Förderung: Innovation/Forschung

BMVI-Förderaufruf im Rahmen des NIP 2: Förderung von Wasserstofftankstellen im Strassenverkehr (PtJ)

Antragstellung: 31. Juli 2019 (über easyonline-Portal)

Förderquote: Zuschuss; 50 % der förderfähigen Ausgaben für Wasserstofftankstellen; 40 % der Investitionsmehrausgaben für Elektrolyseur

Eines der wesentlichen Ziele des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie – NIP 2 – ist es neben den, in Phase 1 des Programms entwickelten, Brennstoffzellenprodukten auch die dafür notwendige Wasserstoffinfrastruktur im Energiemarkt zu etablieren. Das Ziel von 100 Wasserstofftankstellen in Deutschland bis 2020 ist nahezu erreicht. 70 Tankstellen sind bereits in Betrieb, der Bau von 30 Weiteren fast umgesetzt. Als nächste Zielmarke sollen 400 Wasserstofftankstellen bis 2025 erreicht werden. In einem gesonderten Förderaufruf des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) wird daher die Errichtung von weiteren Wasserstofftankstellen gefördert. Zu den förderfähigen Investititionen im Rahmen dieses Aufrufes gehören:

  • die Errichtung von öffentlich zugänglichen Wasserstofftankstellen und
  • Elektrolyseure

Bei Errichtung von Wasserstofftankstellen können bis zu 50 % der förderfähigen Ausgaben bezuschusst werden. Bezüglich der Installation von Elektrolyseanlagen zur Erzeugung von Wasserstoff vor Ort und zur Betankung der Wasserstoffinfrastruktur sind Zuschüsse in Höhe von 40 % der Investitionsmehrausgaben möglich. Die Frist zur Antragseinreichung endet am 31.07.2019.

Hier finden Sie ausführliche Informationen zum Förderaufruf und der dazugehörigen Förderrichtlinie.

Hyland- Wasserstoffregionen in Deutschland: Förderaufruf für Wettbewerbe „HyExperts“ und „HyPerformer“

Antragstellung: Bewerbungsfrist bis 30. September 2019 (nur online)

Förderquote: Zuschuss; abhängig von der durchgeführten Fördermaßnahme; max. 50 % der beihilfefähigen Kosten; für KMU bis zu 65 %

Im Verkehrssektor wird neben der Einführung der Elektromobilität zunehmend auch die Nutzung von regenerativ erzeugtem Wasserstoff von Bedeutung sein. Daher ist es Ziel des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), die Akzeptanz und Verbreitung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie zu steigern. Besonders auf kommunaler und regionaler Ebene sind bereits ordnungspolitische Strukturen, die genutzt werden können, vorhanden. Hier werden Umwelt- und Verkehrskonzepte nicht nur geplant und gesteuert, sondern auch vor Ort umgesetzt. Zudem besitzen kommunale Betriebe häufig Flotten und Fuhrparks, die gegebenenfalls auf die Nutzung von Wasserstoff umgestellt werden und gleichzeitig öffentlichkeitswirksam betrieben werden können. Das BMVI lobt im Rahmen eines Wettbewerbes die aussichtsreichsten Projektideen für Wasserstoffregionen in Deutschland aus. Um den unterschiedlichen Wissens- und Erfahrungsstand einzelner Regionen bezüglich der Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff zu berücksichtigen wurde die Regionenförderung in drei Kategorien untergliedert.

  • HyStarter
  • HyExperts
  • HyPerformer

Innerhalb der Kategorie HyStarter wurde bereits ein Interessensbekundungsverfahren durchgeführt und abgeschlossen. Etwa sechs potenzielle Regionen wurden bereits ausgewählt, die organisatorisch und inhaltlich beraten werden. Der hier genannte Wettbewerb bezieht sich also nur auf die Kategorien „HyExperts“ und „HyPerformer„. Die Bewerbungsfrist für beide Wettbewerbskategorien endet am 30. September 2019.

Im Rahmen der Kategorie „HyExperts“ sollen Regionen, welche bereits erste Erfahrungen aufweisen können, bei der Erstellung von integrierten Konzepten und tiefergehenden Analysen unterstützt werden. Es werden maximal 5 Gewinnerregionen ermittelt, für die insgesamt eine Fördersumme in Höhe von 300.000 Euro bereit steht.

Unter der Kategorie „HyPerformer“ werden maximal 2 Regionen ausgewählt, deren bereits fertiggestellte Gesamtkonzepte nun praktisch umgesetzt werden sollen. Für die Beschaffung von Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie stehen insgesamt Mittel in Höhe von 20 Mio. Euro zur Verfügung.

Ausführliche Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.

Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie Phase II (NIP) – Maßnahmen der Marktaktivierung – Schwerpunkt Nachhaltige Mobilität (PTJ)

Antragstellung: bis 31. Dezember 2019 (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Zuschuss; abhängig von der durchgeführten Fördermaßnahme; max. 45 % der beihilfefähigen Kosten; für KMU bis zu 65 %

Bereits seit 2007 wird das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) in Zusammenarbeit zwischen dem Bundesministerien für Umwelt sowie Bildung und Forschung und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ressortübergreifend mit der Wirtschaft und der Industrie umgesetzt. Ziel in der ersten Förderperiode 2007 bis 2016 war es, grundlegende Forschungs- und Entwicklungsarbeit in den Bereichen der Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie zu leisten und diese Technologie für eine entsprechenden Markteinführung vorzubereiten. Wesentliches Ziel in der 2. Phase ist es nun die Erkenntnisse, die entwickelten Brennstoffzellenprodukte und eine dafür notwendige Wasserstoffinfrastruktur im Energiemarkt und Verkehrssektor zu etablieren. Dafür wurde das NIP neu ausgerichtet und ein Maßnahmenkatalog für die Fortsetzung bis zum Jahr 2026 erstellt. Nur durch Anwendung der neuen Erkenntnisse und Technologien kann ein entsprechender Markt aufgebaut und aktiviert werden. Daher liegen besonders anwendungsorientierte Vorhaben bzw. Investitionen im Fokus dieser Förderrichtlinie. Förderfähig im Sinne dieser Bekanntmachung sind Investitionen in:

  • Fahrzeuge (Straße, Schiene, Wasser) und Flugzeuge mit Brennstoffzellenantrieb, ggf. für den Betrieb notwendige Betankungs- und Wartungsinfrastruktur
  • Sonderfahrzeuge in der Logistik mit Brennstoffzellenantrieb und für den Betrieb notwendige Betankungsinfrastruktur
  • Elektrolyseanlagen für die Erzeugung von Wasserstoff vor Ort
  • brennstoffzellenbasierte autarke Stromversorgung
  • hocheffiziente, brennstoffzellenbasierte Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen für die Energieversorgung von Schiffen, Fahr- und Flugzeugen
  • diskriminierungsfrei, öffentlich zugängliche Wasserstoffbetankungsinfrastruktur

Die Förderung erfolgt in Form eines Investitionszuschusses, dessen Höhe von der Art des Vorhabens abhängig ist. Bei Investitionen in Fahr- und Flugzeuge mit Brennstoffzellenantrieb sowie in Elektrolyseanlagen oder eine autarke Stromversorgung gelten maximal 40 Prozent der Investitionskosten als förderfähig. Brennstoffzellenbasierte Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen können in einer Höhe von maximal 45 Prozent bezuschusst werden. Kleinen und mittleren Unternehmen kann zusätzlich einen 20-prozentiger bzw. 10 -prozentiger Zuschuss gewährt werden. Investitionen in festgelegten Fördergebieten, in denen beispielsweise eine hohe Arbeitslosigkeit herrscht, können darüber hinaus gefördert werden. Bei Investitionen in Wasserstoffbetankungsinfrastruktur ist nur der Differenzbetrag zwischen den beihilfefähigen Kosten und dem zu erwartendem Gewinn förderfähig. Jedes Investitionsvorhaben wird bei Antragstellung geprüft und die Höhe des Zuschusses entsprechend dem Antragsteller und den wirtschaftlichen Bedingungen festgelegt. Neben den hier genannten Fördergegenständen werden auch seperate Förderaufrufe herausgegeben. Die geltenden Förderbedingungen werden in den jeweiligen Aufrufen veröffentlicht.

Ausführliche Informationen zurm Programm erhalten Sie hier.

Biomasse im Neubau – Innovations- und Zusatzförderung (BAFA)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Zuschuss; Innovationsförderung bis zu 8.000 EUR; Zusatzförderung bis zu 9.000 EUR

Im Rahmen des Marktanreizprogramms fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Maßnahmen zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien. Ziel ist es durch Einführung einer Nutzungspflicht für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung in Neubauten und bei der größeren Sanierung öffentlicher Gebäude, welche im Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz festgeschrieben ist, die CO2-Emissionen im Gebäudesektor spürbar zu senken. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen auch die Errichtung oder die Nachrüstung von Biomasseanlagen zur thermischen Nutzung im Leistungsbereich 5 bis einschließlich 100 kW Nennwärmeleistung mit Einrichtungen zur Brennwertnutzung und/oder Staubminderung. Im genaueren förderfähig sind folgende Anlagentypen:

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Biomasse im Altbau – Innovations- und Zusatzförderung (BAFA)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Zuschuss; Innovationsförderung bis zu 8.000 EUR; Zusatzförderung bis zu 9.000 EUR

Im Rahmen des Marktanreizprogramms fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Maßnahmen zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien. Ziel ist es neben der Nutzungspflicht für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung in Neubauten und bei der größeren Sanierung öffentlicher Gebäude, welche im Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz festgeschrieben ist, auch den Anteil von erneuerbaren Energien bei der Wärmeversorgung in Bestandsbauten spürbar zu erhöhen. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen auch die Errichtung oder die Nachrüstung von Biomasseanlagen zur thermischen Nutzung im Leistungsbereich 5 bis einschließlich 100 kW Nennwärmeleistung mit Einrichtungen zur Brennwertnutzung und/oder Staubminderung. Im genaueren förderfähig sind folgende Anlagentypen:

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Richtlinie zur Förderung eines Pilotinnovationswettbewerbs für Sprunginnovationen zum Thema „Weltspeicher” (PTJ)

Antragstellung: bis 30. Juni 2021

Förderquote: Zuschuss; bis zu 100 % der Kosten je nach Antragsteller; max. 250.000 EUR (Konzeptphase), max. 5 Mio. EUR je Verbund (Projektphase)

Nur mit der Umstelllung des derzeitigen Energieversorgungssystems auf erneuerbare Energien können die Klimaschutzziele, welche mit dem Pariser Abkommen beschlossen wurden, erreicht werden. Aufgrund des schwankenden Angebots von Wind und Sonne bedarf es jedoch Energiespeicher, mit denen erzeugter Strom bedarfsgerecht genutzt werden kann. Sowohl in anderen Ländern als auch Deutschland können erhebliche Potenziale nicht genutzt werden, da es an kostengünstigen Speichertechnologien fehlt.

Aus diesem Grund führt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ergänzend zum 7. Energieforschungsprogramms unter dem Programmpunkt Systemintegration den neuen Pilotinnovationswettbewerb „Weltspeicher“ ein. Der Wettbewerb zielt auf die Entwicklung eines Energiespeichers ab, welcher für den Hausgebrauch nutzbar und zugleich wesentlicher kostengünstiger und umweltfreundlicher ist, jedoch in der Leistungsfähigkeit mindestens dem Stand der Technik entspricht bzw. noch effizienter ist als bisherige Technologien.

Der Innovationswettbewerb ist in eine Konzept- und eine Projektphase unterteilt. Er richtet sich vor allem an Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die über Forschungs- und Entwicklungskapazitäten verfügen und an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, besonders KMU, und weitere Organisationen. Diese können sowohl einzeln als auch als im Verbund aus mindestens zwei Partnern an der Konzeptphase teilnehmen. In der Konzeptphase sollen parallel mehrere Lösungskonzepte detailiert ausgearbeitet und mit Messungen und Berechnungen belegt werden. Für die Projektphase werden anschließend die zwei innovativsten Lösungansätze ausgewählt, sofern sie bestimmte Kriterien erfüllen. Die Projektphase muss in einem Verbund aus mindestens einer Hochschule bzw. außeruniversitärer Forschungseinrichtung und mindestens einem Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft durchgeführt werden. Ziel dieser Phase ist es das zuvor erarbeitete Lösungskonzept bis zum Demonstrationsstadium zu entwickeln und fundierte Konzepte zur Markteinführung auszuarbeiten.

Ausführliche Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.

Solarthermie im Neubau – Innovations- und Zusatzförderung (BAFA)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Zuschuss; Innovationsförderung bis zu 15.000 EUR; Zusatzförderung bis zu 16.500 EUR

Im Rahmen des Marktanreizprogramms fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Maßnahmen zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien. Ziel ist es durch Einführung einer Nutzungspflicht für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung in Neubauten und bei der größeren Sanierung öffentlicher Gebäude, welche im Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz festgeschrieben ist, die CO2-Emissionen im Gebäudesektor spürbar zu senken. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen die Errichtung oder die Erweiterung von großen Solarkollektoren mit einer Bruttokollektorfläche zwischen 20 und 100 m2 zur thermischen Nutzung. Voraussetzung für die Förderung ist die Installation der großen Anlage auf neuen Wohngebäuden mit mindestens 3 Wohneinheiten, Nichtwohngebäuden mit einer Nutzfläche von mindestens 500 m2 oder auf Ein- bzw. Zweifamilienhäusern mit einem solaren Deckungsgrad von mindestens 50 %. Einer der folgenden Nutzungszwecke soll dabei erfüllt sein.

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Solarthermie im Altbau – Innovations- und Zusatzförderung (BAFA)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Zuschuss; Innovationsförderung bis zu 20.000 EUR; Zusatzförderung bis zu 22.500 EUR

Im Rahmen des Marktanreizprogramms fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Maßnahmen zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien. Ziel ist es neben der Nutzungspflicht für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung in Neubauten und bei der größeren Sanierung öffentlicher Gebäude, welche im Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz festgeschrieben ist, auch den Anteil von erneuerbaren Energien bei der Wärmeversorgung in Bestandsbauten spürbar zu erhöhen. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen auch die Errichtung oder die Erweiterung von großen Solarkollektoren mit einer Bruttokollektorfläche zwischen 20 und 100 m2 zur thermischen Nutzung. Voraussetzung für die Förderung ist die Installation der großen Anlage auf Wohngebäuden mit mindestens 3 Wohneinheiten, Nichtwohngebäuden mit einer Nutzfläche von mindestens 500 m2 oder auf Ein- bzw. Zweifamilienhäusern mit einem solaren Deckungsgrad von mindestens 50 %. Einer der folgenden Nutzungszwecke soll dabei erfüllt sein.

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Solarthermie im Altbau – Basis- und Zusatzförderung (BAFA)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Zuschuss; Basisförderung bis zu 5.600 EUR; Zusatzförderung bis zu 7.100 EUR

Im Rahmen des Marktanreizprogramms fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Maßnahmen zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien. Ziel ist es neben der Nutzungspflicht für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung in Neubauten und bei der größeren Sanierung öffentlicher Gebäude, welche im Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz festgeschrieben ist, auch den Anteil von erneuerbaren Energien bei der Wärmeversorgung in Bestandsbauten spürbar zu erhöhen. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen auch die Errichtung oder die Erweiterung von Solarkollektoren bis zu einer Bruttokollektorfläche von 40 m2 zur thermischen Nutzung. Mindestens einer der folgenden Nutzungszwecke soll dabei erfüllt sein.

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KMU-innovativ: Ressourceneffizienz und Klimaschutz (PtJ, DLR, KIT)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung, jeweils zum 15. April bzw. 15. Oktober des Jahres

Förderquote: Zuschuss; ≤ 50 % für Unternehmen, für KMU höhere Quoten möglich; ≤ 100 % für Hochschulen, Forschungseinrichtungen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Durchführung von industriellen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben um deren Innovationspotenzial zu stärken. Förderfähig sind insbesondere risikoreiche innovative Vorhaben, welche ohne Förderung nicht umsetzbar wären, jedoch für die Positionierung des Unternehmens am Markt von Bedeutung sind. Die Zuordnung des Vorhabens im Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA 3)” gilt als Fördervoraussetzung. Grundsätzlich können Projekte zur Forschung und Entwicklung (FuE), die sich in die folgenden Schwerpunkte einteilen lassen, unterstützt werden.

  • Rohstoffeffizienz
  • Energieeffizienz und Klimaschutz
  • nachhaltiges Wassermanagement
  • nachhaltiges Flächenmanagement

Durch die Optimierung der Wertschöpfungsketten sowie der Bewertungs- und Steuerungselemente kann die Rohstoffproduktivität verbessert werden. Im Fokus des Forschungsschwerpunktes Rohstoffeffizienz stehen somit nicht nur die Steigerung der Ressoureneffizienz in Verfahren mit hohen Rohstoffverbrauch, sondern auch auch innovative Recycling- und Verwertungsverfahren oder ressourceneffiziente Produktdesigns.

Um die Energieeffizienz in der Industrie zu steigern können die Forschung und Entwicklung von innovativen Technologien, Verfahren aber auch Dienstleistungen gefördert werden. Förderfähig sind ebenso FuE-Vorhaben für emissionsmindernde Verfahren und Technologien. Dies gilt auch für Bewirtschaftungsverfahren in ländlichen Räumen. Zudem können auch innovative Produkte und Dienstleistungen einen Beitrag zum Klimachutz leisten.

Unter dem Schwerpunkt nachhaltiges Wassermanagement sind sowohl innovative Verfahren zur Gewinnung und Aufbereitung von Trinkwasser, als auch von Abwasser förderfähig. Ziel ist es verbesserte Strategien und Technologien zur Wassereinsparung bzw. Kreislauffführung beispielsweise durch effiziente Bewässerungstechnologien zu entwickeln. Durch neue Konzepte und Technologien können Stoffströme miteinander gekoppelt und Stoffe rückgewonnen werden. Gefördert wird auch die Mess-, Steuer- und Regelungstechnik für Wassersysteme.

Mit dem letzten Förderschwerpunkt können Vorhaben zur Entwicklung von innovativen Instrumenten, Dienstleistungen und Technologien gefördert werden. Durch nachhaltiges Flächenmanagement können die Flächeninanspruchnahme reduziert und durch Recycling wieder Flächen nutzbar gemacht werden.

Ausführliche Informationen finden Sie hier: