsförderung bis zu 8.000 EUR; Zusatzförderung bis zu 9.000 EUR

Im Rahmen des Marktanreizprogramms fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Maßnahmen zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien. Ziel ist es durch Einführung einer Nutzungspflicht für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung in Neubauten und bei der größeren Sanierung öffentlicher Gebäude, welche im Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz festgeschrieben ist, die CO2-Emissionen im Gebäudesektor spürbar zu senken. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen auch die Errichtung oder die Nachrüstung von Biomasseanlagen zur thermischen Nutzung im Leistungsbereich 5 bis einschließlich 100 kW Nennwärmeleistung mit Einrichtungen zur Brennwertnutzung und/oder Staubminderung. Im genaueren förderfähig sind folgende Anlagentypen:

  • Pelletkessel
  • Pelletkessel mit Pufferspeicher
  • Hackschnitzelkessel mit neuem oder vorhandenem Pufferspeicher
  • emissionsarme Scheitholzvergaserkessel

Die Höhe der Innovationsförderung für Biomasseanlagen richtet sich nach dem Anlagentyp und der gewählten innovativen Einrichtung. In neu gebauten Gebäuden können für die Installation von Brennwerttechnik Zuschüsse zwischen 3.000 Euro und 3.500 Euro generiert werden. Förderfähig sind hier sowohl sekundäre Bauteile, welche in den Abgasweg eingebaut werden können, als auch Anlagen in denen ein kondensierender Abgaswärmetauscher -oder wäscher bereits integriert ist. Für die Installation von Einrichtungen zur sekundären Abscheidung von Partikeln sind abhängig von Anlagenart Zuschüsse zwischen 2.000 Euro und 3.500 Euro möglich. Zu den geförderten Anlagen zählen elektrostatische Abscheider, filternde Abscheider und Abgaswäscher.


Fördersätze der Innovationsförderung können mit zusätzlichen Boni kombiniert werden

Sowohl durch Kombination der Biomasseanlage mit einer Solarkollekoranlage oder Wärmepumpe als auch durch Anschluss der Biomasseanlage an ein Wärmenetz ist eine Zusatzförderung von in Höhe 500 Euro möglich (Kombinationsbonus).

Sofern das Gebäude, in dem die neue Anlage errichtet wird, den Anforderungen eines KfW-Effizienzhaus 55 entspricht, kann ein zusätzlicher Gebäudeeffizienzbonus in Höhe von 50 % der Innovationsförderung gewährt werden. Bei der Errichtung der Biomasseanlage sind zudem auch Optimierungsmaßnahmen, mit der das bestehende Heizungssystem energetisch auf den neuesten Stand gebracht wird, förderfähig. Dazu zählen beispielsweise der Austausch von Heizkörperventilen oder die Installation von Hocheffizienzpumpen, aber auch die Einrichtung bzw. der Neubau eines Heizraums oder Bevorratungsbehälters für Biomasse. Die Förderhöhe beträgt hier bis zu 10 % der Nettoinvestitionskosten bzw. maximal 50 % der Basisförderung. Soll eine bereits geförderte Anlage nach frühestens 3 Jahren optimiert werden, wird auch diese Maßnahme mit maximal 200 Euro bezuschusst.

Die im Einzelnen geltenden Förderhöhen und -voraussetzungen sind in der Förderübersicht für Biomasseanlagen zusammengestellt. Der folgende Film erklärt Ihnen kurz, wie die Antragstellung beim BAFA abläuft und wie Sie sich Ihre Zuschüsse sichern können.

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), „Wie Sie eine Förderung für Ihre neue Heizung bekommen“, CC BY 3.0.

Ausführliche Informationen finden Sie hier.

Biomasse im Altbau – Innovations- und Zusatzförderung (BAFA)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Zuschuss; Innovationsförderung bis zu 8.000 EUR; Zusatzförderung bis zu 9.000 EUR

Im Rahmen des Marktanreizprogramms fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Maßnahmen zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien. Ziel ist es neben der Nutzungspflicht für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung in Neubauten und bei der größeren Sanierung öffentlicher Gebäude, welche im Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz festgeschrieben ist, auch den Anteil von erneuerbaren Energien bei der Wärmeversorgung in Bestandsbauten spürbar zu erhöhen. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen auch die Errichtung oder die Nachrüstung von Biomasseanlagen zur thermischen Nutzung im Leistungsbereich 5 bis einschließlich 100 kW Nennwärmeleistung mit Einrichtungen zur Brennwertnutzung und/oder Staubminderung. Im genaueren förderfähig sind folgende Anlagentypen:

  • Pelletkessel
  • Pelletkessel mit Pufferspeicher
  • Hackschnitzelkessel mit neuem oder vorhandenem Pufferspeicher
  • emissionsarme Scheitholzvergaserkessel

Die Höhe der Innovationsförderung für Biomasseanlagen richtet sich nach dem Anlagentyp und der gewählten innovativen Einrichtung. Im Gebäudebestand können für die Installation von Brennwerttechnik Zuschüsse zwischen 4.500 Euro und 8.000 Euro generiert werden. Förderfähig sind hier sowohl sekundäre Bauteile, welche in den Abgasweg eingebaut werden können, als auch Anlagen in denen ein kondensierender Abgaswärmetauscher -oder wäscher bereits integriert ist. Für die Installation von Einrichtungen zur sekundären Abscheidung von Partikeln sind abhängig von Anlagenart Zuschüsse zwischen 3.000 Euro und 8.000 Euro möglich. Zu den geförderten Anlagen zählen elektrostatische Abscheider, filternde Abscheider und Abgaswäscher.


Fördersätze der Innovationsförderung können mit zusätzlichen Boni kombiniert werden

Sowohl durch Kombination der Biomasseanlage mit einer Solarkollekoranlage oder Wärmepumpe als auch durch Anschluss der Biomasseanlage an ein Wärmenetz ist eine Zusatzförderung von in Höhe 500 Euro möglich (Kombinationsbonus).

Sofern das Gebäude, in dem die neue Anlage errichtet wird, den Anforderungen eines KfW-Effizienzhaus 55 entspricht, kann ein zusätzlicher Gebäudeeffizienzbonus in Höhe von 50 % der Innovationsförderung gewährt werden. Bei der Errichtung der Biomasseanlage sind zudem auch Optimierungsmaßnahmen, mit der das bestehende Heizungssystem energetisch auf den neuesten Stand gebracht wird, förderfähig. Dazu zählen beispielsweise der Austausch von Heizkörperventilen oder die Installation von Hocheffizienzpumpen, aber auch die Einrichtung bzw. der Neubau eines Heizraums oder Bevorratungsbehälters für Biomasse. Die Förderhöhe beträgt hier bis zu 10 % der Nettoinvestitionskosten bzw. maximal 50 % der Basisförderung. Soll eine bereits geförderte Anlage nach frühestens 3 Jahren optimiert werden, wird auch diese Maßnahme mit maximal 200 Euro bezuschusst.

Die im Einzelnen geltenden Förderhöhen und -voraussetzungen sind in der Förderübersicht für Biomasseanlagen zusammengestellt. Der folgende Film erklärt Ihnen kurz, wie die Antragstellung beim BAFA abläuft und wie Sie sich Ihre Zuschüsse sichern können.

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), „Wie Sie eine Förderung für Ihre neue Heizung bekommen“, CC BY 3.0.

Ausführliche Informationen finden Sie hier.

Biomasse im Altbau – Basis- und Zusatzförderung (BAFA)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Zuschuss; Basisförderung bis zu 8.000 EUR; Zusatzförderung bis zu 9.000 EUR

Im Rahmen des Marktanreizprogramms fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Maßnahmen zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien. Ziel ist es neben der Nutzungspflicht für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung in Neubauten und bei der größeren Sanierung öffentlicher Gebäude, welche im Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz festgeschrieben ist, auch den Anteil von erneuerbaren Energien bei der Wärmeversorgung in Bestandsbauten spürbar zu erhöhen. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen auch die Errichtung oder die Erweiterung von Biomasseanlagen im Leistungsbereich 5 bis einschließlich 100 kW Nennwärmeleistung zur thermischen Nutzung. Dies können einerseits automatisch beschickte Anlagen zur Verbrennung fester Biomasse, andererseits besonders emissionsarme Scheitholzvergaserkessel sein. Im genaueren förderfähig sind folgende Anlagentypen:

  • Pelletöfen mit Wassertasche
  • Pelletkessel
  • Pelletkessel mit Pufferspeicher
  • Hackschnitzelkessel mit Pufferspeicher
  • Kombinationskessel (Pellet- oder Hackschnitzelkessel mit Scheitholzvergaserkessel)
  • emissionsarme Scheitholzvergaserkessel

Die Höhe der Basisförderung richtet sich nach der Art und Nennwärmeleistung des installierten Kessels bzw. Ofens und danach, ob ein Pufferspeicher installiert wurde. Sie beträgt je nach gewählter Technik mindestens 2.000 Euro und höchstens 8.000 Euro.

Neben der Installation einer Biomasseanlage müssen bei einigen Anlagentypen weitere technische Anforderungen eingehalten werden. So ist bei Anlagen zur Verfeuerung von Hackschnitzeln beispielsweise ein Pufferspeicher mit einem Volumen von mindestens 30 Liter je kW einzubinden. Gleiche Volumenvorgaben gelten, wenn ein Pelletkessel mit Pufferspeicher installiert werden soll. Bei Einbau eines Scheitholzvergaserkessels ist ein vergleichsweise höheres Speichervolumen von mindestens 55 Liter je kW notwendig, damit die Anlage als förderfähig gilt. Zudem müssen die strengen Anforderungen bezüglich der Kohlenmonoxid- und staubförmigen Emissionen eingehalten werden.


Fördersätze der Basisförderung können mit zusätzlichen Boni kombiniert werden

Sowohl durch Kombination der Biomasseanlage mit einer Solarkollekoranlage oder Wärmepumpe als auch durch Anschluss der Biomasseanlage an ein Wärmenetz ist eine Zusatzförderung von in Höhe 500 Euro möglich (Kombinationsbonus).

Sofern das Gebäude, in dem die neue Anlage errichtet wird, den Anforderungen eines KfW-Effizienzhaus 55 entspricht, kann ein zusätzlicher Gebäudeeffizienzbonus in Höhe von 50 % der Basisförderung gewährt werden. Bei der Errichtung der Biomasseanlage sind zudem auch Optimierungsmaßnahmen, mit der das bestehende Heizungssystem energetisch auf den neuesten Stand gebracht wird, förderfähig. Dazu zählen beispielsweise der Austausch von Heizkörperventilen oder die Installation von Hocheffizienzpumpen, aber auch die Einrichtung bzw. der Neubau eines Heizraums oder Bevorratungsbehälters für Biomasse. Die Förderhöhe beträgt hier bis zu 10 % der Nettoinvestitionskosten bzw. maximal 50 % der Basisförderung. Soll eine bereits geförderte Anlage nach frühestens 3 Jahren optimiert werden, wird auch diese Maßnahme mit maximal 200 Euro bezuschusst.

Die im Einzelnen geltenden Förderhöhen und -voraussetzungen sind in der Förderübersicht für Biomasseanlagen zusammengestellt. Der folgende Film erklärt Ihnen kurz, wie die Antragstellung beim BAFA abläuft und wie Sie sich Ihre Zuschüsse sichern können.

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), „Wie Sie eine Förderung für Ihre neue Heizung bekommen“, CC BY 3.0.

Ausführliche Informationen finden Sie hier.

Klimaschutzinitiative: Investive kommunale Klimaschutz- Modellprojekte

Antragstellung: Förderaufruf zur Einreichung Projektskizzen 01. August 2019 – 15. November 2019 bzw. 01. August 2020 – 15. November 2020

Förderquote: Zuschuss, max. 70 % der zuwendungsfähigen Kosten (max. 90 % für finanzschwache Kommunen), mind. 200.000 EUR, max. 10 Mio. EUR pro Vorhaben

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) kommunale Klimaschutzprojekte. Kommunen können durch Umsetzung von Klimaschutzprojekten einen erheblichen Beitrag zur Einsparung von klimaschädlichen Treibhausgasen leisten. Der Förderaufruf soll kommunale Akteure zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen anregen, mit denen jährlich bis zu 70.000 Tonnen CO2 (äquiv.) eingespart werden könnten. Die geförderten Projekte sollen zudem Modellcharakter haben, durch gute Sichtbarkeit einen Nachahmungseffekt initiieren und bestenfalls die Umsetzung weiterer Klimaschutzprojekte bewirken.

Im Rahmen dieses Aufrufes förderfähig sind modellhafte Einzelvorhaben und Verbundprojekte, welche insbesondere die folgenden Handlungsfelder betreffen:

  • Abfallentsorgung
  • Abwasserbeseitigung
  • Energie- und Ressourceneffizienz
  • Stärkung des Umweltverbunds, grüne City-Logistik und Treibhausgas-Reduktion im Wirtschaftsverkehr
  • Smart-City (Vernetzung, Integration und intelligente Steuerung verschiedener umwelttechnischer Infrastrukturen)

Weiteres Zuwendungskriterium ist die Modellhaftigkeit eines Projektes. Die Einsparung an Treibhausgasen soll im Verhältnis zur Fördersumme möglichst hoch sein. Eine begrenzter Einsatz der Fördermittel auf 75 Euro je vermiedene Tonne CO2 (äquiv.) wird angestrebt. Bei den Klimaschutzmaßnahmen sind die besten verfügbaren Techniken und Methoden einzusetzen. Die Maßnahmen müssen über die gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich der Klimaschutzwirkung hinausgehen. Zudem sollen die Projekte nicht nur einen besonders innovativen Anspruch haben, sondern im Ansatz auch auf andere Projekte übertragbar sein. Der beispielhafte Beitrag zum Klimaschutz soll deutlich sichtbar, überregional von Bedeutung sein, im Idealfall bundesweite Strahlkraft haben. Die förderfähigen Projekte werden in einem Wettbewerb ausgewählt. Entscheidend bei der Auswahl sind der entsprechende Klimaschutzbeitrag des Projektes und wie effizient die Fördermittel eingesetzt werden.

Ausführliche Informationen zum Förderaufruf finden Sie hier.


Richtlinie zur Förderung eines Pilotinnovationswettbewerbs für Sprunginnovationen zum Thema „Weltspeicher” (PTJ)

Antragstellung: Einreichung Projektskizzen bis 15. Juli 2019

Förderquote: Zuschuss; bis zu 100 % der Kosten je nach Antragsteller; max. 250.000 EUR (Konzeptphase), max. 5 Mio. EUR je Verbund (Projektphase)

Nur mit der Umstelllung des derzeitigen Energieversorgungssystems auf erneuerbare Energien können die Klimaschutzziele, welche mit dem Pariser Abkommen beschlossen wurden, erreicht werden. Aufgrund des schwankenden Angebots von Wind und Sonne bedarf es jedoch Energiespeicher, mit denen erzeugter Strom bedarfsgerecht genutzt werden kann. Sowohl in anderen Ländern als auch Deutschland können erhebliche Potenziale nicht genutzt werden, da es an kostengünstigen Speichertechnologien fehlt.

Aus diesem Grund führt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ergänzend zum 7. Energieforschungsprogramms unter dem Programmpunkt Systemintegration den neuen Pilotinnovationswettbewerb „Weltspeicher“ ein. Der Wettbewerb zielt auf die Entwicklung eines Energiespeichers ab, welcher für den Hausgebrauch nutzbar und zugleich wesentlicher kostengünstiger und umweltfreundlicher ist, jedoch in der Leistungsfähigkeit mindestens dem Stand der Technik entspricht bzw. noch effizienter ist als bisherige Technologien.

Der Innovationswettbewerb ist in eine Konzept- und eine Projektphase unterteilt. Er richtet sich vor allem an Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die über Forschungs- und Entwicklungskapazitäten verfügen und an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, besonders KMU, und weitere Organisationen. Diese können sowohl einzeln als auch als im Verbund aus mindestens zwei Partnern an der Konzeptphase teilnehmen. In der Konzeptphase sollen parallel mehrere Lösungskonzepte detailiert ausgearbeitet und mit Messungen und Berechnungen belegt werden. Für die Projektphase werden anschließend die zwei innovativsten Lösungansätze ausgewählt, sofern sie bestimmte Kriterien erfüllen. Die Projektphase muss in einem Verbund aus mindestens einer Hochschule bzw. außeruniversitärer Forschungseinrichtung und mindestens einem Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft durchgeführt werden. Ziel dieser Phase ist es das zuvor erarbeitete Lösungskonzept bis zum Demonstrationsstadium zu entwickeln und fundierte Konzepte zur Markteinführung auszuarbeiten.

Ausführliche Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.

Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland (BAV)

Antragstellung: bis 31. Dezember 2020 (nur online, aktueller Förderaufruf bis 21. Februar 2019)

Förderquote: Zuschuss; max. 60 % der Kosten, max. 80.000 EUR je nach Art des Ladepunktes und des Netzanschlusses

Etwa 25 Prozent der EU-weiten CO2-Emissionen entstehen im Verkehrssektor. Die Einführung der Elektromobiltät bildet einen wichtigen Baustein zur Reduzierung von Schadstoff- und CO2-Emissionen und zur Erreichung der gesetzten Klimaschutzziele. Aufgrund der Umstellung des Verkehrssektors von der Nutzung von Energieträgern fossilen Ursprungs auf die erneuerbaren Stroms unterliegt die gesamte Automobilindustrie einem Strukturwandel. Um das mittelfristige Ziel von 1 Million Elektrofahrzeugen im Jahr 2020 zu erreichen bedarf es nicht nur der Anreize zum Kauf der Fahrzeuge, sondern auch zum Errichten der dafür nötigen Ladeinfrastruktur. Diese ist wesentlicher Fördertatbestand der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland. Förderfähig im Sinne dieser Richtlinie sind die:

  • Neuerrichtung öffentlich zugänglicher Normalladeinfrastruktur bis einschließlich 22 kW
  • Neuerrichtung öffentlich zugänglicher Schnellladeinfrastruktur ab 22 kW
  • Aufrüstung oder Ersatzbeschaffung der Ladeinfrastruktur und
  • Ertüchtigung des Netzanschlusses an Standorten, betrieben vor dem 13.02.2017

Die Kosten für Ladeinfrastruktur bestehen hier aus einem oder mehreren Ladepunkten, dem dafür notwendigen Netzanschluss und der Montage des Ladepunktes. Die Ertüchtigung des Netzschlusses und die Aufrüstung und Ersatzbeschaffung von Ladeinfrastruktur sind nur förderfähig, sofern daraus nachweislich ein Mehrwert generiert werden kann. Zudem muss diese den Anforderungen der aktuell geltenden Fassung der Ladesäulenverordnung (LSV) erfüllen. Dies gilt ebenso für neu errichtete Ladepunkte. Wenn an einem öffentlichen Standort, an dem eine Ladesäule errichtet werden soll, zu erwarten ist, dass der Ladebedarf künftig steigen wird und weitere Ladepunkte geplant sind, kann die Netzanschlussleistung bereits zu Beginn des Projektes größer und entsprechend dem künftigen Bedarf ausgelegt werden. Die Förderquoten richten sich nach Art der Ladeinfrastruktur und des Netzanschlusses.

Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die möglichen Förderquoten für Ladeinfrastruktur.

Ladepunkt/Netzanschlusszulässige Leistung in kWFörderhöchstsatz in %Förderhöchstsumme in EUR
Normalladepunkt≤ 22≤ 60≤ 3.000
Schnellladepunkt< 100≤ 60≤ 12.000
Schnellladepunkt>100≤ 60≤ 30.000
NetzanschlussNiederspannung≤ 60≤ 5.000
NetzanschlussMittelspannung≤ 60≤ 50.000

Die Förderung erfolgt über gesonderte Förderaufrufe in bestimmten Zeitfenstern, in denen die Antragstellung erfolgen muss. Die aktuellen Förderaufrufe werden auf diesen Seiten mit veröffentlicht (siehe Antragstellung). Beachten Sie bitte auch die neueste rechtliche Vorgabe, dass jede Ladesäule beim örtlichen Netzbetreiber angemeldet werden muss.

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

E-Auto

Klimaschutzinitiative: Kälte-Klima-Richtlinie (BAFA)

Antragstellung: bis 31. Dezember 2021

Förderquote: Zuschuss; max. 50 % der Kosten bzw. 150.000 EUR pro Vorhaben förderfähig

Die Bundesregierung hat sich ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt. Bis zum Jahr 2050 soll Deutschland treibhausgasneutral werden. Um dieses Ziel zu erreichen müssen die Treibhausgasemissionen mittelfristig bis 2030 um 55 % gegenüber dem Jahr 1990 reduziert werden. Zur Umsetzung wurde ein Maßnahmenpacket, welches den Klimaschutz in allen Sektoren stärken soll, verabschiedet. Teil der Nationalen Klimaschutzinitiative ist die Kälte- Klima-Richtlinie.

Ziel dieser Richtlinie ist die Steigerung der Energieeffizienz im Bereich der Kälte und Klimatechnik. Durch die Reduktion des Kältebedarfs und der Emissionen fluorierter Treibhausgase kann ein hoher Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Insgesamt sollen durch den verstärkten Einsatz von Klimaschutz-Technologien in der Kälte- und Klimatechnik im Rahmen der Richtlinie jährlich mindestens 100.000 Tonnen CO2 (äquiv., brutto) eingespart werden. Die Fördermittel sollen dabei möglichst effizient eingesetzt werden (max. 40 Euro pro vemiedener Tonne CO2 (äquiv.)

Förderfähig im Sinne dieser Richtlinie sind:

  • stationäre Kälte- und Klimaanlagen
  • Fahrzeugklimaanlagen in Bussen und Schienenfahrzeugen

Bei stationären Kälte- und Klimaanlagen werden die Neuerrichtung bzw. die Neuinstallation von Anlagen, welche nicht mit halogenierten Kältemitteln betrieben werden, gefördert. Förderfähig sind hier auch Anlagenkomponenten der Kälteerzeugung, wenn das Kühlmittelverteilsystem erhalten bleibt. Zusätzlich wird auch die Installation von ergänzenden Komponenten, welche den Klimaschutz des gesamten Systems verbessern, unterstützt. Dazu zählen beispielsweise Kälte- und Wärmespeicher, aber auch Wärmepumpen. Als Fördervoraussetzung gelten bestimmte Leistungsbereiche, die eingehalten werden müssen.

Die Förderung von Fahrzeugklimaanlagen beschränkt sich auf rein elektrisch betriebene Busse und Schienenfahrzeuge. Zudem müssen diese im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) bzw. im Personenfernverkehr eingesetzt werden. Bei Nutzung von Klimatechnik in Bussen gilt es zu beachten, dass diese nur förderfähig ist, wenn die Anlage ab Werk eingebaut wird. Bei Schienenfahrzeugen kann die Anlage auch bei Nach- bzw. Umrüstung bezuschusst werden. Zu den Schienenfahrzeugen zählen sowohl Straßenbahnen, S- und U-Bahnen, Regionalbahnen, als auch Lokomotiven und Wagons des Fernverkehrs.

Die Höhe des Zuschusses ist abhängig von anlagenspezifischen Koeffizienten und der Kälteleistung und wird je nach Einsatzbereich nach unterschiedlichen Formeln berechnet. Zusätzlich zu diesen Zuschüssen wird auch die Ausführungsplanung mit einem Betrag von maximal 7.000 Euro gefördert. Bei gleichzeitiger Installation einer Klimaanlage mit einem Stromsystem, betrieben auf Basis erneuerbarer Energien, kann ein Kombinationsbonus in Höhe von 50 Euro je Kilowatt bereitgestellter Nennleistung gewährt werden. Die Höhe des Bonus ist auf 30.000 Euro begrenzt. Die Installation einer Solarthermieanlage wird pauschal mit 1.000 Euro gefördert.

Bei Installation von stationären Anlagen werden grundsätzlich, sofern beihilferechtlich zulässig, 30 % der Mehrkosten für Energieeffizienzmaßnahmen gefördert. Bei Fahrzeug-Klimaanlagen gelten 40 % der Mehrkosten als förderfähig. Nur bei Antragstellung kleiner und mittelerer Unternehmen können zusätzlich Boni in Höhe von 20 % bzw. 10 % der Mehrkosten als Zuschuss gewährt werden. Insgesamt beträgt die Förderhöchstgrenze je Maßnahme 150.000 Euro (netto).

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Kältemittel, Sicherheitsklassse A3, flüssigkeitsgekühlt, luftgekühlt, Kältemittelkreislauf, Verdunstungskühlanlagen, Vakuumeiserzeuger, Turboverdichter, Gewerbekältenanlagen, Absorption, Absorption, Wärmeübertrager, Rückkühler, Ventile, Leitungen, Regler, Speicher

Solarthermie im Neubau – Innovations- und Zusatzförderung (BAFA)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Zuschuss; Innovationsförderung bis zu 15.000 EUR; Zusatzförderung bis zu 16.500 EUR

Im Rahmen des Marktanreizprogramms fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Maßnahmen zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien. Ziel ist es durch Einführung einer Nutzungspflicht für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung in Neubauten und bei der größeren Sanierung öffentlicher Gebäude, welche im Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz festgeschrieben ist, die CO2-Emissionen im Gebäudesektor spürbar zu senken. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen die Errichtung oder die Erweiterung von großen Solarkollektoren mit einer Bruttokollektorfläche zwischen 20 und 100 m2 zur thermischen Nutzung. Voraussetzung für die Förderung ist die Installation der großen Anlage auf neuen Wohngebäuden mit mindestens 3 Wohneinheiten, Nichtwohngebäuden mit einer Nutzfläche von mindestens 500 m2 oder auf Ein- bzw. Zweifamilienhäusern mit einem solaren Deckungsgrad von mindestens 50 %. Einer der folgenden Nutzungszwecke soll dabei erfüllt sein.

  • Warmwasserbereitung
  • ausschließliche Raumheizung
  • kombinierte Warmwasserbereitung und Raumheizung
  • solare Kälteerzeugung
  • Einspeisung der Wärme u./o. Kälte in ein Wärme- u./o. Kältenetz

Die Höhe der Innovationsförderung für solarthermische Anlagen richtet sich nach dem ausgerichteten Nutzungszeck der Anlage. Für Kollektoren, welche lediglich für die Warmwasserbereitung genutzt werden, beträgt die Förderhöhe 75 Euro je m2 Bruttokollektorfläche. Werden die Solarkollektoranlagen anderweit genutzt, beispielsweise zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, so kann für die Errichtung der Anlagen ein Zuschuss in Höhe von 150 Euro je m2 Bruttokollektorfläche beantragt werden. Bei einer installierten, maximal im Rahmen dieser Richtlinie zugelassenen, Bruttokollektorfläche von 100 m2 ist somit eine Innovationsförderung in Höhe 15.000 Euro möglich.

Bezüglich der hier beschriebenen Kollektorgrößen ist neben den üblichen Zuschüssen auch das Fördermodell einer ertragsabhängigen Förderung möglich. Basis für die Berechnung der Höhe der Innovationsförderung ist der jährlich ausgewiesene Kollektorertrag nach EN 12975 in kWh pro Modul. Multipliziert mit einem Betrag von 0,45 € und der Anzahl der Module ergibt sich somit die Höhe des Zuschusses. Das Fördermodell kann jedoch nur Anwendung finden, sofern für die betreffende Anlage das Datenblatt 2 vorliegt. Andernfalls erfolgt die Berechnung der Zuschusshöhe nach den oben genannten Fördersätzen.


Fördersätze der Innovationsförderung können mit Boni kombiniert werden

Sowohl durch Kombination der solarthermischen Anlage mit einer Biomasseanlage (feste Biomasse) oder Wärmepumpe als auch durch Anschluss der Solarkollektoranlage an ein Wärmenetz ist eine Zusatzförderung von 500 Euro möglich (Kombinationsbonus). Gleiches gilt, wenn ein alter Heizkessel, welcher ohne Brennwerttechnik betrieben wurde, gegen einen neuen auf Brennwerttechnik basierenden Öl- oder Gasbrennwertkessel ausgetauscht wird. Hier ist der Nachweis eines hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage Fördervoraussetzung.

Sofern das Gebäude, auf dem die neue Anlage errichtet wird, den Anforderungen eines KfW-Effizienzhaus 55 entspricht, kann ein zusätzlicher Gebäudeeffizienzbonus in Höhe von 50 % der Innovationsförderung gewährt werden. Bei der Errichtung einer solarthermischen Anlage sind zudem auch Optimierungsmaßnahmen, mit der die bestehende Heizungsanlage bzw. der Warmwasserbereitung energetisch auf den neuesten Stand gebracht wird, förderfähig. Die Förderhöhe beträgt hier bis zu 10 % der Nettoinvestitionskosten bzw. maximal 50 % der Innovationsförderung. Soll eine bereits geförderte Anlage nach frühestens 3 Jahren optimiert werden, wird auch diese Maßnahme mit maximal 200 Euro bezuschusst.

Mindestvoraussetzung für die Förderung ist das Vorhandensein eines Pufferspeichers. Das zu installierende Pufferspeichervolumen richtet sich sowohl nach der Kollektorfläche als auch nach der Kollektorart und sollte 40 l/ m2 Bruttokollektorfläche bei Flachkollektoren und 50 l /m2 Bruttokollektorfläche bei Vakuumröhren und Vakuumflachkollektoren betragen. Solarthermische Anlagen mit einer Bruttokollektorfläche von mindestens 20 m2 (Vakuumröhren- und Vakuumflachkollektoren) bzw. 30 m2 (Flachkollektoren) müssen mit einem Wärmemengenzähler ausgestattet sein. Zudem gilt bei Auslegung der Großanlage eine Systemsimulation als verpflichtend. Der simulierte Kollektorwärmeertrag muss bei Nichtwohngebäuden ab einer Nutzfläche von 500 m2 mindestens 300 kWh pro m2 und Jahr betragen, bei Trinkwasseranlagen mind. 350 kWh pro m2 und Jahr.

Die im Einzelnen geltenden Förderhöhen und -voraussetzungen sind in der Förderübersicht für solarthermische Anlagen zusammengestellt. Der folgende Film erklärt Ihnen kurz, wie die Antragstellung beim BAFA abläuft und wie Sie sich Ihre Zuschüsse sichern können.

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), „Wie Sie eine Förderung für Ihre neue Heizung bekommen“, CC BY 3.0.

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Heizungsoptimierung, Heizungssanierung

Solarthermie im Altbau – Innovations- und Zusatzförderung (BAFA)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Zuschuss; Innovationsförderung bis zu 20.000 EUR; Zusatzförderung bis zu 22.500 EUR

Im Rahmen des Marktanreizprogramms fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Maßnahmen zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien. Ziel ist es neben der Nutzungspflicht für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung in Neubauten und bei der größeren Sanierung öffentlicher Gebäude, welche im Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz festgeschrieben ist, auch den Anteil von erneuerbaren Energien bei der Wärmeversorgung in Bestandsbauten spürbar zu erhöhen. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen auch die Errichtung oder die Erweiterung von großen Solarkollektoren mit einer Bruttokollektorfläche zwischen 20 und 100 m2 zur thermischen Nutzung. Voraussetzung für die Förderung ist die Installation der großen Anlage auf Wohngebäuden mit mindestens 3 Wohneinheiten, Nichtwohngebäuden mit einer Nutzfläche von mindestens 500 m2 oder auf Ein- bzw. Zweifamilienhäusern mit einem solaren Deckungsgrad von mindestens 50 %. Einer der folgenden Nutzungszwecke soll dabei erfüllt sein.

  • Warmwasserbereitung
  • ausschließliche Raumheizung
  • kombinierte Warmwasserbereitung und Raumheizung
  • solare Kälteerzeugung
  • Einspeisung der Wärme u./o. Kälte in ein Wärme- u./o. Kältenetz

Die Höhe der Innovationsförderung für solarthermische Anlagen richtet sich nach dem ausgerichteten Nutzungszeck der Anlage. Für Kollektoren, welche lediglich für die Warmwasserbereitung genutzt werden, beträgt die Förderhöhe 100 Euro je m2 Bruttokollektorfläche. Werden die Solarkollektoranlagen anderweit genutzt, beispielsweise zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, so kann für die Errichtung der Anlagen ein Zuschuss in Höhe von 200 Euro je m2 Bruttokollektorfläche beantragt werden. Bei einer installierten, maximal im Rahmen dieser Richtlinie zugelassenen, Bruttokollektorfläche von 100 m2 ist somit eine Innovationsförderung in Höhe 20.000 Euro möglich.

Bezüglich der hier beschriebenen Kollektorgrößen ist neben den üblichen Zuschüssen auch das Fördermodell einer ertragsabhängigen Förderung möglich. Basis für die Berechnung der Höhe der Innovationsförderung ist der jährlich ausgewiesene Kollektorertrag nach EN 12975 in kWh pro Modul. Multipliziert mit einem Betrag von 0,45 € und der Anzahl der Module ergibt sich somit die Höhe des Zuschusses. Das Fördermodell kann jedoch nur Anwendung finden, sofern für die betreffende Anlage das Datenblatt 2 vorliegt. Andernfalls erfolgt die Berechnung der Zuschusshöhe nach den oben genannten Fördersätzen.


Fördersätze der Innovationsförderung können mit Boni kombiniert werden

Sowohl durch Kombination der solarthermischen Anlage mit einer Biomasseanlage (feste Biomasse) oder Wärmepumpe als auch durch Anschluss der Solarkollektoranlage an ein Wärmenetz ist eine Zusatzförderung von 500 Euro möglich (Kombinationsbonus). Gleiches gilt, wenn ein alter Heizkessel, welcher ohne Brennwerttechnik betrieben wurde, gegen einen neuen auf Brennwerttechnik basierenden Öl- oder Gasbrennwertkessel ausgetauscht wird. Hier ist der Nachweis eines hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage Fördervoraussetzung.

Sofern das Gebäude, auf dem die neue Anlage errichtet wird, den Anforderungen eines KfW-Effizienzhaus 55 entspricht, kann ein zusätzlicher Gebäudeeffizienzbonus in Höhe von 50 % der Innovationsförderung gewährt werden. Bei der Errichtung einer solarthermischen Anlage sind zudem auch Optimierungsmaßnahmen, mit der die bestehende Heizungsanlage bzw. der Warmwasserbereitung energetisch auf den neuesten Stand gebracht wird, förderfähig. Die Förderhöhe beträgt hier bis zu 10 % der Nettoinvestitionskosten bzw. maximal 50 % der Innovationsförderung. Soll eine bereits geförderte Anlage nach frühestens 3 Jahren optimiert werden, wird auch diese Maßnahme mit maximal 200 Euro bezuschusst.

Mindestvoraussetzung für die Förderung ist das Vorhandensein eines Pufferspeichers. Das zu installierende Pufferspeichervolumen richtet sich sowohl nach der Kollektorfläche als auch nach der Kollektorart und sollte 40 l/ m2 Bruttokollektorfläche bei Flachkollektoren und 50 l /m2 Bruttokollektorfläche bei Vakuumröhren und Vakuumflachkollektoren betragen. Solarthermische Anlagen mit einer Bruttokollektorfläche von mindestens 20 m2 (Vakuumröhren- und Vakuumflachkollektoren) bzw. 30 m2 (Flachkollektoren) müssen mit einem Wärmemengenzähler ausgestattet sein. Zudem gilt bei Auslegung der Großanlage eine Systemsimulation als verpflichtend. Der simulierte Kollektorwärmeertrag muss bei Nichtwohngebäuden ab einer Nutzfläche von 500 m2 mindestens 300 kWh pro m2 und Jahr betragen, bei Trinkwasseranlagen mind. 350 kWh pro m2 und Jahr.

Die im Einzelnen geltenden Förderhöhen und -voraussetzungen sind in der Förderübersicht für solarthermische Anlagen zusammengestellt. Der folgende Film erklärt Ihnen kurz, wie die Antragstellung beim BAFA abläuft und wie Sie sich Ihre Zuschüsse sichern können.

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), „Wie Sie eine Förderung für Ihre neue Heizung bekommen“, CC BY 3.0.

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Heizungssanierung, Heizungsoptimierung

Solarthermie im Altbau – Basis- und Zusatzförderung (BAFA)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Zuschuss; Basisförderung bis zu 5.600 EUR; Zusatzförderung bis zu 7.100 EUR

Im Rahmen des Marktanreizprogramms fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Maßnahmen zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien. Ziel ist es neben der Nutzungspflicht für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung in Neubauten und bei der größeren Sanierung öffentlicher Gebäude, welche im Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz festgeschrieben ist, auch den Anteil von erneuerbaren Energien bei der Wärmeversorgung in Bestandsbauten spürbar zu erhöhen. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen auch die Errichtung oder die Erweiterung von Solarkollektoren bis zu einer Bruttokollektorfläche von 40 m2 zur thermischen Nutzung. Mindestens einer der folgenden Nutzungszwecke soll dabei erfüllt sein.

  • Warmwasserbereitung
  • ausschließliche Raumheizung
  • kombinierte Warmwasserbereitung und Raumheizung
  • solare Kälteerzeugung
  • Einspeisung der Wärme u./o. Kälte in ein Wärme- u./o. Kältenetz

Die Höhe der Basisförderung für solarthermische Anlagen richtet sich nach dem ausgerichteten Nutzungszeck der Anlage. Für Kollektoren, welche lediglich für die Warmwasserbereitung genutzt werden, kann ein Mindestbetrag von 500 Euro bzw. bei einer maximalen Bruttokollektorfläche von 40 m2 bis zu 2.000 Euro gefördert werden. Für alle sonstigen Nutzungszwecken beträgt die Mindestförderhöhe 2.000 Euro. Wird eine solarthermische Anlage mit einer Fläche von 40 m2 errichtet, ist hier ein maximaler Betrag von 5.600 Euro förderfähig.


Fördersätze der Basisförderung können mit Boni kombiniert werden

Sowohl durch Kombination der solarthermischen Anlage mit einer Biomasseanlage (feste Biomasse) oder Wärmepumpe als auch durch Anschluss der Solarkollektoranlage an ein Wärmenetz ist eine Zusatzförderung von 500 Euro möglich (Kombinationsbonus). Gleiches gilt, wenn ein alter Heizkessel, welcher ohne Brennwerttechnik betrieben wurde, gegen einen neuen auf Brennwerttechnik basierenden Öl- oder Gasbrennwertkessel ausgetauscht wird. Hier ist der Nachweis eines hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage Fördervoraussetzung.

Sofern das Gebäude, auf dem die neue Anlage errichtet wird, den Anforderungen eines KfW-Effizienzhaus 55 entspricht, kann ein zusätzlicher Gebäudeeffizienzbonus in Höhe von 50 % der Basisförderung gewährt werden. Bei der Errichtung einer solarthermischen Anlage sind zudem auch Optimierungsmaßnahmen, mit der die bestehende Heizungsanlage bzw. der Warmwasserbereitung energetisch auf den neuesten Stand gebracht wird, förderfähig. Die Förderhöhe beträgt hier bis zu 10 % der Nettoinvestitionskosten bzw. maximal 50 % der Basisförderung. Soll eine bereits geförderte Anlage nach frühestens 3 Jahren optimiert werden, wird auch diese Maßnahme mit maximal 200 Euro bezuschusst.

Voraussetzung für die Förderung ist das Vorhandensein eines Pufferspeichers mit einem Volumen von mindestens 200 Litern bei Kollektorflächen bis 3 m2. Bei größeren Anlagen richtet sich das zu installierende Pufferspeichervolumen nach der Kollektorart und der Bruttokollektorfläche. Solarthermische Anlagen mit einer Bruttokollektorfläche von mindestens 20 m2 (Vakuumröhren- und Vakuumflachkollektoren) bzw. 30 m2 (Flachkollektoren) müssen zudem mit einem Wärmemengenzähler ausgestattet sein. Ausserdem wird die Förderung nur gewährt werden, wenn die Kollektoren ein Solar-Keymark-Zertifikat besitzen und der jährliche Kollektorertrag mindestens 525 kWh je m2 Kollektorfläche beträgt.

Die im Einzelnen geltenden Förderhöhen und -voraussetzungen sind in der Förderübersicht für solarthermische Anlagen zusammengestellt. Der folgende Film erklärt Ihnen kurz, wie die Antragstellung beim BAFA abläuft und wie Sie sich Ihre Zuschüsse sichern können.

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), „Wie Sie eine Förderung für Ihre neue Heizung bekommen“, CC BY 3.0.

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Heizungssanierung, Heizungsoptimierung