Förderung: Gebäudehülle

IKU – Energieeffizient Bauen und Sanieren (KfW)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung

Förderquote: zinsgünstiges Darlehen; ≤ 100 % der Kosten finanzierbar; max. 25 Mio. € pro Vorhaben; ≤ 17,5 % Tilgungszuschuss

Das Förderprogramm richtet sich unter Anderem an kommunale Unternehmen, Kommunen, gemeinnützige Organisationen und Kirchen sowie Körperschaften öffentlichen Rechts und bietet eine langfristige, zinsgünstige Finanzierungsmöglichkeit um Maßnahmen zur Energieeinsparung umzusetzen und somit einen Beitrag zur Minderung des CO2-Ausstoßes zu leisten.

Förderfähig sind sowohl der Neubau als auch der Ersterwerb von energieeffizienten Nichtwohngebäuden der kommunalen und sozialen Infrastruktur nach den KfW- Energieeffizienz-Standards 55 und 70. Hier gefördert werden können auch der Ausbau und die Erweiterung von Bestandsbauten.

Weiterer Förderschwerpunkt des Programms ist die Sanierung von gewerblich genutzten Nichtwohngebäuden zu Energieeffizienzgebäuden. Zum Einen kann hier die gesamte Sanierung von Bestandsgebäuden auf das energetische Niveau von KfW-Effizienzgebäuden nach den Standards 70, 100 und Denkmal gefördert werden. Zum Anderen sind auch Einzelmaßnahmen zur Dämmung der Gebäudehülle, der energieeffizienteren Ausstattung der Gebäudetechnik und Erzeugung von Wärme und Kälte förderfähig.

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Abwärme, Beleuchtung, Dämmung, Denkmal, Erwerb, Fenster, Gebäudeautomation, Kälte, Kesseltausch, Kirche, Klimatechnik, Körperschaft öffentlichen Rechts, Kraft- Wärme-Kopplung, LED, Messtechnik, Neubau, Nichtwohngebäude, Raumluft, Regelungstechnik, Sanierung, Steuertechnik, Tür, Wärmeerzeugung, Wärmeschutz

7. Energieforschungsprogramm – angewandte nichtnukleare Forschungsförderung „Innovationen für die Energiewende“ (PtJ)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung

Förderquote: Zuschuss; 50%-85 % der zuwendungsfähigen Ausgaben je nach Unternehmensgröße

Die Bundesregierung unterstützt mit dem 7. Energieforschungsprogramm Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kommunen dabei neue Technologien für die Energieversorgung zu erforschen und zu entwickeln. Ziel ist es, einen Beitrag zur Erfüllung der energiewirtschaftlichen und klimapolitischen Vorgaben der Bundesregierung zu leisten und bis 2050 den Umbau der deutschen Energieversorgung auf Basis hoher Effizienz und weitgehender Nutzung erneuerbarer Energien zu erreichen. Bedingt durch die schwankende Verfügbarkeit erneuerbarer Energien   stehen hier vor allem die Neu- bzw. Weiterentwicklung von Verfahren und Techologien, welche das Angebot und die Nachfrage ausgleichen, im Fokus. Hierzu zählen auch Vorhaben zur Demonstration und Erprobung dieser Techologien.

Die technologieoffene Förderung erstreckt sich über 4 Förderschwerpunkte. Gefördert werden insbesondere Forschungsvorhaben zur Energiebereitstellung aus erneuerbaren Energien und deren Nutzung in den Bereichen Gebäude und Quartier, aber auch in Industrie, Gewerbe und Verkehr. Weiterhin wird die Erforschung der verbesserten Systemintegration der regenerativen Energien in die verschiedenen Sektoren sowie deren Kopplung untereinander unterstützt.

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IKK – Investitionskredit Kommunen (KfW)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung

Förderquote: max. bis zu 150 Mio. € pro Jahr und Antragsteller

Die KfW- Bankengruppe finanziert langfristig Investitionen und Fördermaßnahmen von Kommunen in die soziale und kommunale Infrastruktur.

Förderfähig sind Anpassungsmaßnahmen der technischen Infrastruktur (z.B. Wasser- und Abwasserwirtschaft), Stadtbeleuchtung, Breitbandnetze, Verkehrsinfrastruktur, Abfallwirtschaft, Stadt- und Dorfentwicklung incl. Tourismus, Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen.

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Städtebauförderung „Zukunft Stadtgrün“ (BMVI)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung

Förderung: Anteilsfinanzierung von 66,6 % durch Bund und Land/ 33,3 % durch Gemeinde (Eigenanteil)

Ziel der Förderung ist die Verbesserung der urbanen grünen Infrastruktur im Rahmen der baulichen Erhaltung und Entwicklung von Stadtquartieren als lebenswerte und gesunde Orte, die der Steigerung der Lebens- und Wohnqualität, der Verbesserung des Stadtklimas und der Umweltgerechtigkeit insbesondere durch eine gerechte Verteilung qualitativ hochwertigen Stadtgrüns sowie dem Erhalt der biologischen Vielfalt und der Naturerfahrung dienen.

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Denkmalpflegeprogramm „National wertvolle Kulturdenkmäler“

Antragstellung: bis zum 31. Oktober für das Folgejahr

Förderung: abhängig von der zu fördernden Maßnahme und den jährlich zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln

Gefördert werden Baudenkmale, historische Parks und Gärten sowie Bodendenkmale, in denen sich beispielhaft architektonische, städtebauliche, wissenschaftliche, geschichtliche oder politische Leistungen abbilden.

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Bewahrung und Sicherung national wertvoller Kulturgüter vor schädlichen Umwelteinflüssen (DBU)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung

Anthropogene Einflüsse auf die Umwelt schädigen nicht nur die Natur, sondern auch national wertvolle Kulturgüter. Im Sinne eines nachhaltigen Kulturgüterschutzes müssen zum Erhalt neue Strategien, Methoden, Verfahren oder Produkte entwickelt, modellhaft angewendet und kommuniziert werden. Modellprojekte im Förderthema verfolgen in der Regel einen interdisziplinären Ansatz insbesondere unter der Beteiligung von mittelständischen Unternehmen und der anwendungsorientierten Forschung.

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Energieeffizient Sanieren – Kredit (KfW)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung

Förderung: Darlehen, Tilgungszuschüsse  7,5 % – 27,5 % des Kreditbetrages abhängig von Art des Vorhabens

Die KfW Bankengruppe unterstützt Investitionen zur CO2-Minderung und Energieeinsparung bei bestehenden Wohngebäuden einschließlich Wohn-, Alten- und Pflegeheimen, für die vor dem 1. Februar 2002 der Bauantrag gestellt oder Bauanzeige erstattet wurde.

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Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit (KfW)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung

Förderung: erfolgt als Darlehen, max. 50.000 Euro

Die KfW Bankengruppe fördert die energetische Sanierung durch den Einbau und die Erweiterung von kleinen Heizungsanlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Dazu zählen solarthermische Anlagen mit einer Kollektorfläche bis 40 m2, Biomasseanlagen und Wärmepumpen mit einer Nennwärmeleistung bis zu 100 kW und Heizungsanlagen mit kombinierter Wärmerzeugung aus fossilen Brennstoffen und erneuerbaren Energien.

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Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegeleitung (KfW)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung

Förderquote: 50%

Die KfW Bankengruppe unterstützt die energetische Fachplanung und Baubegleitung durch einen unabhängigen Energieeffizienz-Experten während des Neubaus und der Sanierung von bestehenden Wohngebäuden.

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Städtebauförderungsrichtlinien Mecklenburg-Vorpommern

Antragstellung: bis zum 15. Oktober des Vorjahres

Förderung: als Zuschuss oder Darlehen

Das Land Mecklenburg-Vorpommern fördert mit Unterstützung des Bundes die Vorbereitung und Durchführung von städtebaulichen Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen. Ziel ist es, gebietsbezogene städtebauliche Missstände in den Gemeinden zu beheben oder zu mildern und zugleich die Rahmenbedingungen für private Investitionen zu verbessern.

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

http://www.foerderdatenbank.de/Foerder-DB/Navigation/Foerderrecherche/suche.html?get=ac80d983dbfe25ac822a775d5a906a87;views;document&doc=10339