Förderung: Umwelt/Naturschutz

Klimaschutzinitiative: Kleinserien-Richtlinie – Innovative marktreife Klimaschutzprodukte (BAFA)

Antragstellung: bis 28. Februar 2021

Förderquote: Zuschuss; Förderhöhe abhängig von Modul; 20 – 40 % der zuwendungsfähigen Kosten

Manche ausgewählte klimaschonende Technologien sind bis zur Marktreife entwickelt, können dem Markt aufgrund fehlender Förderung jedoch nur begrenzt zugänglich gemacht werden. Durch Förderung der Endanwendung dieser Technologien beim Kunden kann der Marktzugang und die Verbreitung der Technologie verbessert werden. In Folge der Anwendung dieser Technologien können die spezifischen Produktionskosten und die Anschaffungskosten für den Endkunden gesenkt werden. Zudem wird durch die effiziente Nutzung der Energie ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

Die Fördertatbestände sind modular unterteilt. Unter dem Modul 1 werden Kleinstwasserkraftanlagen mit einer elektrischen Leistung bis zu 30 kW gefördert. Diese können beispielsweise in Trinkwassernetzen bzw. Klär- oder Abwasseranlagen Anwendung finden. Im zweiten Modul werden Investitionen in Anlagen, welche der Produktion und dem erzeugungsnahen Verbrauch von Sauerstoff dienen, unterstützt. Weiterer Fördergegenstand sind Anlagen zur Wärmerückgewinnung aus dem Abwasser in Gebäuden (Modul 3). Die Anschaffung von Bohrgeräten für Erdbohrungen und den nachfolgenden Einsatz von innovativen Erdwärmespeichersonden mit hoher Entzugsleistung ist häufig mit hohen Kosten verbunden. Diese wird gesondert im Modul 4 gefördert. Mit dem Modul 5 soll die Markteinführung von Schwerlastfahrrädern unterstützt werden. Förderfähig sind Anhänger und Fahrräder mit elektrischer Antriebsunterstützung, sowohl einzeln, als auch im Gespann.

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Richtlinie über die Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich (BAFA)

Antragstellung: bis zum 31. Dezember 2020 (nur Onlineantragstellung)

Förderquote: Zuschuss ≤ 30 %, höchstens 25.ooo Euro pro Vorgang

Das Förderprogramm hat zum Ziel die Heizungseigentümer durch attraktive, nicht rückzahlbare Zuschüsse zu motivieren, ineffiziente Pumpen zu ersetzen und Optimierungsmaßnahmen am gesamten Heizsystem durchzuführen. Förderfähig sind der Ersatz von Heizungspumpen und Warmwasserzirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen und die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs. Durch Pumpentausch können leicht Stromeinsparungen von bis zu 80 % erreicht werden. Mit dem hydraulischen Abgleich der Heizungsanlage sind Kosteneinsparungen von 20 % möglich.

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Heizsystem, Heizungsoptimierung, Heizungspumpe, hocheffizient, hydraulischer Abgleich, Pufferspeicher, Pumpe, Pumpentausch, Strangventil, Temperaturregler, Thermostatventile, Umwälzpumpe, Wasserzirkulationspumpen

Kofinanzierungshilfenrichtlinie (KofiRL M-V)

Antragstellung: bis 31. Dezember 2023

Förderquote: 50 -90 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, je nach Leistungsfähigkeit des Antragstellers, max. 1 Mio. €

Finanzschwache Kommunen können aufgrund fehlenden Kapitals oftmals nicht an Fördermittelprogrammen (Land, Bund, EU) teilnehmen. Im Rahmen der Kofinanzierungshilfenrichtlinie fördert das Land Mecklenburg-Vorpommern speziell diese Kommunen. Der von den Kommunen zu erbringende Eigenanteil wird mitfinanziert.

Eine Kofinanzierung ist nur möglich, wenn das Vorhaben im Rahmen anderer Richtlinien und Verwaltungsvorschriften gefördert wird und noch nicht begonnen wurde. Mitfinanzierbar sind somit unter anderem auch Vorhaben entsprechend der Klimaschutzschutzförderrichtlinie Kommunen, Kommunale Radwegebaurichtlinie, der Regenerative Energieversorgungsförderrichtlinie oder der Richtlinie zur Förderung forstwirtschaftlicher Maßnahmen im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums

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IKK – Investitionskredit Kommunen (KfW)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung

Förderquote: max. bis zu 150 Mio. € pro Jahr und Antragsteller

Die KfW- Bankengruppe finanziert langfristig Investitionen und Fördermaßnahmen von Kommunen in die soziale und kommunale Infrastruktur.

Förderfähig sind Anpassungsmaßnahmen der technischen Infrastruktur (z.B. Wasser- und Abwasserwirtschaft), Stadtbeleuchtung, Breitbandnetze, Verkehrsinfrastruktur, Abfallwirtschaft, Stadt- und Dorfentwicklung incl. Tourismus, Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen.

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Förderung Schwerlastenfahrräder (BAFA)

Antragstellung: bis 28. Februar 2021

Förderquote: 30 % der Anschaffungskosten, maximal 2.500 Euro pro Lastenfahrrad u. -anhänger oder Gespann

Gefördert werden Ausgaben für die Anschaffung von E-Schwerlastenfahrräder und Schwerlastenanhänger mit elektrischer Antriebsunterstützung für den fahrradgebundenen Lastenverkehr.

Förderfähig sind Investitionen für die Anschaffung von elektrisch angetriebene Schwerlastenfahrräder, Schwerlastenanhänger mit elektrischer Antriebsunterstützung oder
Gespann aus Lastenfahrrad und Lastenanhänger, bei dem mindestens ein Bestandteil (Fahrrad oder Anhänger) über eine elektrische Antriebsunterstützung verfügen muss.

Elektrisch angetriebene Schwerlastenfahrräder sowie Schwerlastenanhänger mit elektrischer Antriebsunterstützung müssen dabei über ein Mindest-Transportvolumen von 1 m³ und eine Nutzlast von mindestens 150 kg verfügen.

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Städtebauförderung „Zukunft Stadtgrün“ (BMVI)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung

Förderung: Anteilsfinanzierung von 66,6 % durch Bund und Land/ 33,3 % durch Gemeinde (Eigenanteil)

Ziel der Förderung ist die Verbesserung der urbanen grünen Infrastruktur im Rahmen der baulichen Erhaltung und Entwicklung von Stadtquartieren als lebenswerte und gesunde Orte, die der Steigerung der Lebens- und Wohnqualität, der Verbesserung des Stadtklimas und der Umweltgerechtigkeit insbesondere durch eine gerechte Verteilung qualitativ hochwertigen Stadtgrüns sowie dem Erhalt der biologischen Vielfalt und der Naturerfahrung dienen.

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BMU – Umweltinnovationsprogramm (PTJ)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung

Förderung: erfolgt als Zinszuschuss

Ziel der Förderung ist es, mit möglichst wenig Umweltbelastung und geringem Ressourcen- und Energieeinsatz ökonomisch zu wirtschaften.

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Naturschutzgroßprojekte (chance.natur – Bundesförderung Naturschutz – BfN)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung

Förderquote: bis zu 75%

Ziel der Förderung ist es, den Rückgang der vorhandenen Vielfalt wildlebender Arten aufzuhalten, die Situation gefährdeter Arten und Biotope zu verbessern und überlebensfähige Populationen von Arten, für die Deutschland eine besondere Verantwortung trägt, langfristig zu sichern.

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Förderung der bilateralen Forschungskooperation und des Wissensaustausches für internationale nachhaltige Waldbewirtschaftung (BLE)

Antragstellung: 31. Dezember 2020

Förderquote: richtet sich nach Art und Umfang der Maßnahme

Ziel der Förderung ist es, die Nutzung der Wälder weltweit auf eine nachhaltige Waldbewirtschaftung umzustellen, um der fortschreitenden Entwaldung und Degradierung des Waldes entgegenzuwirken.

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Umweltschutzförderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung

Förderung: richtet sich nach Art des Projektes

Ziel der Förderung ist es, die Erforschung, Entwicklung und Nutzung neuer umweltentlastender Technologien und Produkte im Sinne eines vorsorgenden integrierten Umweltschutzes zu unterstützen sowie das Nationale Naturerbe zu bewahren bzw. wiederherzustellen und das Umweltbewusstsein und -verhalten der Menschen durch Information und Maßnahmen der Umweltbildung zu fördern.

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