Förderung: Innovation/Forschung

BMVI-Förderaufruf im Rahmen des NIP 2: Förderung von Wasserstofftankstellen im Strassenverkehr (PtJ)

Antragstellung: 31. Juli 2019 (über easyonline-Portal)

Förderquote: Zuschuss; 50 % der förderfähigen Ausgaben für Wasserstofftankstellen; 40 % der Investitionsmehrausgaben für Elektrolyseur

Eines der wesentlichen Ziele des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie – NIP 2 – ist es neben den, in Phase 1 des Programms entwickelten, Brennstoffzellenprodukten auch die dafür notwendige Wasserstoffinfrastruktur im Energiemarkt zu etablieren. Das Ziel von 100 Wasserstofftankstellen in Deutschland bis 2020 ist nahezu erreicht. 70 Tankstellen sind bereits in Betrieb, der Bau von 30 Weiteren fast umgesetzt. Als nächste Zielmarke sollen 400 Wasserstofftankstellen bis 2025 erreicht werden. In einem gesonderten Förderaufruf des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) wird daher die Errichtung von weiteren Wasserstofftankstellen gefördert. Zu den förderfähigen Investititionen im Rahmen dieses Aufrufes gehören:

  • die Errichtung von öffentlich zugänglichen Wasserstofftankstellen und
  • Elektrolyseure

Bei Errichtung von Wasserstofftankstellen können bis zu 50 % der förderfähigen Ausgaben bezuschusst werden. Bezüglich der Installation von Elektrolyseanlagen zur Erzeugung von Wasserstoff vor Ort und zur Betankung der Wasserstoffinfrastruktur sind Zuschüsse in Höhe von 40 % der Investitionsmehrausgaben möglich. Die Frist zur Antragseinreichung endet am 31.07.2019.

Hier finden Sie ausführliche Informationen zum Förderaufruf und der dazugehörigen Förderrichtlinie.

Hyland- Wasserstoffregionen in Deutschland: Förderaufruf für Wettbewerbe „HyExperts“ und „HyPerformer“

Antragstellung: Bewerbungsfrist bis 30. September 2019 (nur online)

Förderquote: Zuschuss; abhängig von der durchgeführten Fördermaßnahme; max. 50 % der beihilfefähigen Kosten; für KMU bis zu 65 %

Im Verkehrssektor wird neben der Einführung der Elektromobilität zunehmend auch die Nutzung von regenerativ erzeugtem Wasserstoff von Bedeutung sein. Daher ist es Ziel des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), die Akzeptanz und Verbreitung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie zu steigern. Besonders auf kommunaler und regionaler Ebene sind bereits ordnungspolitische Strukturen, die genutzt werden können, vorhanden. Hier werden Umwelt- und Verkehrskonzepte nicht nur geplant und gesteuert, sondern auch vor Ort umgesetzt. Zudem besitzen kommunale Betriebe häufig Flotten und Fuhrparks, die gegebenenfalls auf die Nutzung von Wasserstoff umgestellt werden und gleichzeitig öffentlichkeitswirksam betrieben werden können. Das BMVI lobt im Rahmen eines Wettbewerbes die aussichtsreichsten Projektideen für Wasserstoffregionen in Deutschland aus. Um den unterschiedlichen Wissens- und Erfahrungsstand einzelner Regionen bezüglich der Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff zu berücksichtigen wurde die Regionenförderung in drei Kategorien untergliedert.

  • HyStarter
  • HyExperts
  • HyPerformer

Innerhalb der Kategorie HyStarter wurde bereits ein Interessensbekundungsverfahren durchgeführt und abgeschlossen. Etwa sechs potenzielle Regionen wurden bereits ausgewählt, die organisatorisch und inhaltlich beraten werden. Der hier genannte Wettbewerb bezieht sich also nur auf die Kategorien „HyExperts“ und „HyPerformer„. Die Bewerbungsfrist für beide Wettbewerbskategorien endet am 30. September 2019.

Im Rahmen der Kategorie „HyExperts“ sollen Regionen, welche bereits erste Erfahrungen aufweisen können, bei der Erstellung von integrierten Konzepten und tiefergehenden Analysen unterstützt werden. Es werden maximal 5 Gewinnerregionen ermittelt, für die insgesamt eine Fördersumme in Höhe von 300.000 Euro bereit steht.

Unter der Kategorie „HyPerformer“ werden maximal 2 Regionen ausgewählt, deren bereits fertiggestellte Gesamtkonzepte nun praktisch umgesetzt werden sollen. Für die Beschaffung von Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie stehen insgesamt Mittel in Höhe von 20 Mio. Euro zur Verfügung.

Ausführliche Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.

Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie Phase II (NIP) – Maßnahmen der Marktaktivierung – Schwerpunkt Nachhaltige Mobilität (PTJ)

Antragstellung: bis 31. Dezember 2019 (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Zuschuss; abhängig von der durchgeführten Fördermaßnahme; max. 45 % der beihilfefähigen Kosten; für KMU bis zu 65 %

Bereits seit 2007 wird das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) in Zusammenarbeit zwischen dem Bundesministerien für Umwelt sowie Bildung und Forschung und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ressortübergreifend mit der Wirtschaft und der Industrie umgesetzt. Ziel in der ersten Förderperiode 2007 bis 2016 war es, grundlegende Forschungs- und Entwicklungsarbeit in den Bereichen der Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie zu leisten und diese Technologie für eine entsprechenden Markteinführung vorzubereiten. Wesentliches Ziel in der 2. Phase ist es nun die Erkenntnisse, die entwickelten Brennstoffzellenprodukte und eine dafür notwendige Wasserstoffinfrastruktur im Energiemarkt und Verkehrssektor zu etablieren. Dafür wurde das NIP neu ausgerichtet und ein Maßnahmenkatalog für die Fortsetzung bis zum Jahr 2026 erstellt. Nur durch Anwendung der neuen Erkenntnisse und Technologien kann ein entsprechender Markt aufgebaut und aktiviert werden. Daher liegen besonders anwendungsorientierte Vorhaben bzw. Investitionen im Fokus dieser Förderrichtlinie. Förderfähig im Sinne dieser Bekanntmachung sind Investitionen in:

  • Fahrzeuge (Straße, Schiene, Wasser) und Flugzeuge mit Brennstoffzellenantrieb, ggf. für den Betrieb notwendige Betankungs- und Wartungsinfrastruktur
  • Sonderfahrzeuge in der Logistik mit Brennstoffzellenantrieb und für den Betrieb notwendige Betankungsinfrastruktur
  • Elektrolyseanlagen für die Erzeugung von Wasserstoff vor Ort
  • brennstoffzellenbasierte autarke Stromversorgung
  • hocheffiziente, brennstoffzellenbasierte Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen für die Energieversorgung von Schiffen, Fahr- und Flugzeugen
  • diskriminierungsfrei, öffentlich zugängliche Wasserstoffbetankungsinfrastruktur

Die Förderung erfolgt in Form eines Investitionszuschusses, dessen Höhe von der Art des Vorhabens abhängig ist. Bei Investitionen in Fahr- und Flugzeuge mit Brennstoffzellenantrieb sowie in Elektrolyseanlagen oder eine autarke Stromversorgung gelten maximal 40 Prozent der Investitionskosten als förderfähig. Brennstoffzellenbasierte Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen können in einer Höhe von maximal 45 Prozent bezuschusst werden. Kleinen und mittleren Unternehmen kann zusätzlich einen 20-prozentiger bzw. 10 -prozentiger Zuschuss gewährt werden. Investitionen in festgelegten Fördergebieten, in denen beispielsweise eine hohe Arbeitslosigkeit herrscht, können darüber hinaus gefördert werden. Bei Investitionen in Wasserstoffbetankungsinfrastruktur ist nur der Differenzbetrag zwischen den beihilfefähigen Kosten und dem zu erwartendem Gewinn förderfähig. Jedes Investitionsvorhaben wird bei Antragstellung geprüft und die Höhe des Zuschusses entsprechend dem Antragsteller und den wirtschaftlichen Bedingungen festgelegt. Neben den hier genannten Fördergegenständen werden auch seperate Förderaufrufe herausgegeben. Die geltenden Förderbedingungen werden in den jeweiligen Aufrufen veröffentlicht.

Ausführliche Informationen zurm Programm erhalten Sie hier.

Biomasse im Neubau – Innovations- und Zusatzförderung (BAFA)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Zuschuss; Innovationsförderung bis zu 8.000 EUR; Zusatzförderung bis zu 9.000 EUR

Im Rahmen des Marktanreizprogramms fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Maßnahmen zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien. Ziel ist es durch Einführung einer Nutzungspflicht für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung in Neubauten und bei der größeren Sanierung öffentlicher Gebäude, welche im Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz festgeschrieben ist, die CO2-Emissionen im Gebäudesektor spürbar zu senken. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen auch die Errichtung oder die Nachrüstung von Biomasseanlagen zur thermischen Nutzung im Leistungsbereich 5 bis einschließlich 100 kW Nennwärmeleistung mit Einrichtungen zur Brennwertnutzung und/oder Staubminderung. Im genaueren förderfähig sind folgende Anlagentypen:

  • Pelletkessel
  • Pelletkessel mit Pufferspeicher
  • Hackschnitzelkessel mit neuem oder vorhandenem Pufferspeicher
  • emissionsarme Scheitholzvergaserkessel

Die Höhe der Innovationsförderung für Biomasseanlagen richtet sich nach dem Anlagentyp und der gewählten innovativen Einrichtung. In neu gebauten Gebäuden können für die Installation von Brennwerttechnik Zuschüsse zwischen 3.000 Euro und 3.500 Euro generiert werden. Förderfähig sind hier sowohl sekundäre Bauteile, welche in den Abgasweg eingebaut werden können, als auch Anlagen in denen ein kondensierender Abgaswärmetauscher -oder wäscher bereits integriert ist. Für die Installation von Einrichtungen zur sekundären Abscheidung von Partikeln sind abhängig von Anlagenart Zuschüsse zwischen 2.000 Euro und 3.500 Euro möglich. Zu den geförderten Anlagen zählen elektrostatische Abscheider, filternde Abscheider und Abgaswäscher.


Fördersätze der Innovationsförderung können mit zusätzlichen Boni kombiniert werden

Sowohl durch Kombination der Biomasseanlage mit einer Solarkollekoranlage oder Wärmepumpe als auch durch Anschluss der Biomasseanlage an ein Wärmenetz ist eine Zusatzförderung von in Höhe 500 Euro möglich (Kombinationsbonus).

Sofern das Gebäude, in dem die neue Anlage errichtet wird, den Anforderungen eines KfW-Effizienzhaus 55 entspricht, kann ein zusätzlicher Gebäudeeffizienzbonus in Höhe von 50 % der Innovationsförderung gewährt werden. Bei der Errichtung der Biomasseanlage sind zudem auch Optimierungsmaßnahmen, mit der das bestehende Heizungssystem energetisch auf den neuesten Stand gebracht wird, förderfähig. Dazu zählen beispielsweise der Austausch von Heizkörperventilen oder die Installation von Hocheffizienzpumpen, aber auch die Einrichtung bzw. der Neubau eines Heizraums oder Bevorratungsbehälters für Biomasse. Die Förderhöhe beträgt hier bis zu 10 % der Nettoinvestitionskosten bzw. maximal 50 % der Basisförderung. Soll eine bereits geförderte Anlage nach frühestens 3 Jahren optimiert werden, wird auch diese Maßnahme mit maximal 200 Euro bezuschusst.

Die im Einzelnen geltenden Förderhöhen und -voraussetzungen sind in der Förderübersicht für Biomasseanlagen zusammengestellt. Der folgende Film erklärt Ihnen kurz, wie die Antragstellung beim BAFA abläuft und wie Sie sich Ihre Zuschüsse sichern können.

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), „Wie Sie eine Förderung für Ihre neue Heizung bekommen“, CC BY 3.0.

Ausführliche Informationen finden Sie hier.

Biomasse im Altbau – Innovations- und Zusatzförderung (BAFA)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Zuschuss; Innovationsförderung bis zu 8.000 EUR; Zusatzförderung bis zu 9.000 EUR

Im Rahmen des Marktanreizprogramms fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Maßnahmen zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien. Ziel ist es neben der Nutzungspflicht für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung in Neubauten und bei der größeren Sanierung öffentlicher Gebäude, welche im Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz festgeschrieben ist, auch den Anteil von erneuerbaren Energien bei der Wärmeversorgung in Bestandsbauten spürbar zu erhöhen. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen auch die Errichtung oder die Nachrüstung von Biomasseanlagen zur thermischen Nutzung im Leistungsbereich 5 bis einschließlich 100 kW Nennwärmeleistung mit Einrichtungen zur Brennwertnutzung und/oder Staubminderung. Im genaueren förderfähig sind folgende Anlagentypen:

  • Pelletkessel
  • Pelletkessel mit Pufferspeicher
  • Hackschnitzelkessel mit neuem oder vorhandenem Pufferspeicher
  • emissionsarme Scheitholzvergaserkessel

Die Höhe der Innovationsförderung für Biomasseanlagen richtet sich nach dem Anlagentyp und der gewählten innovativen Einrichtung. Im Gebäudebestand können für die Installation von Brennwerttechnik Zuschüsse zwischen 4.500 Euro und 8.000 Euro generiert werden. Förderfähig sind hier sowohl sekundäre Bauteile, welche in den Abgasweg eingebaut werden können, als auch Anlagen in denen ein kondensierender Abgaswärmetauscher -oder wäscher bereits integriert ist. Für die Installation von Einrichtungen zur sekundären Abscheidung von Partikeln sind abhängig von Anlagenart Zuschüsse zwischen 3.000 Euro und 8.000 Euro möglich. Zu den geförderten Anlagen zählen elektrostatische Abscheider, filternde Abscheider und Abgaswäscher.


Fördersätze der Innovationsförderung können mit zusätzlichen Boni kombiniert werden

Sowohl durch Kombination der Biomasseanlage mit einer Solarkollekoranlage oder Wärmepumpe als auch durch Anschluss der Biomasseanlage an ein Wärmenetz ist eine Zusatzförderung von in Höhe 500 Euro möglich (Kombinationsbonus).

Sofern das Gebäude, in dem die neue Anlage errichtet wird, den Anforderungen eines KfW-Effizienzhaus 55 entspricht, kann ein zusätzlicher Gebäudeeffizienzbonus in Höhe von 50 % der Innovationsförderung gewährt werden. Bei der Errichtung der Biomasseanlage sind zudem auch Optimierungsmaßnahmen, mit der das bestehende Heizungssystem energetisch auf den neuesten Stand gebracht wird, förderfähig. Dazu zählen beispielsweise der Austausch von Heizkörperventilen oder die Installation von Hocheffizienzpumpen, aber auch die Einrichtung bzw. der Neubau eines Heizraums oder Bevorratungsbehälters für Biomasse. Die Förderhöhe beträgt hier bis zu 10 % der Nettoinvestitionskosten bzw. maximal 50 % der Basisförderung. Soll eine bereits geförderte Anlage nach frühestens 3 Jahren optimiert werden, wird auch diese Maßnahme mit maximal 200 Euro bezuschusst.

Die im Einzelnen geltenden Förderhöhen und -voraussetzungen sind in der Förderübersicht für Biomasseanlagen zusammengestellt. Der folgende Film erklärt Ihnen kurz, wie die Antragstellung beim BAFA abläuft und wie Sie sich Ihre Zuschüsse sichern können.

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), „Wie Sie eine Förderung für Ihre neue Heizung bekommen“, CC BY 3.0.

Ausführliche Informationen finden Sie hier.

Solarthermie im Neubau – Innovations- und Zusatzförderung (BAFA)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Zuschuss; Innovationsförderung bis zu 15.000 EUR; Zusatzförderung bis zu 16.500 EUR

Im Rahmen des Marktanreizprogramms fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Maßnahmen zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien. Ziel ist es durch Einführung einer Nutzungspflicht für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung in Neubauten und bei der größeren Sanierung öffentlicher Gebäude, welche im Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz festgeschrieben ist, die CO2-Emissionen im Gebäudesektor spürbar zu senken. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen die Errichtung oder die Erweiterung von großen Solarkollektoren mit einer Bruttokollektorfläche zwischen 20 und 100 m2 zur thermischen Nutzung. Voraussetzung für die Förderung ist die Installation der großen Anlage auf neuen Wohngebäuden mit mindestens 3 Wohneinheiten, Nichtwohngebäuden mit einer Nutzfläche von mindestens 500 m2 oder auf Ein- bzw. Zweifamilienhäusern mit einem solaren Deckungsgrad von mindestens 50 %. Einer der folgenden Nutzungszwecke soll dabei erfüllt sein.

  • Warmwasserbereitung
  • ausschließliche Raumheizung
  • kombinierte Warmwasserbereitung und Raumheizung
  • solare Kälteerzeugung
  • Einspeisung der Wärme u./o. Kälte in ein Wärme- u./o. Kältenetz

Die Höhe der Innovationsförderung für solarthermische Anlagen richtet sich nach dem ausgerichteten Nutzungszeck der Anlage. Für Kollektoren, welche lediglich für die Warmwasserbereitung genutzt werden, beträgt die Förderhöhe 75 Euro je m2 Bruttokollektorfläche. Werden die Solarkollektoranlagen anderweit genutzt, beispielsweise zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, so kann für die Errichtung der Anlagen ein Zuschuss in Höhe von 150 Euro je m2 Bruttokollektorfläche beantragt werden. Bei einer installierten, maximal im Rahmen dieser Richtlinie zugelassenen, Bruttokollektorfläche von 100 m2 ist somit eine Innovationsförderung in Höhe 15.000 Euro möglich.

Bezüglich der hier beschriebenen Kollektorgrößen ist neben den üblichen Zuschüssen auch das Fördermodell einer ertragsabhängigen Förderung möglich. Basis für die Berechnung der Höhe der Innovationsförderung ist der jährlich ausgewiesene Kollektorertrag nach EN 12975 in kWh pro Modul. Multipliziert mit einem Betrag von 0,45 € und der Anzahl der Module ergibt sich somit die Höhe des Zuschusses. Das Fördermodell kann jedoch nur Anwendung finden, sofern für die betreffende Anlage das Datenblatt 2 vorliegt. Andernfalls erfolgt die Berechnung der Zuschusshöhe nach den oben genannten Fördersätzen.


Fördersätze der Innovationsförderung können mit Boni kombiniert werden

Sowohl durch Kombination der solarthermischen Anlage mit einer Biomasseanlage (feste Biomasse) oder Wärmepumpe als auch durch Anschluss der Solarkollektoranlage an ein Wärmenetz ist eine Zusatzförderung von 500 Euro möglich (Kombinationsbonus). Gleiches gilt, wenn ein alter Heizkessel, welcher ohne Brennwerttechnik betrieben wurde, gegen einen neuen auf Brennwerttechnik basierenden Öl- oder Gasbrennwertkessel ausgetauscht wird. Hier ist der Nachweis eines hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage Fördervoraussetzung.

Sofern das Gebäude, auf dem die neue Anlage errichtet wird, den Anforderungen eines KfW-Effizienzhaus 55 entspricht, kann ein zusätzlicher Gebäudeeffizienzbonus in Höhe von 50 % der Innovationsförderung gewährt werden. Bei der Errichtung einer solarthermischen Anlage sind zudem auch Optimierungsmaßnahmen, mit der die bestehende Heizungsanlage bzw. der Warmwasserbereitung energetisch auf den neuesten Stand gebracht wird, förderfähig. Die Förderhöhe beträgt hier bis zu 10 % der Nettoinvestitionskosten bzw. maximal 50 % der Innovationsförderung. Soll eine bereits geförderte Anlage nach frühestens 3 Jahren optimiert werden, wird auch diese Maßnahme mit maximal 200 Euro bezuschusst.

Mindestvoraussetzung für die Förderung ist das Vorhandensein eines Pufferspeichers. Das zu installierende Pufferspeichervolumen richtet sich sowohl nach der Kollektorfläche als auch nach der Kollektorart und sollte 40 l/ m2 Bruttokollektorfläche bei Flachkollektoren und 50 l /m2 Bruttokollektorfläche bei Vakuumröhren und Vakuumflachkollektoren betragen. Solarthermische Anlagen mit einer Bruttokollektorfläche von mindestens 20 m2 (Vakuumröhren- und Vakuumflachkollektoren) bzw. 30 m2 (Flachkollektoren) müssen mit einem Wärmemengenzähler ausgestattet sein. Zudem gilt bei Auslegung der Großanlage eine Systemsimulation als verpflichtend. Der simulierte Kollektorwärmeertrag muss bei Nichtwohngebäuden ab einer Nutzfläche von 500 m2 mindestens 300 kWh pro m2 und Jahr betragen, bei Trinkwasseranlagen mind. 350 kWh pro m2 und Jahr.

Die im Einzelnen geltenden Förderhöhen und -voraussetzungen sind in der Förderübersicht für solarthermische Anlagen zusammengestellt. Der folgende Film erklärt Ihnen kurz, wie die Antragstellung beim BAFA abläuft und wie Sie sich Ihre Zuschüsse sichern können.

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), „Wie Sie eine Förderung für Ihre neue Heizung bekommen“, CC BY 3.0.

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Heizungsoptimierung, Heizungssanierung

Solarthermie im Altbau – Innovations- und Zusatzförderung (BAFA)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Zuschuss; Innovationsförderung bis zu 20.000 EUR; Zusatzförderung bis zu 22.500 EUR

Im Rahmen des Marktanreizprogramms fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Maßnahmen zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien. Ziel ist es neben der Nutzungspflicht für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung in Neubauten und bei der größeren Sanierung öffentlicher Gebäude, welche im Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz festgeschrieben ist, auch den Anteil von erneuerbaren Energien bei der Wärmeversorgung in Bestandsbauten spürbar zu erhöhen. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen auch die Errichtung oder die Erweiterung von großen Solarkollektoren mit einer Bruttokollektorfläche zwischen 20 und 100 m2 zur thermischen Nutzung. Voraussetzung für die Förderung ist die Installation der großen Anlage auf Wohngebäuden mit mindestens 3 Wohneinheiten, Nichtwohngebäuden mit einer Nutzfläche von mindestens 500 m2 oder auf Ein- bzw. Zweifamilienhäusern mit einem solaren Deckungsgrad von mindestens 50 %. Einer der folgenden Nutzungszwecke soll dabei erfüllt sein.

  • Warmwasserbereitung
  • ausschließliche Raumheizung
  • kombinierte Warmwasserbereitung und Raumheizung
  • solare Kälteerzeugung
  • Einspeisung der Wärme u./o. Kälte in ein Wärme- u./o. Kältenetz

Die Höhe der Innovationsförderung für solarthermische Anlagen richtet sich nach dem ausgerichteten Nutzungszeck der Anlage. Für Kollektoren, welche lediglich für die Warmwasserbereitung genutzt werden, beträgt die Förderhöhe 100 Euro je m2 Bruttokollektorfläche. Werden die Solarkollektoranlagen anderweit genutzt, beispielsweise zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, so kann für die Errichtung der Anlagen ein Zuschuss in Höhe von 200 Euro je m2 Bruttokollektorfläche beantragt werden. Bei einer installierten, maximal im Rahmen dieser Richtlinie zugelassenen, Bruttokollektorfläche von 100 m2 ist somit eine Innovationsförderung in Höhe 20.000 Euro möglich.

Bezüglich der hier beschriebenen Kollektorgrößen ist neben den üblichen Zuschüssen auch das Fördermodell einer ertragsabhängigen Förderung möglich. Basis für die Berechnung der Höhe der Innovationsförderung ist der jährlich ausgewiesene Kollektorertrag nach EN 12975 in kWh pro Modul. Multipliziert mit einem Betrag von 0,45 € und der Anzahl der Module ergibt sich somit die Höhe des Zuschusses. Das Fördermodell kann jedoch nur Anwendung finden, sofern für die betreffende Anlage das Datenblatt 2 vorliegt. Andernfalls erfolgt die Berechnung der Zuschusshöhe nach den oben genannten Fördersätzen.


Fördersätze der Innovationsförderung können mit Boni kombiniert werden

Sowohl durch Kombination der solarthermischen Anlage mit einer Biomasseanlage (feste Biomasse) oder Wärmepumpe als auch durch Anschluss der Solarkollektoranlage an ein Wärmenetz ist eine Zusatzförderung von 500 Euro möglich (Kombinationsbonus). Gleiches gilt, wenn ein alter Heizkessel, welcher ohne Brennwerttechnik betrieben wurde, gegen einen neuen auf Brennwerttechnik basierenden Öl- oder Gasbrennwertkessel ausgetauscht wird. Hier ist der Nachweis eines hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage Fördervoraussetzung.

Sofern das Gebäude, auf dem die neue Anlage errichtet wird, den Anforderungen eines KfW-Effizienzhaus 55 entspricht, kann ein zusätzlicher Gebäudeeffizienzbonus in Höhe von 50 % der Innovationsförderung gewährt werden. Bei der Errichtung einer solarthermischen Anlage sind zudem auch Optimierungsmaßnahmen, mit der die bestehende Heizungsanlage bzw. der Warmwasserbereitung energetisch auf den neuesten Stand gebracht wird, förderfähig. Die Förderhöhe beträgt hier bis zu 10 % der Nettoinvestitionskosten bzw. maximal 50 % der Innovationsförderung. Soll eine bereits geförderte Anlage nach frühestens 3 Jahren optimiert werden, wird auch diese Maßnahme mit maximal 200 Euro bezuschusst.

Mindestvoraussetzung für die Förderung ist das Vorhandensein eines Pufferspeichers. Das zu installierende Pufferspeichervolumen richtet sich sowohl nach der Kollektorfläche als auch nach der Kollektorart und sollte 40 l/ m2 Bruttokollektorfläche bei Flachkollektoren und 50 l /m2 Bruttokollektorfläche bei Vakuumröhren und Vakuumflachkollektoren betragen. Solarthermische Anlagen mit einer Bruttokollektorfläche von mindestens 20 m2 (Vakuumröhren- und Vakuumflachkollektoren) bzw. 30 m2 (Flachkollektoren) müssen mit einem Wärmemengenzähler ausgestattet sein. Zudem gilt bei Auslegung der Großanlage eine Systemsimulation als verpflichtend. Der simulierte Kollektorwärmeertrag muss bei Nichtwohngebäuden ab einer Nutzfläche von 500 m2 mindestens 300 kWh pro m2 und Jahr betragen, bei Trinkwasseranlagen mind. 350 kWh pro m2 und Jahr.

Die im Einzelnen geltenden Förderhöhen und -voraussetzungen sind in der Förderübersicht für solarthermische Anlagen zusammengestellt. Der folgende Film erklärt Ihnen kurz, wie die Antragstellung beim BAFA abläuft und wie Sie sich Ihre Zuschüsse sichern können.

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), „Wie Sie eine Förderung für Ihre neue Heizung bekommen“, CC BY 3.0.

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Heizungssanierung, Heizungsoptimierung

Solarthermie im Altbau – Basis- und Zusatzförderung (BAFA)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Zuschuss; Basisförderung bis zu 5.600 EUR; Zusatzförderung bis zu 7.100 EUR

Im Rahmen des Marktanreizprogramms fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Maßnahmen zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien. Ziel ist es neben der Nutzungspflicht für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung in Neubauten und bei der größeren Sanierung öffentlicher Gebäude, welche im Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz festgeschrieben ist, auch den Anteil von erneuerbaren Energien bei der Wärmeversorgung in Bestandsbauten spürbar zu erhöhen. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen auch die Errichtung oder die Erweiterung von Solarkollektoren bis zu einer Bruttokollektorfläche von 40 m2 zur thermischen Nutzung. Mindestens einer der folgenden Nutzungszwecke soll dabei erfüllt sein.

  • Warmwasserbereitung
  • ausschließliche Raumheizung
  • kombinierte Warmwasserbereitung und Raumheizung
  • solare Kälteerzeugung
  • Einspeisung der Wärme u./o. Kälte in ein Wärme- u./o. Kältenetz

Die Höhe der Basisförderung für solarthermische Anlagen richtet sich nach dem ausgerichteten Nutzungszeck der Anlage. Für Kollektoren, welche lediglich für die Warmwasserbereitung genutzt werden, kann ein Mindestbetrag von 500 Euro bzw. bei einer maximalen Bruttokollektorfläche von 40 m2 bis zu 2.000 Euro gefördert werden. Für alle sonstigen Nutzungszwecken beträgt die Mindestförderhöhe 2.000 Euro. Wird eine solarthermische Anlage mit einer Fläche von 40 m2 errichtet, ist hier ein maximaler Betrag von 5.600 Euro förderfähig.


Fördersätze der Basisförderung können mit Boni kombiniert werden

Sowohl durch Kombination der solarthermischen Anlage mit einer Biomasseanlage (feste Biomasse) oder Wärmepumpe als auch durch Anschluss der Solarkollektoranlage an ein Wärmenetz ist eine Zusatzförderung von 500 Euro möglich (Kombinationsbonus). Gleiches gilt, wenn ein alter Heizkessel, welcher ohne Brennwerttechnik betrieben wurde, gegen einen neuen auf Brennwerttechnik basierenden Öl- oder Gasbrennwertkessel ausgetauscht wird. Hier ist der Nachweis eines hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage Fördervoraussetzung.

Sofern das Gebäude, auf dem die neue Anlage errichtet wird, den Anforderungen eines KfW-Effizienzhaus 55 entspricht, kann ein zusätzlicher Gebäudeeffizienzbonus in Höhe von 50 % der Basisförderung gewährt werden. Bei der Errichtung einer solarthermischen Anlage sind zudem auch Optimierungsmaßnahmen, mit der die bestehende Heizungsanlage bzw. der Warmwasserbereitung energetisch auf den neuesten Stand gebracht wird, förderfähig. Die Förderhöhe beträgt hier bis zu 10 % der Nettoinvestitionskosten bzw. maximal 50 % der Basisförderung. Soll eine bereits geförderte Anlage nach frühestens 3 Jahren optimiert werden, wird auch diese Maßnahme mit maximal 200 Euro bezuschusst.

Voraussetzung für die Förderung ist das Vorhandensein eines Pufferspeichers mit einem Volumen von mindestens 200 Litern bei Kollektorflächen bis 3 m2. Bei größeren Anlagen richtet sich das zu installierende Pufferspeichervolumen nach der Kollektorart und der Bruttokollektorfläche. Solarthermische Anlagen mit einer Bruttokollektorfläche von mindestens 20 m2 (Vakuumröhren- und Vakuumflachkollektoren) bzw. 30 m2 (Flachkollektoren) müssen zudem mit einem Wärmemengenzähler ausgestattet sein. Ausserdem wird die Förderung nur gewährt werden, wenn die Kollektoren ein Solar-Keymark-Zertifikat besitzen und der jährliche Kollektorertrag mindestens 525 kWh je m2 Kollektorfläche beträgt.

Die im Einzelnen geltenden Förderhöhen und -voraussetzungen sind in der Förderübersicht für solarthermische Anlagen zusammengestellt. Der folgende Film erklärt Ihnen kurz, wie die Antragstellung beim BAFA abläuft und wie Sie sich Ihre Zuschüsse sichern können.

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), „Wie Sie eine Förderung für Ihre neue Heizung bekommen“, CC BY 3.0.

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Heizungssanierung, Heizungsoptimierung

Wärmepumpen im Altbau – Innovations- und Zusatzförderung (BAFA)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Innovationsförderung mind. 1.950 EUR – 6.750 EUR; Zusatzförderung max. 50 % der Basisförderung je nach Maßnahme

Im Rahmen des Marktanreizprogramms fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) den Austausch Ihrer Heizungsanlage gegen eine Wärmepumpe mit einer maximalen Nennwärmeleistung von bis zu 100 kW. Mit dem Einbau einer Wärmepumpe können Sie erneuerbare Wärme aus Luft, Wasser oder der Erde zur Bereitung von Warmwasser, zur Raumheizung und Einspeisung in Wärmenetze nutzen. Voraussetzung der Innovationsförderung ist der Einbau von Wärmepumpen mit hohen Jahresarbeitszahlen von mindestens 4,5 oder verbesserter Systemeffizienz. Förderfähig sind:

  • elektrisch betriebene Wärmepumpen
  • gasbetriebene Wärmepumpen

Unter den elektrisch betriebenen Wärmepumpen (WP) werden leistungsgeregelte bzw. monovalente Wärmepumpen (Luft/Wasser-WP), Erdwärmepumpen mit Erdsondenbohrung (Sole/Wasser-WP) und Wärmepumpen, welche Wasser als Wärmequelle nutzen (Wasser/Wasser-WP), gefördert. Zu den förderfähigen gasbetriebenen Wärmepumpen zählen gasmotorische Wärmepumpen und Sorptionswärmepumpen.

Die Höhe der Innovationsförderung richtet sich nach der Art und Nennwärmeleistung der installierten Wärmepumpe und beträgt mindestens zwischen 1.300 Euro und 4.500 Euro. Zudem kann die Umsetzung bestimmter Maßnahmen durch Boni gefördert werden.


Fördersätze der Innovationsförderung können mit Boni kombiniert werden

Sowohl durch Kombination der Wärmepumpe mit einer Solarthermie-,  Biomasse- oder photovoltaisch-thermischen Anlage als auch durch Anschluss der Wärmepumpe an ein Wärmenetz ist eine Zusatzförderung in Höhe von 500 Euro möglich (Kombinationsbonus). Gleiches gilt, wenn die Wärmepumpe lastmanagementfähig ist und durch Schnittstellen netzdienlich aktiviert werden kann. Voraussetzung für die Gewährung des Lastmanagementbonus ist die Installation eines Pufferspeichers (30 l/kW). Sofern das Gebäude den Anforderungen eines KfW-Effizienzhaus 55 entspricht oder förderfähige Einzelmaßnahmen bei der Optimierung der Heizungsanlage umgesetzt werden sollen, ist eine zusätzliche Förderung in Höhe von 50 % der Innovationsförderung möglich. Die genauen Förderhöhen können Sie der Förderübersicht für Wärmepumpen entnehmen.

Der folgende Film erklärt Ihnen kurz, wie die Antragstellung beim BAFA abläuft und wie Sie sich Ihre Zuschüsse sichern können.

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), „Wie Sie eine Förderung für Ihre neue Heizung bekommen“, CC BY 3.0.

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Heizungsoptimierung, Heizungssanierung

Wärmepumpen im Neubau – Innovations- und Zusatzförderung (BAFA)

Antragstellung: ohne zeitliche Begrenzung (nur online, vor Maßnahmenbeginn)

Förderquote: Innovationsförderung mind. 1.300 EUR – 4.500 EUR; Zusatzförderung max. 2.250 EUR je nach Maßnahme

Im Rahmen des Marktanreizprogramms fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Neubauten die Installation von Wärmepumpen mit einer maximalen Nennwärmeleistung von bis zu 100 kW. Mit dem Einbau einer Wärmepumpe können Sie erneuerbare Wärme aus Luft, Wasser oder der Erde zur Bereitung von Warmwasser, zur Raumheizung und Einspeisung in Wärmenetze nutzen. Voraussetzung der Innovationsförderung ist der Einbau von Wärmepumpen mit hohen Jahresarbeitszahlen von mindestens 4,5 oder verbesserter Systemeffizienz. Förderfähig sind:

  • elektrisch betriebene Wärmepumpen
  • gasbetriebene Wärmepumpen

Unter den elektrisch betriebenen Wärmepumpen (WP) werden leistungsgeregelte bzw. monovalente Wärmepumpen (Luft/Wasser-WP), Erdwärmepumpen mit Erdsondenbohrung (Sole/Wasser-WP) und Wärmepumpen, welche Wasser als Wärmequelle nutzen (Wasser/Wasser-WP), gefördert. Zu den förderfähigen gasbetriebenen Wärmepumpen zählen gasmotorische Wärmepumpen und Sorptionswärmepumpen.

Die Höhe der Innovationsförderung richtet sich nach der Art und Nennwärmeleistung der installierten Wärmepumpe und beträgt mindestens zwischen 1.300 Euro und 4.500 Euro. Zudem kann die Umsetzung bestimmter Maßnahmen durch Boni gefördert werden.


Fördersätze der Innovationsförderung können mit Boni kombiniert werden

Sowohl durch Kombination der Wärmepumpe mit einer Solarthermie-,  Biomasse- oder photovoltaisch-thermischen Anlage als auch durch Anschluss der Wärmepumpe an ein Wärmenetz ist eine Zusatzförderung in Höhe von 500 Euro möglich (Kombinationsbonus). Gleiches gilt, wenn die Wärmepumpe lastmanagementfähig ist und durch Schnittstellen netzdienlich aktiviert werden kann. Voraussetzung für die Gewährung des Lastmanagementbonus ist die Installation eines Pufferspeichers (30 l/kW). Für erhöhte Gebäudeeffizienz (KfW-Effizienzhaus 55) oder für Maßnahmen zur Optimierung der bestehenden Anlage sowie bei Errichtung der Wärmepumpe können weitere Zuschüsse bis zu 2.250 Euro gewährt werden. Die genauen Förderhöhen können Sie der Förderübersicht für Wärmepumpen entnehmen.

Der folgende Film erklärt Ihnen kurz, wie die Antragstellung beim BAFA abläuft und wie Sie sich Ihre Zuschüsse sichern können.

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), „Wie Sie eine Förderung für Ihre neue Heizung bekommen“, CC BY 3.0.

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Heizungsoptimierung, Heizungssanierung