Förderung: Kommunen

Richtlinie über die Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffienziente Pumpen und hydraulischen Abgleich (BAFA)

Antragstellung: bis zum 31. Dezember 2020 (nur Onlineantragstellung)

Förderquote: Zuschuss ≤ 30 %, höchstens 25.ooo Euro pro Vorgang

Das Förderprogramm hat zum Ziel die Heizungseigentümer durch attraktive, nicht rückzahlbare Zuschüsse zu motivieren, ineffiziente Pumpen zu ersetzen und Optimierungsmaßnahmen am gesamten Heizsystem durchzuführen. Förderfähig sind der Ersatz von Heizungspumpen und Warmwasserzirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen und die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs. Durch Pumpentausch können leicht Stromeinsparungen von bis zu 80 % erreicht werden. Mit dem hydraulischen Abgleich der Heizungsanlage sind Kosteneinsparungen von 20 % möglich.

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Klimaschutzförderrichtlinie Kommunen – Klimaschutz-Projekte in nicht wirtschaftlich tätigen Organisationen (KliFöKommRL M-V)

Antragstellung: bis 31. Dezember 2023

Förderquote: Zuschuss; 50 % der zuwendungsfähigen Kosten; Betrag ≥ 20.000 EUR, 10 % Bonus (maßnahmenspezifisch)

Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt nicht wirtschaftlich tätige Organisationen wie Kommunen, Vereine oder Stiftungen bei der Umsetzung von Klimaschutzprojekten. Gegenstand der Förderung sind insbesondere Maßnahmen, welche der Energieeinsparung, verstärkten Nutzung von erneuerbaren Energien und Steigerung der Energieeffizienz dienen um somit direkt und indirekt einen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasen zu leisten.

Förderfähig sind investive Maßnahmen für die Nutzung von erneuerbaren Energien im Wärmebereich, zur Energieeinsparung und zur Verbesserung der Energieeffizienz. Weiterhin werden auch Infrastrukturmaßnahmen, die der besseren Speicherung und Verteilung von regenerativen Energien dienen, gefördert. Hierzu zählen Wärme- und Stromspeicher (chemisch/physikalisch), Nahwärmewärmenetze und Maßnahmen zur Erzeugung und Speicherung von Wasserstoff. Im Verkehrsektor wird die vermehrte Nutzung alternativer Antriebe sowie die Herstellung von Kraftstoffen nicht-fossilen Ursprungs unterstützt (Brennstoffzellentechnik, Elektromobilität). Ebenso können Vorplanungsstudien beispielsweise für den Aufbau von lokalen Energieversorgungsstrukturen und Planungsleistungen für investive Maßnahmen bezuschusst werden.

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7. Energieforschungsprogramm – angewandte nichtnukleare Forschungsförderung „Innovationen für die Energiewende“ (PtJ)

Antragstellung: keine Frist

Förderquote: Zuschuss; 50%-85 % der zuwendungsfähigen Ausgaben je nach Unternehmensgröße

Die Bundesregierung unterstützt mit dem 7. Energieforschungsprogramm Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kommunen dabei neue Technologien für die Energieversorgung zu erforschen und zu entwickeln. Ziel ist es, einen Beitrag zur Erfüllung der energiewirtschaftlichen und klimapolitischen Vorgaben der Bundesregierung zu leisten und bis 2050 den Umbau der deutschen Energieversorgung auf Basis hoher Effizienz und weitgehender Nutzung erneuerbarer Energien zu erreichen. Bedingt durch die schwankende Verfügbarkeit erneuerbarer Energien   stehen hier vor allem die Neu- bzw. Weiterentwicklung von Verfahren und Techologien, welche das Angebot und die Nachfrage ausgleichen, im Fokus. Hierzu zählen auch Vorhaben zur Demonstration und Erprobung dieser Techologien.

Die technologieoffene Förderung erstreckt sich über 4 Förderschwerpunkte. Gefördert werden insbesondere Forschungsvorhaben zur Energiebereitstellung aus erneuerbaren Energien und deren Nutzung in den Bereichen Gebäude und Quartier, aber auch in Industrie, Gewerbe und Verkehr. Weiterhin wird die Erforschung der verbesserten Systemintegration der regenerativen Energien in die verschiedenen Sektoren sowie deren Kopplung untereinander unterstützt.

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Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld „Kommunalrichtlinie“ (PtJ)

Antragstellung: innerhalb der Fristen 01.01.-31.03. und 01.07.-30.09. jeden Jahres (Ende 2022)

Förderquote: Förderquoten der einzelnen Förderschwerpunkte sind unterschiedlich hoch und in der Richtlinie festgelegt

Ziel der Kommunalrichtlinie ist es durch Unterstützung kommunaler Klimaschutzprojekte die lang- und mittelfristig gesetzten Ziele der Bundesregierung bezüglich der Reduktion von Treibhausgasemissionen um mindestens 55 % bis 2030 und der Treibhausgasneutralität bis 2050 zu erreichen.

Zu den strategischen Förderschwerpunkten gehören die Fokusberatung Klimaschutz, Energie- und Umweltmanagementsysteme, Energiesparmodelle, kommunale Netzwerke, Potenzialstudien, Klimaschutzkonzept.

Weiterhin werden als investive Schwerpunkte hocheffiziente Beleuchtungskonzepte und -anlagen sowohl im Außenbereich (Außen- und Straßenbeleuchtung) als auch im Innenbereich (Innen- und Hallenbeleuchtung) und raumlufttechnische Anlagen gefördert. Durch Maßnahmen wie beispielsweise die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur oder dem Ausbau von Mobilitätsstationen soll der Mobilitätssektor nachhaltig gestaltet werden. Ebenso gehören Maßnahmen zu einer besseren Erfassung und optimierten Verwertung von Abfällen zu den förderfähigen Elementen.  Sowohl die technische Optimierung der Trinkwasserversorgung als auch die von Kläranlagen werden unterstützt. Weiterhin wird auch der Ausbau bzw. die Optimierung von  Rechenzentren gefördert.

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Kofinanzierungshilfenrichtlinie (KofiRL M-V)

Antragstellung: bis 31. Dezember 2023

Förderquote: 50 -90 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, je nach Leistungsfähigkeit des Antragstellers, max. 1 Mio. €

Finanzschwache Kommunen können aufgrund fehlenden Kapitals oftmals nicht an Fördermittelprogrammen (Land, Bund, EU) teilnehmen. Im Rahmen der Kofinanzierungshilfenrichtlinie fördert das Land Mecklenburg-Vorpommern speziell diese Kommunen. Der von den Kommunen zu erbringende Eigenanteil wird mitfinanziert.

Eine Kofinanzierung ist nur möglich, wenn das Vorhaben im Rahmen anderer Richtlinien und Verwaltungsvorschriften gefördert wird und noch nicht begonnen wurde. Mitfinanzierbar sind somit unter anderem auch Vorhaben entsprechend der Klimaschutzschutzförderrichtlinie Kommunen, Kommunale Radwegebaurichtlinie, der Regenerative Energieversorgungsförderrichtlinie oder der Richtlinie zur Förderung forstwirtschaftlicher Maßnahmen im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums

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IKK – Investitionskredit Kommunen (KfW)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung

Förderquote: max. bis zu 150 Mio. € pro Jahr und Antragsteller

Die KfW- Bankengruppe finanziert langfristig Investitionen und Fördermaßnahmen von Kommunen in die soziale und kommunale Infrastruktur.

Förderfähig sind Anpassungsmaßnahmen der technischen Infrastruktur (z.B. Wasser- und Abwasserwirtschaft), Stadtbeleuchtung, Breitbandnetze, Verkehrsinfrastruktur, Abfallwirtschaft, Stadt- und Dorfentwicklung incl. Tourismus, Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen.

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IKK – Energetische Stadt­sanierung – Quartiers­versorgung (KfW)

Antragstellung:  ohne zeitliche Begrenzung

Förderung:  bis zu 100 % der förderfähigen Kosten durch Kredit

Mit dem Programm „IKK -Energetische Stadtsanierung – Quartiersversorgung“ sollen insbesondere kommunale Körperschaften und Verbände finanziell gefördert werden. Gegenstand der Förderung sind sowohl energieeffiziente Systeme und Komponenten der Wärme- und Kälteversorgung als auch der Wasserver- und Abwasserentsorgung in Quartieren.

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Förderung Schwerlastenfahrräder

Antragstellung: bis 28. Februar 2021

Förderquote: 30 % der Anschaffungskosten, maximal 2.500 Euro pro Lastenfahrrad u. -anhänger oder Gespann

Gefördert werden Ausgaben für die Anschaffung von E-Schwerlastenfahrräder und Schwerlastenanhänger mit elektrischer Antriebsunterstützung für den fahrradgebundenen Lastenverkehr.

Förderfähig sind Investitionen für die Anschaffung von elektrisch angetriebene Schwerlastenfahrräder, Schwerlastenanhänger mit elektrischer Antriebsunterstützung oder
Gespann aus Lastenfahrrad und Lastenanhänger, bei dem mindestens ein Bestandteil (Fahrrad oder Anhänger) über eine elektrische Antriebsunterstützung verfügen muss.

Elektrisch angetriebene Schwerlastenfahrräder sowie Schwerlastenanhänger mit elektrischer Antriebsunterstützung müssen dabei über ein Mindest-Transportvolumen von 1 m³ und eine Nutzlast von mindestens 150 kg verfügen.

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Städtebauförderung „Zukunft Stadtgrün“ (BMVI)

Antragstellung: keine Frist

Förderung: Anteilsfinanzierung von 66,6 % durch Bund und Land/ 33,3 % durch Gemeinde (Eigenanteil)

Ziel der Förderung ist die Verbesserung der urbanen grünen Infrastruktur im Rahmen der baulichen Erhaltung und Entwicklung von Stadtquartieren als lebenswerte und gesunde Orte, die der Steigerung der Lebens- und Wohnqualität, der Verbesserung des Stadtklimas und der Umweltgerechtigkeit insbesondere durch eine gerechte Verteilung qualitativ hochwertigen Stadtgrüns sowie dem Erhalt der biologischen Vielfalt und der Naturerfahrung dienen.

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Förderung des Jugendfreiwilligendienstes und des Internationalen Jugendfreiwilligendienstes (BMFSFJ)

Antragstellung: 31. März jeden Jahres

Förderung: im Fall des Freiwilligen Sozialen und des Freiwilligen Ökologischen Jahres bis zu 200 EUR je Monat und Teilnehmer, im Fall des Internationalen Jugendfreiwilligendienstes bis zu 350 EUR je Monat und Teilnehmer

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unterstützt die Tätigkeit der Jugendfreiwilligendienste.

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